Papier und Tinte
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    Zufallsspruch:
    Manche Melancholiker sind Menschen, die nur noch als Clown in dieser Welt eine Überlebenschance haben.

    (C) Christa Schyboll


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    wortmeer
    Hallo Maartje, ich bin irgendwann durch Zufall auf Deinen Blog gestoßen und muss sagen, dass ich immer wieder gern vorbei schaue. Mir gefällt, wie Du schreibst, wie Du Alltägliches so wunderbar in Worte kleidest. Sonnige Frühlingsgrüße vom wortmeer
    11.4.2007-10:45
    Bücherfreundin
    Freut mich zu lesen!
    22.3.2007-18:22
    Maartje
    @ Bücherfreundin,
    vielen Dank nochmals für deinen Tipp. Das Portrait um 14.30 Uhr war sehr gelungen. Ich hätte was verpasst!!
    Liebe Grüße, Maartje
    22.3.2007-16:22
    Bücherfreundin
    PS: Morgen um 11.00 Uhr gibt es noch ein Portrait über einen von mir sehr geliebten Schriftsteller - Marcel Pagnol. Ich denke, auch das könnte interessant werden...Mal schauen... Ebenfalls Arte ;-)
    LG
    17.3.2007-19:01
    Bücherfreundin
    Mußte gleich nochmal reinschauen,ob Du es gesehen hast. Es war beindruckend schön! Unbedingt die Wiederholung sehen - und am Besten aufzeichnen!
    Ebenfalls liebe Grüße und einen schönen Sonntag. :-)
    17.3.2007-18:54
    Letzte Kommentare:
    wortmeer:
    Alle guten Wünsche sende ich Dir, liebe Maart
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    Liz:
    Ach, liebe Maartje,ich komme ja nicht so oft
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    Holly:
    Liebe Maartje,ich bin so froh wieder von dir
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    alexia:
    hallo liebe maartje,vorab toller blog, bin wi
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    Manü:
    auch ich reise durch das Leben und habe nun G
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    Manü:
    Hallo Maartje,ja, ich stöbere gerne in deinem
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    Manü:
    Liebe Maartje,ich habe diesen wunderbaren Art
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    giocanda:
    Oh, das passiert mir auch immer wieder mal ;-
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    Eluin:
    Huhu Maartje,ne, das Buch kenne ich noch nich
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    Eluin:
    Liebe Maartje,du bringst mich immer wieder zu
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    Altjahresgedanken




    Ich weiß ja nicht, was der heutige Tag und der Abend noch so bringt, aber ich bin aufgeregt. Ja, regelrecht nervös, dass es der letztes Tag des alten Jahres ist. Die letzten Stunden und der Countdown läuft.
    Ich freue mich riesig auf das neue Jahr 2007 und kann es nicht erklären weshalb und warum ich mich so freue. Voller Tatendrang und Neugier blicke ich den neuen Monaten entgegen. Will ich das neue Jahr als Wundertüte haben oder die Monate als Pralienenschachtel, um mit den Worten Mrs. Gumps  zu sprechen, oder möchte ich planen...?

    Vorsätze habe ich eine ganze Menge, und Nachsätze ebenso viele! Ganze Seiten davon füllen mein Tagebuch.

    Auf jeden Fall wünsche ich uns allen einen guten Rutsch ins magische Jahr 2007!!


    Maartje 31.12.2006, 10.13 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Filmtipp




    Durch Schreiben etwas bewegen.  Das Buch Freedom Writers wurde verfilmt.
    Eine sehr schöne und interessante Website:


    Freedom Writers
    HIER

    Maartje 28.12.2006, 23.02 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zettelkasten

    Zwischen den Jahren...



    Die Zeit nach Weihnachten und Silvester wird immer als *Zwischen den Jahren* bezeichnet. Ich komm mir dann immer so vor, als würde ich oben in Dänemark in Skagen inmitten des Wassers stehen. Dort, wo das Zusammentreffen von Nordsee und Ostsee stattfindet.
    Ich kann nicht genau erklären warum ich gerade diese Assoziation habe, wenn ich an die Zeit zwischen den Jahren denke....doch warum muss ich es überhaupt erklären...es sind eben Gedanken, die sich in Worte verlieren!


                                                                  click




    Maartje 27.12.2006, 17.33 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Einer dieser wunderbaren Tage...




    Es ist der Tag nach dem Weihnachtsfest. Der ganze Trubel vorbei und ich bin kribbelig und aufgeregt.
    Ja, ich kann es nicht anders beschreiben...ich bin unruhig! Das neue Jahr steht praktisch schon vor der Tür...und in wenigen Tagen schreiben wir das Jahr 2007. Ich kann nicht genau sagen weshalb...aber ich glaube, dass es ein magisches Jahr werden wird. Noch nie, oder besser gesagt, sehr selten habe ich mich auf ein neues Jahr so sehr gefreut. Ich kann es gar nicht abwarten, das alte Jahr abzuschütteln und das neue Jahr willkommen zu heißen. Mit all den Wünschen, Zielen und Hoffnungen, die mit einem magischen Jahr verbunden sind.
    Ich bin nicht müde, matt, oder gar erschlagen von all meinem Vorhaben, sondern eher voller Kraft, diese auch umzusetzen in den nächsten Monaten!



    Maartje 27.12.2006, 11.01 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Weihnachten...Zeit der Wunder und Begegnung





    Ich bezeichne meinen PC ja des öfteren als *Fliegenden Teppich*, der mich überall in die Welt, in Sekunden bringt. Um so mehr hat es mich gefreut, als ich gestern eine Nachricht aus Schweden in meiner Mailbox hatte.
    Ich lernte somit Anneka & ihre Mischpoke kennen.

    Begegnungen zu Weihnachten sind was ganz Besonderes!!!


    Maartje 26.12.2006, 13.21 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:







    Frohe Weihnachten


    So kurz vor der Bescherung, bei uns im Haus ist es um 19.00 Uhr ist es ganz still. Der Baum wartet darauf, dass seine Kerzen angezündet werden, damit er in seinem Weihnachtsglanz leuchten kann.
    Der Baum ist erst seit gestern bei uns zu Hause. Ich habe ihn inmitten vieler Tannenbäume gefunden. Ich habe mich sofort in ihn verliebt und es sollte nur dieser Baum sein. Ich verliebe mich immer in Christbäume und würde nie wahllos einen Baum nehmen, nur um einen zu haben. Nein, es muss eine Magie vom Baum ausgehen.
    Ich habe die Tannenbaumverkäuferinnen gefragt, was mit den Bäumen geschieht, die sie nicht mehr verkaufen. Nun, sie werden ausgeschnitten und als Tannengrün verkauft. Mir tat das füchterlich leid, und am liebsten hätte ich alle Tannenbäume gekauft, nur um aus ihnen Christbäume zu machen. Meine Fantasie ging natürlich wieder mit mir durch und so sah ich weinende Bäume, die auch so gerne als Christbaum den 24. Dezember erlebt hätten. Ich hörte und sah sie schluchzend hinter meinem Baum herwinken, der strahlte und sich freute ein Christbaum zu werden.

    Nun, jetzt ist der Heilige Abend da, das Essen und der Wein wartet und auch die Geschenke liegen alle unterm Baum und gegen Mitternacht gehts in die Kapelle, zur Mitternachtsmesse!






    Maartje 24.12.2006, 18.14 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Man merkt es...lauter Kleinigkeiten in den letzten Tagen...





    Irgendwie merkt man es doch, dass sich alle auf das Fest vorbereiten. Alle sind freundlicher zueinander, das ist auch unter den Spaziergängern zu beobachten. Man lüftet den Hut, Mütze und hebt den Arm zum Weihnachtsgruss.

    Als ich gestern Nachmittag auf dem Bauernmarkt war, empfand ich die Stille so angenehm. Mit Stille meine ich, dass kein Weihnachtsliedgedudel aus irgendwelchen Lautsprechern drönt und man ganz in Ruhe seine Äpfel, Gänse, Apfelsinen ,Milch, Käse, Nüsse und Wurst und Schinken einkaufen konnte. Ich liebe diesen Bauernmarkt und wenn ich alles mit dem Fahrrad nach Hause geschleppt habe, denke ich, dass ich uns was Gutes getan habe. So nach dem Motto: nur das Beste vom Bauern!!

    Nur mit der Kälte haut es noch nicht so hin. Es ist wie es ist: leicht kühl!
    Gut, ich denke, die volle Ladung Schnee werden wir wohl im Januar und im Februar bekommen. Im Grunde ist es ganz gut, dass die Straßen frei sind und es nicht friert, denn dann könnte ich wohl mit dem Fahrrad nicht mehr alle Wege machen.

    Im Übrigen habe ich auch über die Weihnachtstage einiges zu tun, denn mit dem heutigen Päckchen ist wieder das neue Studienbuch gekommen. Lektionen 4-6
    Doch ich möchte heute noch ein Paar Handstulpen fertig stricken, für die 83 jährige Dame, die ich jeden Tag sehe. Ich mag sie sehr gerne und man entwickelt Freundschaft und Symphatie für einige Menschen, die einem bei Wind und Wetter draußen begegnen. Ich hatte darüber in meinem alten Blog mal ausführlicher berichtet unter *Menschen und ihre Geschichten*


    So, backen wollte ich auch noch, das aber erst heute Abend und morgen dann noch einmal früh aufstehen und schnell den Rest besorgen, dann kanns losgehen.
    Selbst für Oscar habe ich noch schnell das Elchfutter gekauft, das frisst er leidenschaftlich gerne!

    Maartje 22.12.2006, 17.51 | (4/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zettelkasten

    Die Post und die Boten




    Also nun reicht es wirklich. Ich hatte ja schon lange die Vermutung , dass unser Postbote einen Knall hat, aber nun wirklich.

    Ich komme gerade vom Postamt. gestern hatte ich einen der blauen Zettel im Kasten, sonst nichts ...keine Post. OK,  ich war schon gespannt, was wohl diesmal nicht in den Postkasten gepasst hat. Der Bote presst auch manchmal sehr gerne größere Briefsendungen,  oder auch dickere Hefte, dermaßen in den Kasten, dass alles zerrissen aus demselbigen  kommt oder sogar völlig kaputt. Nun also meine Erwartungshaltung beim Postamt. Tja, es waren drei kleine Briefe, die selbstverständlich in meinem Kasten gepasst hätten, aber heute morgen zum Beispiel fand ich ein Riesenpaket vor meiner Haustür...!!

    Also, drei kleine Briefe muss ich vom Postamt abholen, doch die Büchersendung steht vor der Haustür...? Also irgendwie drängt sich mir doch der Verdacht auf, dass unser Postbote nicht alle Tassen im Oberstübchen hat. Für die Briefe habe ich heute Morgen fast 1  Stunde angestanden!
    Ist das noch zu fassen!!

    Maartje 22.12.2006, 11.42 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zettelkasten

    Visionen und neuen Ideen!



    Gestern habe ich noch von Winterkälte gesprochen, heute ist schon wieder laue Frühlingsluft. Im Wintermantel schwitzt man direkt und meinen neuen Hut kann ich im Grunde auch nicht aufsetzen, da mein Kopf dampft.

    Ich war ja gerade mit Oscar im Wald und habe einen herrlichen Spaziergang unternommen. Obwohl ich über meinen Handlungsfaden nachdenken wollte, das mache ich immer, während des Spaziergangs, übers Schreiben nachdenken, über Figuren, etc. deswegen gehe ich auch lieber alleine kreuz und quer durch den Wald, als in Begleitung, wollte es mir heute nicht gelingen, die nötige Hirnruhe oder die nötige Konzentration zu bekommen. Es ging einfach nicht. Zumindest hätte ich noch zwei Stunden weiter ziellos durch das Gehölz kriechen müssen. Es ging nichts. Die Zeiten, in denen ich mit drei kompletten Gedichten aus dem Wald gekommen bin...oh man, besser oh frau, wann kommen die wieder...die Zeiten, nicht die Gedichte, denn die sind veröffentlicht, schön gedruckt stehen sie im Regal *Freu*

    Ich bin zu sehr mit einer neuen Geschichte beschäftigt. Seit Tagen spukt mir das Thema schon im Kopf herum und das tollste ist, der Titel...ja genau, den Titel habe ich schon, bevor überhaupt die erste Figur das Licht auf dem Papier erblickt. In großen Lettern sehe ich schon den Umschlag und den Titel vor mir. Ist das nun Vision oder weihnachtliche Träumerei?

    Und ich bremse mich da nicht...oh nein, ich lasse es raus, sammel eben schon mal für das nächste Projekt. Schreibe was das Zeug hält und lasse meiner Fantasie freien  Raum und  freie  Zeit!

    Maartje 21.12.2006, 15.05 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Probelesen



    Heute Nachmittag bin ich mit dem Fahrrad noch in die Stadt gefahren. An der Weser entlang und es war ganz schön kalt auf dem Rad. Aber ich war warm eingemummelt, so war es gut zu ertragen. In der Stadt hatte ich mich dann an der Stadtbücherei mit einer Freundin getroffen. Anschließend sind wir ins Lieblingscafé gegangen und später noch auf den Weihnachtsmarkt.
    M. ist meine Probeleserin. Sie darf die ersten Seiten lesen, denn ich kann mich auf ihr Urteil und ihre Meinung immer sehr gut verlassen, da sie schonungslos ehrlich ist und ich diskutiere auch sehr gerne mit ihr über meine Figuren.

    Im Café habe ich entsetzlich zugeschlagen. Irgendwie war ich wohl ausgehungert. Die letzten Tage immer nur Gesundes und ich wollte mal wieder hemmungslos Schokoladiges essen. Jetzt ist mir schlecht, nach so viel Kuchen und Plätzchen und anschließend noch einen Punsch auf dem Weihnachtsmarkt...Oh je. Jetzt ist aber Sofa angesagt und vielleicht wäre heute das Nachtschreiben eine gute Sache! Mal sehen.

    Maartje 19.12.2006, 20.08 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreiben in Cafés

    Weihnachtspost




    Heute ist der richtige Tag, um meine Weihnachtspost zu schreiben. So praktisch auf den letzten Punkt. Aber das mache ich immer, schon seit Jahren. Kurz vor Weihnachten wird Weihnachtspost verschickt. Aber jedes Jahr kommen neue Leute hinzu. Das sind die Freuden des Internets, schnell die Weihnachtskarten per Mail zu senden, man spart die Portokosten. Aber die Zeiten, an denen ich meine Karten an eine Schnur aufgehängt habe, oder auf den Kaminsims zur Schau stellen konnte...sind auch vorbei. Leider!

    Heutzutage kann ich nur meine Mailbox öffnen und mir die Karten ansehen.  Es gibt eine Handvoll Menschen, die von mir immer noch die Weihnachtspost auf normalen Postweg bekommen. Handgeschrieben versteht sich .

    Außerdem will ich heute mit meinen Weihnachtsplätzchenbacken anfangen. Dänische Ingwerkekse gehören  jedes Jahr dazu. 

    Maartje 19.12.2006, 11.29 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Zur guten Nacht ein Kuss unterm Mistelzweig!






    Ich habe mich nun die ganze Zeit auf arte durch die Buddenbrooks gequält. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich diese Verfilmung schon gesehen habe...aber nun verschwinde ich mit einer Tasse heißen Rosentee ins Bett. Da wartet ein gutes Buch auf mich. Das Lesen ist viel zu kurz gekommen heute.

    Ich habe hier mal ein Mistelzweig aufgehängt, eventuell treffen sich ja zwei Leute in Papier & Tinte und so wie es der Brauch will...unterm Mistelzweig darf man ja...





    Maartje 18.12.2006, 22.26 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

    Weihnachtsgrüße für uns Autoren vom Verlag

     


    Eine wunderbare Idee hatte der Verlag Art of Arts, der 10  Gedichte von mir  in jeweils zwei Anthologien veröffentlicht hat. Ich habe gerade meine Mailbox geöffnet und diese tolle Post bekommen!!


    Weinachtsgrüße vom Verlag  click



    Maartje 18.12.2006, 12.49 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Figuren und ihre Schandtaten!!

    Also...ich möchte ihnen im Grunde nicht begegnen. Zumindest nicht, den Dreien, die seit gestern mein Papier besuchen. Ich brauche jetzt eine 1a Sympathiefigur!! Einen smarten Kerl, der den miesen Typen zeigt, wo das Herz sitzt!!

    Nun, ich bin am entwerfen....! Dann kommt der nächste Schritt: in groben Zügen eine Romanhandlung entwerfen, in der mein Held passt. Oder entscheide ich mich für eine Heldin?



    Maartje 18.12.2006, 12.32 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Filmtipp




    Auf arte habe ich mir heute Nachmittag einen dänischen Film angesehen.
    RECONSTRUCTION click

    Am 22 12.06 um 01.30 Uhr ist die Wiederholung und wer Zeit hat und noch wach sein sollte, demjenigen kann ich diesen Film nur empfehlen. Wer an Schicksal, Verknüpfung und Lust an der Liebe und Verführung glaubt...na, der sollte sich erst recht diesen Filmgenuss nicht entgehen lassen. Es ist ein einziger  Sog der Bilder und der Dialoge, aus dem man sich nur schwer wieder in die Realität zurückholen kann. Was übrig bleibt, ist eine ungeheure Faszination!

    Maartje 17.12.2006, 17.55 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zettelkasten

    Ein Wort auf Reisen!



    Es regnet ohne Unterlass und es wird so langsam dunkel. Hier im Zimmer ist es warm und gemütlich und ich werde mich gleich aufs Sofa begeben, um ein wenig zu lesen, um mich einzukuscheln in meine neue Decke und eine Tasse heiße Schokolade zu genießen.
    Ich schicke an diesem Nachmittag ein Wort auf die Reise. Schicke es hinaus in den trüben Dezembertag, so kurz vor dem dritten Advent und wünsche ihm ein schönes Plätzchen, um sich frei zu entfalten.

    Vielleicht in einer Geschichte, einem Gedicht oder einfach nur in geheimnisvollen Gedanken... zu wem wohl gerade dieses Wort reisen wird...?

    Verheißung



    Maartje 16.12.2006, 16.24 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ein Wort auf Reisen!

    Einer dieser grauen Tage





    Heute scheint mir der Morgen grau in grau. Nicht nur der Himmel ist verhangen, alles andere irgendwie auch.
    Dabei kann ich mich über meine Nacht nicht beklagen. Ich hatte einen wundervollen Traum und zum Glück konnte ich mich an alles erinnern und habe auch alles aufschreiben können. In Anbetracht dieses Tarumes, weiß ich nicht, warum ich mich heute irgendwie so verlassen fühle, oder besser gesagt, nachdenklich, nicht verlassen. Ja, ich glaube, nachdenklich ist wohl das bessere Wort dafür.

    Ich fühle mich außerdem sehr still, ruhig und...ach, ich weiß nicht. Der beste Platz zum Nachdenken ist immer noch beim Waldspaziergang mit Oscar. Hinterher sieht alles anders aus und ich fühle mich dann meist viel wohler.

    Aber aus grauen Tagen kann auch wieder die nötige Ruhe wachsen, um sich auf Projekte zu konzentrieren. Die letzten Tage waren bei mir dermaßen fröhlich und
    auch turbulent, ich war ständig unterwegs, so dass ich mir ein ruhiges und stilles Wochenende wünsche.

    Um mich auf ein Schreibwochenende vorzubereiten krame ich gerne in meinem Motivationsregal. Ich lese ja nicht nur Romane, Biografien, Reisenotizen,Lyrik etc. sondern auch diese Schreibratgeber haben es mir angetan. Man kann sie ernst nehmen oder auch nicht, aber sie bereiten Vergnügen. So habe ich mir eben aus dem Regal das Buch von Anne Lamott *Bird by Bird* gegriffen. Eine Wohltat fürs Zwergfell, und für den schriftstellerischen Geist. Es ist einfach erfrischend zu lesen.
    OK, dann kann es jetzt mit Oscar in den Wald gehen und ich nehme meine Camera mit.

    Maartje 16.12.2006, 12.12 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Sonne satt !!!

    Die Sonne knallt vom Himmel, die Vögel zwitschern, es blühen die Rosen, die Sträucher an den Häusern treiben aus, mein Hund nimmt ein Bad im Fluss...kurz um, wir haben Frühling.
    Mir ist nach Ostereier suchen, nach Kniestrümpfe tragen, einem Strauß Tulpen, aber mit Sicherheit nicht nach Tannenbaum und Kerzen. Zumindest jetzt, in diesem Augenblick, nachdem ich vom Spaziergang nach Hause gekommen bin.

    Heute Abend ändert sich das vielleicht wieder, wenn ich die Beleuchtung an und in den Häusern sehe und auch hier bei mir die Kerzen anzünde. Jetzt gehe ich ersteinmal in den Garten und genieße die Sonne. Später dann bei den Schotten den Tee. Ein schöner Freitag!!

    Maartje 15.12.2006, 13.30 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Der Blick zu meinem Fenster






    Mir war gerade mal danach mein abendliches Dachfenster zu zeigen. Ich sitze wie immer am Abend am Schreibtisch, überlege, ob ich jetzt überarbeite oder ob ich das auf später verschiebe und lieber noch eine Runde mit meinem Hund gehe.

    In den abendlichen Gassen, die beleuchteten Fenster. Das alles ist so inspirierend und ich habe einfach Lust auf Kerzenschein in den Fenstern. Ich stell mir anhand der Dekoration immer vor, welche Menschen dort in den geschmückten Häusern leben. Natürlich kenne ich hier viele Menschen, ich bin ja hier aufgewachsen, doch es gibt neue Häuser und neue Siedlungen. Sich vorzustellen, was hinter den Fenstern passiert, beflügelt die Fantasie und oftmals finde ich so meine Schauplätze, für die Geschichten.

    Heute Nachmittag auf meinem Spaziergang durch den Wald traf ich eine Frau mit Hund. Das allein ist keine Seltenheit, wenn sie mir nicht erzählt hätte, dass sie in Hameln geboren, aber die letzten 40 Jahre ihres Lebens in Schottland verbracht hat und sie in  unmittelbarer Nähe von Paul McCartney gewohnt hat. Also das nenn ich doch Lebensgeschichten, die ich da erzählt bekomme!!! Es sind so viele interessante Menschen unterwegs, denen ich begegne im wirklichen Leben. Einfach toll.
    Morgen bin ich bei den *Schotten*  zum Tee eingeladen. Einfach so!!

    Und nun geh ich mir die Lichter anschaun und folge ihren Geheimnissen...


     Ihre Hündin hörte nur auf *Schottisch* und Oscar und die *Schottin* verstanden sich auch auf Anhieb.

    Maartje 14.12.2006, 18.02 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Vorsätze...







    Ich arbeite an meinen Vorsätzen, will nicht in der Silvesternacht mit dem Glas Champagner in der Hand verzweifelt nach dem Sinn meiner Vorsätze suchen müssen. Vorsätzliches Nachdenken sozusagen. Was wäre gut zu tun im neuen Jahr. Dabei gebe ich mich nicht mit Floskeln ab, wie zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören, denn das habe ich schon vor 2 Jahren getan. Abnehmen? Ach was, da geht es mir so wie Bridget Jones.
    Vielleicht wäre der Vorsatz erlaubt, dass ich mit dem Schreiben genügend Geld verdienen will, um meine Rechnungen bezahlen zu können. Dem Brotberuf den Rücken zu kehren, wäre auch ein Vorsatz über den ich mir Gedanken machen könnte. Mir spukt vieles im Kopf herum. Einen Punkt habe ich ja schon auf meiner Liste: Reisen!
    Und verdammt…ich vergesse, dass ich in einem öffentlichen Tagebuch schreibe. Jeder, der es will und Lust dazu hat, könnte meine verborgenen, im Stillen erdachten Vorsätze lesen!! grinsen.gifEventuell sollte ich doch vorsichtiger und behutsamer mit meinen Vorsätzen umgehen, denn es sollen gute Vorsätze werden, die auch realisierbar sein sollen, keine utopischen Schwärmereien im alten Jahr. Utopie ist was für Träumer. Oder? Ach, wenn ich doch nur nicht so gerne träumen würde…!

    Maartje 14.12.2006, 13.21 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Ein Buch für die Nacht




    Das Haus ist schon seit Stunden still. Keine Geräusche. Als wenn die Wände die Luft anhalten würden. Ich sitze am Fenster, am Schreibtisch. Draußen stürmt es. Aus der Ferne ein Windspiel. Immer heftiger und lauter tanzt es im Wind und trägt seine Melodie durch die Nacht.
    Ein kurzer Moment, und ich entscheide mich ins Bett zugehen und suche mir ein Buch aus. Ich nehme eins vom Stapel, von ganz unten. Einfach so, fische ich es aus der Menge der anderen Wörter und bin überrascht. Es ist genau das richtige Buch für diese stürmische Nacht. Das Papierhaus von Carlos Maria Dominguez

    Erste Sätze:

    * Im Frühjahr 1998 kaufte Bluma Lennon in einer Buchhandlung von Soho eine alte Ausgabe der Gedichte von Emily Dickinson und wurde an der ersten Straßenecke, als sie gerade beim zweiten Gedicht angelangt war, von einem Auto überfahren.
    Bücher verändern das Schicksal der Menschen. So mancher hat Der Tiger von Malaysia gelesen und ist an einer fernen Universität Dozent für Literatur geworden. Dumas hat das Leben Tausender Frauen auf den Kopf gestellt.....*


    click

    Ein kleines Buch ganz groß. Wer nicht leben kann ohne zu lesen, der sollte sich Das Papierhaus kaufen und sich in seinen Zeilen wohlfühlen. Allerdings muss ich warnen oder besser gesagt, ich muss drum bitten etwas vorsichtig zu sein, denn es ist ein geheimnisvolles Buch. Es geht um einen unbekannten Absender in Südamerika und als Leser begibt man sich auf die Reise und auf den Spuren des Mannes, der eine außergewöhnliche Liebe zu Büchern hat.
    Ach, habe ich eigentlich schon die Karte zu Beginn des Buches erwähnt? Sie dient dem Leser als Reisevorbereitung.
    Also nochmals...vorsichtig, sollte man als Leser sein. Man sollte sich auf diese Reise doch schon gut vorbereiten, denn immerhin geht es nach Südamerika.  Also eben mal die beiden Buchdeckel aufklappen und rein ins Buch und wieder raus...also das geht nicht. Ich fürchte, daß nicht geübte Leser ersteinmal in den Zeilen verschwinden, bevor sie die Tür zu den Wörten finden und in das Geheimnis des Buches vordringen.

    Ich freue mich jetzt auf Traumpfade in dieser Nacht. Moment, ich lösch das Licht...




    Maartje 14.12.2006, 00.39 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bücherkonsum

    Einfach ein schöner Tag...




    ...und er kann nur noch besser werden.

    Ich habe heute Post bekommen, auf die ich schon so lange gewartet habe.
    Dann eine wunderbare Nachricht, von zwei Menschen, die sich wieder gefunden haben auf ihrem Lebensweg und sich lieben. Das sind die tollsten Liebesgeschichten überhaupt und ich zwinker jetzt mal in Richtung Osnabrück....*zwinker*

    Heute Nachmittag bin ich zu einer Lesung eingeladen. Heute Abend  geh  ich zum Mexikaner schön essen  und mir geht es Kopfschmerzenmäßig auch wieder super gut.  Na ja, wenn ich schon mal über die Stränge schlage. Meine Güte, ich bin zu brav!!!

    Maartje 13.12.2006, 12.40 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Au backe...






    ...und wie ich getanzt habe! Na klar habe ich getanzt! Gelacht und geblödelt wie die Teenies und es war herrlich...!

    Wenn ich doch bloß diese Kopfschmerzen los werden würde. Der Rotwein hat aber auch gut geschmeckt...
    So was muss auch mal erlaubt sein, oder? Aber diese Kopfschmerzen...Himmel.

    Den ganzen Tag und den ganzen Abend! Bis auf den Spaziergang mit Oscar, der mir wirklich gut getan hat...war ich zu nichts fähig. Na ja gestrickt habe ich noch und das werde ich auch gleich weiter machen.
    Früh ins Bett gehen und warten bis die Schmerztablette wirkt. Dann noch schön lesen.  Sonst geht heute nichts mehr!


    Maartje 12.12.2006, 20.23 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Mme Maartje freut sich




    Gibt es was Schöneres, als sich mit der Freundin aus Kindertagen zu treffen und gemeinsame berufliche Pläne zu schmieden?


    S
    o, ich habe mich fein angezogen, und auf gehts. Man sagt ja, wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch!! Ich glaube heute ist es umgekehrt...heute tanzt die Katze!!!!

    Maartje 11.12.2006, 17.20 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Mein Reisetagebuch!




    Nun, ich überlege mir schon so langsam meine Vorsätze für das kommende Jahr. So möchte ich zum Beispiel im Jahr 2007 öfter mal auf Reisen gehen und über meine Endrücke schreiben. Kurzreisen übers Wochenende, ebenso, wie 14 Tage einfach mal nach England oder Holland und Frankreich. Zur Ostsee und nach Kopenhagen.

    Heute werde ich mir einige Notizen machen und mein Reisetagebuch für 2007 bestücken.

    Reisetagebuch:

     -Leuchtstifte in verschiedenen Farben benutzen, um ungeplante Reiseziele, die von der Hauptroute abweichen, einzuzeichnen. - Mehrere Seiten in der Mitte meines Tagebuches für Ansichtkarten, Eintrittskarten für Museen, Speisekarten, auf denen ich die Gerichte und Weine mit Leuchtstift hervorgehoben habe. - kleine Tüten zwischen die Seiten kleben für allerlei Krimskrams/Zettel/Bons

    Ich möchte beim Aufschreiben meiner Reiseeindrücke Lust empfinden und keinen Zwang. Ich bemühe mich keineswegs meine Reise chronologisch zu beschreiben, denn das würde ganz schnell überfordern und darum geht es letztlich nicht bei einer Reise. Ich bin ja nicht auf der Flucht, sondern ich möchte reisen.
    Ich schreib nichts auf, das ich in einem Reiseführer ohnehin nachlesen kann. Denn ich sehe das Reisetagebuchschreiben als meine Ergänzung zum Reiseführer, auf keinen Fall als Konkurrenz. Ich halte kurze Beobachtungen fest, die Schnappschüsse mit meiner Camera ähneln.

    Einzelne Eindrücke, die ich unmittelbar sehe, höre, beobachte, spüre, rieche, schmecke, fühle...eben mit all meinen Sinnen schreibe. Das ist von enormer Wichtigkeit für mich. Das kann zum Beispiel ein Dialog sein, den ich im Bahnhof oder Gaststätte führe. Ich sehe ein besonderes Schild und halte es mit meinen Worten fest und auch in einem Foto mit meiner Camera. Ich beiße in ein Obststück...Dattel, Birne etc. oder in eine Frucht, die mir völlig fremd ist und beschreibe ihre Süße oder Bitterkeit. Eben das, was ich schmecke. Und...es ist zu jeder Jahreszeit eine andere Wahrnehmung. Eine süße Birne schmeckt im Sommer unter blauem Himmel im Süden ganz anders, als zum Beispiel im Norden im Dezember bei Regen.

    Ich beobachte alte Männer beim Boule. Und halte fest, wie sie sich geben, miteinander reden und kämpfen. Halte ihre Mimik fest. Manchmal reichen mir wenige Sätze, um ein Bild und die damit verknüpfte Stimmung einzufangen.

    All diese Eindrücke ergeben ein Bild, ein farbiges Reisebild. Meine Reise, so wie ich sie erlebt habe. Dabei spielt es keine Rolle, was ich am Sonntag, Montag, Dienstag...etc. gemacht habe, denn Zeit ist in diesem Zusammenhang mir völlig unwichtig. Wahrnehmung in Verbindung mit den entsprechenden Gefühlen. Es entstehen Skizzen von Begebenheiten. Mal flüchtig beschrieben, mal völlig ins Detail gehend. Auch kleine Bilder, die ich skizziere passend zu den Einträgen. Meine Schrift verändert sich auch jedesmal bei meinen Einträgen. In Hast geschrieben, oder mit viel Sorgfalt und Hingabe geschrieben. Nüchtenheit paart sich mit schillernden Worten der Inspiration. Philosophische Gedanken haben genauso ihren Platz, wie ein Rezept aus dem Restaurant.

    Zeit und Muße habe ich immer zu schreiben. Ein Ort findet sich überall, ich genieße es geradezu bei einem Cappuccino zu entspannen und meine Umgebung in mich aufzusaugen. Einen Notizblock habe ich ohnehin immer in meiner Tasche und zudem noch mein Diktiergerät. diese Notizen lösen später Assoziationen aus, verschiedene Bilder. Mit Hilfe dieser Bilder kann ich im nachhinein meine Reisegeschichten aufschreiben. Es muss ja nicht alles gleich vor Ort aufgeschrieben werden. Reisetagebücher sind ein Ort, um Erlebtes, Gefühltes und Beobachtungen festzuhalten.

    Da ich das schon seit Jahrzehnten mache, freue ich mich immer wieder, wenn ich an einem kalten, regnerischen Dezembertag aus meiner Tagebuchsammlung ein Buch herausgreife und mich plötzlich im Jahr 1981 in Frankreich wieder finde und den Wind auf meiner Haut spüre, das Salzwasser auf meinen Lippen schmecke und der Sand aus den Seiten rieselt. Dann mache ich die Augen zu und stehe in Noirmoutier am Strand und die Wellen umspielen meine Füße........

    Maartje 11.12.2006, 12.35 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Bücher schnarchen nicht!



    Wie pflegt Thea Dorn immer zu sagen: *Gute Nacht, und nehmen sie ein Buch mit ins Bett, denn Bücher schnarchen nicht*

    Stimmt, ist alles ganz ruhig. Ich wurde noch nie geweckt von scharchenden Büchern. Ganz im Gegenteil. Ich fürchte, die schlafen überhaupt nicht. Sobald ich die Seiten aufschlage ist da was los...Himmel. Ein Geschrei in dem einen, permanentes Gerede in dem anderen, Streit in dem nächsten und Mord und Totschlag in dem danach. Je nach meiner Stimmung such ich mir meinen nächtlichen Begleiter schon aus. Ist ja nicht so, dass ich keine Auswahl hätte! Nachdem ich gestern Nacht so begeistert von dem Dienstmädchenzimmer war, möchte ich heute wieder einmal in die Welt der Französischen Lebensart eintauchen. Ich habe ja schon einmal das Buch aufgeschlagen und es war mir sehr sympatisch, weil ich ein Lachen gehört habe, ein Gemurmel und eine sehr nette Stimme.
    So nehme ich mir heute wieder das Buch von Anna Gavalda mit ins Bett:

    Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet. Es sind Geschichten von der Liebe. Heitere und Traurige. Pariser Skizzen des französischen Lebens. Ich mag den turbulenten Schreibstil der Autorin. Ihre Dialoge sind grandios. Man möchte eigentlich permanent dazwischen quatschen und seinen Senf dazu geben, derat zieht sie den Leser in den Bann der Zeilen!! Vortrefflich!
    Ich habe mir sagen lassen, daß ich, nachdem ich in dem Buch gelesen habe, im Traum lache! Nun, wenn Bücher mich im Traum lachen lassen...was will ich mehr!


    Also ...Gute Nacht ...ich bin irgendwo in Frankreich unterwegs...!


    Maartje 10.12.2006, 23.42 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bücherkonsum

    Ein Wort auf Reisen!





    Heute hat Franzizicki in ihrem Cafehaus mal ein Wort auf Reisen geschickt. Zu meiner großen Freude war es das Wort TINTE




    Der Tintenweber

     Texte weben
     wie Spinnen
    ihr Netz.
     Wortfallen bilden
    und bitten
     zum bleiben.
    Wort für Wort
    eine Schlucht
     der Fantasie.
    Kein Ort des Vergessens.

    Nein…nie.

    Copyright by Maartje van Sandemeer

    Maartje 10.12.2006, 18.53 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ein Wort auf Reisen!

    Das Dienstmädchenzimmer







     


    "Das Dienstmädchenzimmer, das "chambre de bonne", findet man heute noch in den Mansarden der Pariser Bürgerhäuser, winzige Zimmer mit schrägen Wänden und wenig Komfort - aber billig und "mit Aussicht". Vier Jahre lang lebte die Filmemacherin Maija-Lene Rettig in einem solchen Zimmer, elf Quadratmeter unterm Dach, mit Blick über die Dächer von Paris, im Sommer brütend heiß und im Winter eisig kalt."     by ARTE



    *Zusammen ist man weniger allein*  ist mein Lieblingsbuch in diesem Sommer gewesen. Das Zimmer in dem Camille, einer der Heldinnen in diesem Buch lebt, habe ich vor meinem geistigen Auge gesehen.

    Doch nun konnte ich letzte Nacht nicht schlafen und wie das so ist:  Bücher im Bett, Strickzeug geholt, ein Glas vom guten Roten und das Fernsehen angemacht, verbringt man tolle Nächte.  Auf arte habe ich mir dann die Dokumentation vom Dienstmädchenzimmer angesehen. Purer Zufall, aber was für ein Vergnügen. Das fand ich absolut spannend, denn endlich hatte ich Einblick in diese  Zimmeratmosphäre  in dem Camille wohnte und aus dem Philibert sie gerettet hatte.

    Hier clicken



    Maartje 10.12.2006, 15.49 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zettelkasten

    Morgensonne im Dezember



    Ich bin regelrecht beflügelt vom Wetter. Gestern bin ich vor lauter Regen und Sturm, fast vom Fahrrad geweht worden...und heute Morgen der herrlichste Sonnenschein. Ich könnte glatt glauben, ich sei im Monat April gelandet.
    Es sind Frühlingsstürme, die uns durch den Monat Dezember begleiten. Kaum zu fassen, aber bittere Wahrheit. Es rächt sich eben. In einigen Gärten treiben Mandelbäumchen und Narzissen...die Rosen blühen weiter. Die Vögel zwitschern fröhlich munter weiter und ich rieche Frühlingsluft. Der Weihnachtsmarkt in der Stadt und auch die Weihnachtsbeleuchtung sind so unwirklich. Als ich gestern Abend mit dem Fahrrad durch die Stadt gefahren bin, über die Weserbrücke und hoch zum Kirchturm blickte, den schönen hellen Stern, der jedes Jahr hoch oben dort hängt...dennoch, kein Weihnachtsgefühl.


    Maartje 09.12.2006, 09.37 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type

    Zukunftspost

    Kalender


    Monate, Wochen, Tage, Stunden, Minuten & Sekunden...Diese Schönheiten kamen heute Nachmittag. Mein Arche Literaturkalender und mein Moleskine. Meine Ausrüstung wie jedes Jahr.

    Die Kalenderblätter des Arche Literaturkalender benutze ich als Briefpapier, um Gedanken an liebe Freunde zu verschicken.
    Das Moleskine ist toll als Tagebuch, eben für tägliche Gedanken. Als Terminkalender benutze ich es nicht! Es dient mir ausschließlich als Gedankenpapier und auch Skizzen und Cluster finden da ihren Platz.

    Seit der letzten Ausgabe gibt es auch in jedem Moleskine eine kleine eingearbeitete Falttasche, darin bewahre ich Theaterkarten, Kinokarten, S-Bahnkarten, Fährtickets... etc. auf!


    Ich bin also fürs neue Jahr gut gewappnet.





    Maartje 08.12.2006, 19.57 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Auf die Plätze, fertig los...






    Ich bin eine leidenschaftliche arte  Zuschauerin und liebe die Sendung CHIC. Sie läut gerade, während ich dies hier schreibe. Also, nach der Sendung werde ich mich an Aufgabe 12 setzen, bis alles auf dem Papier ist. Morgen muss die Post an meine Lektorin raus.
    Zum Glück regent es, ich habe nichts weiter vor und kann mich heute ganz auf die Aufgabe konzentrieren!

    Disziplin!!!! Himmel, ich darf nicht abgelenkt werden!!!

    Maartje 08.12.2006, 14.33 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Die Engel backen

    Einfach traumhaft, dieser Himmel!

    Gestern so ein Sturm, dass ich es nur im Cafe´ausgehalten habe und heute eine wundervolle Stille und einen Himmel, den nur die Natur malen kann. Ein Winterhimmel, den ich aus Kinderzeiten kenne. *Die Engel backen* wurde mir immer gesagt und ich dachte mir dann, dass die Engel bestimmt riesige Mengen an Kekse haben müssten.
    Heute Morgen erinnere ich mich daran, *Die Engel backen*

    Ein Blau mit Rot durchzogen...Himmlich!

    Maartje 08.12.2006, 08.34 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type

    Im Auge des Lebenssturmes.

     


    Sich nach Jahren wieder sehen. Hungrig auf Erkenntnisse, auf das wenn und aber. Nur nicht zurückblicken, nicht schmerzhaft sich erinnern an verlorene Jahre. Sich fragend anblicken. Was war dazwischen…ein gelebtes Leben oder nur ein paar Tage und Nächte in den Armen des anderen Menschen, der nicht für uns bestimmt. Gefüllte Stunden oder leere Minuten und Sekunden bis zum Hier und Jetzt. Sich gegenübersitzen und sich im Herzen einig sein, ohne Worte und ganz stumm. Die Zeit wird einfach angehalten. Drumherum Hektik pur, mittendrin ganz ruhig und ganz still, keine Bewegung spürbar. Aus dem Inneren nach Außen tretend, in den Sturm!


    Maartje 07.12.2006, 20.11 | (4/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreiben in Cafés

    Ein Wort auf Reisen!





    Auch heute Abend möchte ich gerne wieder ein Wort auf Reisen schicken. Nachdem die *Nachlässigkeit* tolle Reiseziele hatte und vermutlich noch weiter reisen wird, schicke ich heute das Wort:



    KUSS



    auf die Reise in die Nacht und in den frühen Morgen.
    Ich würde ihm tolle Zeilen wünschen. Vielleicht reist es in ein Gedicht, oder in eine Liebesmail, oder in einem Brief per Hand geschrieben...

    Wer weiß...!

    Maartje 06.12.2006, 22.46 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ein Wort auf Reisen!

    Nur nicht wundern....




    Doch ab und zu, ist sich wundern wichtig. Nun, ich wunder mich, wem ich alles begegne...obwohl ich es nicht will, kreuzen die seltsamsten Figuren mein Papier. Ich lasse sie einfach mal machen, mal schauen, wo sie hinwollen und was sie vorhaben. Bei einigen kommt es mir so vor, als hätten sie sich verlaufen, als gehörten sie eigentlich in eine andere Geschichte.
    Sie sind aber auch manchmal zu störrisch und meinen alles besser zu wissen. Sie wickeln mich um den kleinen Finger, mit einem Blick, einer kleinen Geste und ich schmelze dahin, dann die blauen Augen...obwohl ich eigentlich nur in dunklen Augen versinken möchte, bringt er mich dazu, seine Augen blau werden zu lassen...
    Sie führen ihr eigenes Leben und tanzen auf dem Papier!! Eine schöne Abwechslung...ich lasse sie tanzen, zwischen den Zeilen. Draußen regnet es, auf dem Papier scheint die Sonne und in den Zeilen beginnt gerade erst der Sommer in Frankreich...

    Wen wunderts, dass ich glücklich bin...

    Maartje 04.12.2006, 13.54 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Nicht wirklich ...Stimmungen!




    ...aber tatsächlich habe ich den heutigen Tag herrlich verbracht.
    Ein wenig gestrickt, ein wenig gelesen und viel geschrieben. Mittlerweile regent es seit heute Nachmittag und wenn die Regentropfen so an mein Fenster klopfen, komme ich in eine wunderbare Stimmung hinein, die mich fern der Welt in mein Inneres trägt.


    In Winterstimmung bin ich nicht. Muss ich ja auch nicht. Ich bin in meiner Stimmung. In Geschichtenstimmung. In Lesestimmung. Eine Stimmungskanone war ich immer. Guter Stimmung, schlechter Stimmung! Das ist eigentlich schon Stimmung genug, wie ich finde und wenn ich den morgigen Montag in guter Stimmung verbringe...na, dann ist doch alles wunderbar. Ich kann gut stricken und könnte mir gegebenenfalls für den Rest der Woche, einige Stimmungen stricken...sollte es nötig sein.





    Maartje 03.12.2006, 19.16 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type

    Traumperlen



    Also wirklich, ich sollte  anfangen, ein Traumbuch zu führen.
    Ich habe entsetzlich geschlafen und bin immer noch völlig gerädert. Völlig aus der Puste.  Ich hätte heute gegen 3.00 Uhr einfach mal die ganze Traumgeschichte aufschreiben sollen, anstatt mich wieder in das Getümmel der Traumbilder zu begeben.
    Bruchstücke sind jetzt noch vorhanden. Ich habe einen Krimi erlebt mit Flucht und Verfolgung.  Ick konnte fliegen und aus der Weserbrücke wurde eine Zugbrücke und Oscar spielte in diesem Krimi ebenfalls eine Hauptrolle.
    Meine Fantasie geht mit mir durch, glaube ich. Vielleicht lese ich auch zuviel. Ich weiß es nicht, aber alles war dermaßen real...schon manchmal komisch, was sich in der Nacht so alles abspielt!!!

    Maartje 03.12.2006, 11.35 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Orhan Pamuk

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    Dieses Buch hat heute seine Reise aus der Lieblingsbuchhandlung in mein Zuhause angetreten. Ich habe mich richtig gefreut, denn auf arte  click hatte ich einen Bericht, na eigentlich eher ein Schriftstellerportrait des Autors gesehen. Gleich bei amazon.de geschaut und gehofft, es in der Lieblingsbuchhandlung zu finden. Und ich habe es gefunden! Wunderbar.

    Faszinierte Worte des Autors:


    Die Entdeckung der Einsamkeit

    "Der Beruf des Schriftstellers ist der Beruf der Einsamkeit. Ich glaube, dass nur diejenigen gute Schriftsteller sein können, welche die Einsamkeit am meisten dulden können. Einsame Menschen können besonders gute Romane schreiben. Ich liebe die Einsamkeit und wenn ich unter anderen Menschen bin, verfolgt mich das Bewusstsein, ein einsamer Mensch zu sein, wie ein Geist. Deshalb kann ich mich anderen Menschen nicht ganz offenbaren. Nur an meinem Schreibtisch offenbare ich mich. Dort versuche ich mit all meinen Kräften, das Licht meiner Seele zu geben."  Orhan Pamuk


    Orhan Pamuk, 1952 in Istanbul geboren, studierte Architektur und Journalismus und lebte mehrere Jahre in New York. Für seine Romane erhielt er 1990 den "Independent Foreign Fiction Award", 1991 den "Prix de la d‚couverte europ‚ene", 2005 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2006 den Nobelpreis für Literatur. Der in seiner Heimat umstrittene Autor ist der erste türkische Schriftsteller, der die renommierte Auszeichnung erhält. Das Nobelpreiskomittee lobte seine Vermittlerrolle zwischen Orient und Okzident. Orhan Pamuk lebt in Istanbul.

    Maartje 02.12.2006, 19.43 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bücherkonsum

    Der Winter, der ein Frühling ist...


    wachgeküsst wurde ich heute Morgen von der Sonne. Die Vögel singen und würde ich nicht wissen, dass ich mich im Monat Dezember befinde...denn es riecht nach Frühling, nicht nach Schnee. Schade, wirklich schade. Die dicken Mützen und Schals, die ich selbst gestrickt habe, wollen auch mal ausgeführt werden. Da ich ja leidenschaftliche Fahrradfahrerin bin, möchte ich es ja auch schön warm haben...im Winter. Doch ich schwitze wie verrückt bei jder Fahrt, so dass mein Anziehmotto ist, wenig ist mehr. Die Blumen blühen wunderschön im Garten. Rosen und alle herbstblumen sehen sehr schön aus im Garte. die Stiefmütterchen, die ich zusammen mit Buchsbaum in die Kästen geplanzt habe ebenfalls. An der Treppe zum Eingang blühen die Kissen, die Zweige schlagen aus und ich erwarte demnächst noch Tulpen und Narzissen. Mich erschreckt das tatsächlich sehr, aber mich wundert es nicht!

    Heute Morgen gehts auch gleich zum Einkaufen zum Markt, mit dem Rad. Vielleicht noch einen Kaffee im Lieblingscafé und dann, heute Nachmittag mache ich es mir in der Lieblingsbuchhandlung gemütlich. Einige Bücher für Weihnachten aussuchen und natürlich für mich auch. Mich interessiert das Buch von Thea Dorn *Die F-Klasse*
    Ansonsten werde ich mir ein kuscheliges Sonnenwochenende machen, werde meine Einstellung zu *Mit Weihnachten habe ich nichts am Hut* überprüfen, Kekse backen und vernaschen, Wein süppeln, stricken, in Bücher tanzen und liebe Freunde treffen.
    Und mein Hund... der verspricht mir immer sensationelle Spaziergänge. Erst gestern haben wir wieder eine seltene Begegnung mitten im Wald gehabt, deshalb bin ich schon jetzt gespannt, was ich heute mit ihm erlebe.

    Jetzt gönn ich mir meinen Morgenkaffee  und dann kann der Tag, der so voll gepackt ist, kommen!

    Maartje 02.12.2006, 08.55 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type

    Ein Wort auf Reisen...




    Bevor ich in die Nacht gehe, habe ich mir überlegt...ich könnte doch mal ein Wort auf Reisen schicken. Kein Stöckchen, sondern ein Wort!

    Vielleicht kommt es ja irgendwo an, fühlt sich in Sätzen wohl, lernt andere Wörter kennen..
    Oder aber es bleibt hier brav auf der Zeile sitzen, bis morgen früh...doch ich würde ihm eine schöne Reise wünschen!

    Nachlässigkeit

    Maartje 02.12.2006, 00.07 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ein Wort auf Reisen!

    Gedanken, die sich in Worte verlieren...





    Dezemberleuchten




    Ich mag sie nicht,
    die Puppenhäuser
    die leuchtend hell
    im weißen Glanz erstrahlen.

    Ich mag
    die Bretterbuden.
    Die dunklen, die alten,
    kurz vorm Zerfall.
    mit Efeu leicht behangen.

    Leben,
    helles Kinderlachen.
    Hunde, die bellen.
    Stimmen, die umher schwirren.
    Fenster knallen, Türen knarren.
    Geklapper mit Geschirr.

    Herzlichkeit und Kochgerüche,
    Kaffeeduft und frisches Brot.

    Da,
    wo das Leben tobt,
    des Menschen Blut
    pulsiert,
    da
    bin ich zu finden.

    Nicht,
    im starren Glanz des Geldes!


    © Maartje van Sandemeer

    Maartje 01.12.2006, 17.34 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Schreiben in Cafés

    Ich will Schnee, Eis und Kälte...







    Gut. Heute ist der 1. Dezember. Und, was erwartet mich, wenn ich aus dem Fenster blicke...na...genau! Sonne, laues Lüftchen, schönes warmen Wetter.  Seit Erscheinen des Buches, verbringe ich jedes Jahr, Anfang Dezember meine Lesezeit in der  Eiseskälte von Smilla. Jedes Jahr ein erneutes Vergnügen. Ich liebe dieses Buch.
    Damals, 1997 habe ich in Hamburg gelebt und bin zu den Dreharbeiten nach Kopenhagen gefahren. Ich wollte mir das mal anschauen und war völlig begeistert von der Kälte in dem Jahr. Ein harter Winter. Die Elbe war zugefroren und die Eisschollen trieben nebeneinander auf dem Wasser und so konnte man das Smilla Gefühl richtig schön aus - und erleben. In Kopenhagen sah es nicht anders aus.
    Das Buch finde ich grandios, auch heute noch, fast 10 Jahre später. Jedes Jahr aufs neue ist das der Winterroman für mich.
    Im neuen bücher Magazin, ist ein Interview mit dem Schriftsteller Peter Hoeg. Sehr interessant zu lesen, was aus ihm geworden ist. Nach Smilla ist ihm kein großer Roman mehr gelungen. Er gehört zu den Autoren, die man als *abgetaucht* bezeichnet und die dänische Journalistin Natalia Kazmierska musste ihn regelrecht aufspüren, um ein Interview mit ihm zu bekommen. Ein sehr gut geschriebenes Interview, wie ich finde, und es wird ihm gerecht.

    Die DVD habe ich natürlich auch. Obwohl mir der Film gefällt, habe ich mir doch beim lesen eine völlig andere Smilla vorgestellt. Wie das eben so ist mit Romanverfilmungen. Ich bin aber doch froh, dass ich damals zuerst das Buch gelesen habe und dann erst den Film, nicht umgekehrt. Das Buch ist weitaus intensiver an Stellen, die der Film nur umreißt. Ist ja klar.

    Auf alle Fälle werde ich ein Kältewochenende für mich einleiten. Das heißt: Smilla lesen und DVD gucken!

    Himmel, ich will Winter haben.....!


    Maartje 01.12.2006, 12.04 | (4/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bücherkonsum

    Lesevergnügen




    Wein und Buch

    Ich liebe Dorothy Parkers New Yorker Geschichten. Ich habe das Buch 1994 zum Geburtstag geschenkt bekommen und es ist teilweise schon vergilbt und zeigt Spuren des vielen Lesens.
    Heute ist mal wieder so ein Dorothy Parker Abend.  Musik aus den 30er Jahren hören und  eine Flasche Barbera gehört auch dazu. Na ja, nicht die ganze Flasche, aber so ein, zwei...Gläser durfen es schon sein!

    Meine Lieblingsgeschichte von ihr ist *Morgenstund hat Gift im Mund* ( The Little Hours)

    Nachdem ganzen trockenen Lesestoff und Schreibwahnsinn, brauche ich was fürs Herz! Die liebenswerte, bissige Dorothy kommt mir an solchen Abenden gerade recht!

    Ich wünsche allseits einen schönen Abend!



    Maartje 30.11.2006, 18.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bücherkonsum

    Autorenalltag

      Die nächsten Rezensionen stehen an. Bücher stapeln sich bei mir auf dem Schreibtisch und wollen gelesen werden. Zudem kam heute noch die Mail aus der Schweiz, dass es mit einem anderen Magazin ab Januar 2007 weiter geht. Super, denn ich bin als freie Mitarbeiterin wieder mit von der Partie. Ich freue mich darüber.
    Ich finde es herrlich derart viel Zeit für mein Schreiben zu haben, davon hätte ich vor einem Jahr noch geträumt. Ich genieße es, auch in Ruhe die Bücher lesen zu können, um anschließend zu rezensieren. Die anderen Pläne, von denen ich jetzt noch nichts verraten möchte, nehmen auch Form an und werden demnächst umgesetzt. Es läuft alles sehr gut an, da kann ich nicht meckern, wahrlich nicht. Im Gegenteil, ich hätte glatt einen Grund zum tanzen.

    Mit der Überarbeitung eines Textes, den ich mir für heute vorgenommen hatte, lief es auch ausgezeichnet. Überhaupt scheint es mir zur Zeit fluggs von der Hand zu gehen. Das ist gut und  tut gut.

    Ich strebe nach neuen Zielen, nach neuen Aufgaben. Lyrik wird immer ein Teil, nein sogar ein großer Teil meines Schreibens sein. Doch die Prosa zieht mich magisch an. Ich habe soviel in mir. An Gedanken, an Begebenheiten, aus denen ich Geschichten schreiben kann. Das Studium lässt diesen Freiraum  nicht zu. Daher will ich mich mit meinen Buchstaben nebenher ausleben. Ich habe erste Kontakte aufgenommen, wenn es konkret wird, wenn es nur konkret wird!! Ich wünsche es mir so sehr!

    Maartje 29.11.2006, 23.15 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Wenn die eine Tür...




    Wenn die eine Tür zufällt, öffnet sich eine Neue. Vielleicht erst nur einen Spalt weit...aber...sie öffnet sich. Zuerst scheut man sich zu gehen, um "Woanders" anzukommen. Man blinzelt ganz schnell, will wissen wo es hingeht. Neugier! Panik! "Woanders!"

    Wie sieht das "Woanders" aus?
    Es kann weit weg sein, vielleicht in einem anderen Land? Ein paar Straßen weiter? Oder sind es andere Menschen, die man kennenlernt? Eine neue Arbeitsstelle? Trennung vom Ehepartner? Das "Woanders" kann überall sein...Es gehört Mut und Zuversicht dazu, sich von dem Vertrauten zu trennen, um ewas gänzlich Neues zu entdecken. Angst, hat da keinen Raum, keinen Platz.

    Ich bin schon oft durch offene Türen gegangen, habe immer meine Neugier auf was Neues siegen lassen und das Alte hinter mir gelassen. Bin alleine gegangen, doch gestern Abend bin ich das erste Mal zu zweit gegangen....
    Ich freue mich darauf!

    Maartje 29.11.2006, 12.39 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type

    Spurlos

    Gedanken, die sich in Worte verlieren.

    Ich gehe ohne Spuren zu hinterlassen in den Tag hinein. Durch die Stunden hindurch.
    Spurlos.
    Am Ende des Tages, wenn ich mich umdrehe...beginnt die Spurensuche!

    Doch da ist nichts!

    Und ich gehe weiter. Jeden Tag aufs Neue, um irgendwann Spuren hinterlassen zu können.






    Maartje 28.11.2006, 19.06 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Traumatische Nächte Teil 2

    Es packt mich!
    Mich überkommt überhaupt keine Abscheu mehr, wenn ich die Zeilen lese. Ich bin auf Seite 83 und ss wird spannend, denn jetzt betritt der Schriftsteller die Bühne...

    Kann nicht erwarten in die Kissen zu kommen und ins Buch zu tauchen! Zeile für Zeile eine dunkle, spannende Welt!

    Maartje 27.11.2006, 22.01 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bücherkonsum

    Schreiben im Café

     
    Schreiben und Beobachten im Lieblingscafé. (Skizze aus dem Notizbuch)

    Irgendwo hinsetzen. Drei Personen beobachten.
    ca.10 min. Einzelheiten auflisten. Keine ganzen Sätze schreiben. Stattdessen alles notieren, was mir auffällt. Äußerlichkeiten. Charakteristisches Verhalten:

    wie ein Jgdl. an einer Haarsträhne zupft und die gespaltenen Spitzen anstarrt; wie sich eine Frau hinsetzt und ihre Haare ordnet, ein Paar nimmt am Nachbartisch Platz, sie reden nicht miteinander, der Mann schaut verzweifelt, die Frau ignoriert ihn...und...und...und...


    Zufällige Ereignisse und beliebige Beobachtungen habe ich heute ins Notizbuch eingetragen, köstlichen Kuchen gegessen und 1 Socken fertig gestrickt. Den zweiten stricke ich heute Abend hier zu Hause fertig und die Notizen werden morgen früh überarbeitet.
    Ich erlebe Situationen, die man selbst einem Roman nicht abnehmen würde. Manches ist einfach nicht zu glauben, doch es passiert mitten unter uns!


    Lieblingscafe´

    Maartje 26.11.2006, 19.24 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreiben in Cafés

    Sonntag Mittag, allein zuhause!




    Französische Hits hören, im Wohnzimmer tanzen, Milchkaffee trinken und verschütten, lesend zur Ruhe kommen und Gedanken aus dem Fenster fliegen lassen...!



    Maartje 26.11.2006, 12.27 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Über den Wolken

    9.30 Uhr

    Die Piratenbraut ist erwacht



    Der Himmel wird höher, weiter, blauer...

    Maartje 26.11.2006, 09.48 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

    Über den Wolken

    Diesen Tag heute mochte ich sehr. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Das gibt es. Ein Tag hat am Morgen entweder eine sympathische Ausstrahlung, oder aber eine derart dunkle Aura, dass man am besten im Bett bleibt und erst gar nicht in den Tag hineingeht.

    Ich meine damit nicht das Wetter. Ein berauschender Tag ist vom Wetter unabhängig. Beim miesesten Wetter kann der Tag wunderbar sein, glücklich, und man ist über den Wolken. Ebenso kann beim schönsten Sonnenschein der blödeste Tag aller Zeiten werden, den Tränen nahe, die Welt stürzt ein.
    Ich bin also nicht Wetterfühlig, sondern Tagfühlig. Ich mag es nicht, wenn sich Tage morgens an mich heranschleichen…grrr. Bloß nicht, schrecklich. Wenn er mir offen und aufgeschlossen begegnet, sich nicht heimlich verhält, nichts in seinen Stunden versteckt…dann hat er mich!! Dann lieb ich ihn.

    Jetzt geh ich ins Bett, freue mich auf meine Kissen und auf das Buch, das auf mich wartet.
    Ich lese zur Zeit, den Krimi von Anne Holt( aber danach ist mir heute abend nun doch nicht) und beginne heute mit dem Buch von Anna Gavalda *Ich wünsche mir, daß irgend jemand auf mich wartet* Ich glaube, es ist ihr erstes Buch. Ihr Debüt, das ich noch nicht kenne und ihn mir heute in meine Lieblingsbuchhandlung gekauft habe. Ein kleines Taschenbuch mit Erzählungen.
    Insgesamt habe ich mir heute Fünf Bücher gekauft. Nun, ich bin keine Bücherfresserin…aber ich musste sie mit nach Hause nehmen. Der Winter wird lang, sehr lang.

    Ein arabisches Sprichwort lautet: *Wenn die Leute mehr lesen und weniger essen würden, wären sie dünner und hätten mehr im Kopf*

    Okay, ich konnte nach den Büchern heute nicht allzu viel einkaufen, aber der Kühlschrank war und ist noch nicht leer. Für leckere Kleinigkeiten hat es noch gereicht. So teuer waren die Bücher auch nicht!! Aber ohne Bücher nach Hause kommen…tz…das wäre utopisch. Buchhandlungen ziehen mich magisch an. Und meine ist so gemütlich und überall kann ich stöbern und zwischendurch einen leckeren Capuccino trinken.

    So, nun ab in die Kissen und ich bin gespannt, welche Geschichten mich in dem Buch erwarten.

    Hoffentlich schleicht die Nacht nicht um mich herum, sondern schenkt mit schöne Traumperlen. Hoffentlich! Denn wenn die Nacht sich anschleicht, bin ich verloren!

    Maartje 25.11.2006, 23.41 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Friederike Mayröcker

    click


    Portrait hier

    Die Liebe ist das Herzstück von Friederike Mayröckers Dichtung, sie ist jener Ur- und Ausnahmezustand, dem nur die Beseelung des Schreibens gleichkommt: Sie verzaubert und beflügelt, enthebt von Raum und Zeit und führt doch mitten ins Dasein. Das Glück aber ist nur gestundet und das »Liebes-Werk« vor allem dies: »Eine jauchzende Vergeblichkeit, / also.« Friederike Mayröckers Liebesgedichte, hier in einer Auswahl von Ulla Berkéwicz, stammen aus über sechs Jahrzehnten; einige der bewegendsten verdanken sich ihrem poetischen Trotz wider den endgültigen Verlust des Geliebten, dem 2000 verstorbenen Ernst Jandl.


    © Suhrkamp Verlag GmbH und Co. KG

    Maartje 25.11.2006, 17.15 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

    Gute Tage…

    art of heart - gefühlsrausch


    Heute wird ein guter Tag. Als ich heute Morgen mein Autorenexemplar aus dem Postkasten holte, wusste ich es. Ein guter Tag zum schreiben. Da fließen die Gedanken und die Eindrücke nur so aufs Papier.

    Ich bin so erfreut über das Buch. Das Layout…einfach wundervoll. Es gefällt mir sehr, als Autorin dabei zu sein. Natürlich habe ich es erwartet, dass es schön in der Aufmachung sein wird, aber das es nun so schön sein würde…
    Ein Geschenk für Weihnachten und auch zum Valentinstag.

    Zu Weihnachten, mit ein Paar selbst gestrickten Socken, wäre doch wundervoll, fällt mir dabei gleich ein. Das Eine hält die Füße warm, das Andere, das Herz! Gibt es eine bessere Kombination? Nein, nicht für mich. Ich liebe mich zu verstricken, in Handlungsfäden, wie auch mit und in Wolle. Meine zweite Leidenschaft…das Stricken. Ich brauche es, genauso, wie ich das schreiben brauche, wie die Luft zum atmen eben. Ein Tag ohne Worte gibt es bei mir genauso wenig wie ein Tag ohne Wolle. Mein Ausgleich zum Schreiben…war es schon immer. Beim Stricken kommen mir sogar Überarbeitungsvorschläge in den Sinn. Meine Nadeln klappern und meine Gedanken fliegen.

    Daher stricke ich auch nicht immer nur beim Fernsehen. Ganz im Gegenteil, ich setze mich oftmals einfach nur mit Strickzeug in den Sessel oder aufs Sofa, oder im Sommer auf die Bank im Garten und stricke. Es geht dann alles von alleine. Handlungsfäden kommen und Figuren erscheinen, von denen ich noch keine Ahnung hatte, dass es sie gibt. Aber sie werden immer klarer und greifbarer. Auch Namen kommen mir in den Sinn. Daher habe ich beim stricken auch immer mein Notizbuch neben mir liegen oder mein kleines Diktiergerät.

    Heute wird wieder einer dieser guten schreibenden und strickenden Tage. Ich freue mich immens, dass es mit dem Schreiben immer besser anläuft und es macht mutiger auf Gedanken, die bislang nur im Tagebuch schlummerten, sie in Worte zu fassen und sie eines Tages loszulassen.
    In Lyrik oder Prosa, aber das wird sich noch zeigen, wohin sie wollen. Denn meine Gedanken sind frei und meine Worte auch…!

    Maartje 25.11.2006, 13.03 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Die Mystik der Feder!





    Gedanken zum November 2004

    Federn!

    Was bedeutet es, wenn du Federn auf deinem Weg findest? Du gehst spazieren und findest Federn. Mitten im Winter. Du schaust zum Himmel, suchst einen Vogel, doch es fliegt kein Vogel.
    Die Feder schwebt dir aber direkt vor die Füße. Du hebst sie auf und betrachtest die Feder. Sie ist weiß, ganz sauber, ganz frisch. Wo aber kommt die Feder her?
    Du schüttelst den Kopf und achtest nicht weiter darauf. Doch auf jedem Spaziergang findest du sie wieder. Die Feder. Weiß und sauber liegt sie am Wegesrand. Wie für dich arrangiert liegt sie da, gut sichtbar. Immer nur eine Feder. Nie zwei oder drei. Nein, immer nur eine weiße Feder. Du gewöhnst dich daran sie zu finden. Suchst direkt nach ihr … und findest sie jeden Tag aufs Neue. Die Frage, woher kommt die Feder mitten im Winter stellst du dir nicht mehr. Sie ist einfach da. Und … irgendwann weißt du um ihre Bedeutung, weshalb sie dich begleitet.
    Du nimmst sie mit. Du weißt, wohin sie dich führt, was passiert, wer es ist, der sie verliert. Du glaubst ganz fest daran. Und es passiert. Das was die Feder dir verheißt. Du nimmst es hin, kannst nicht anders. Dann ist es vorbei. Alles ist gut. Die Feder, findest du nie wieder.

    Und du weißt von dem Zeitpunkt an, dass du sie erst dann wieder findest, wenn es an der Zeit ist, sie zu sehen.......

    Maartje 24.11.2006, 22.40 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Mir ist nicht danach




    Es ist kaum zu glauben. Es ist schon wieder eine Woche um. Schon wieder Wochenende. Ich weiß noch genau, wie ich letzten Freitag hier gesessen habe und einigen Blogfreunden ein schönes Wochenende gewünscht habe.
    Die Zeit rast nur so dahin. In vier Wochen ist Heilig Abend. Das kann ich gar nicht greifen, soweit weg ist das in meiner Vorstellung.
    Woran liegt das? In der Stadt sind überall die Weihnachtslichter an, in den Kaufhäusern prangen große, rote Schleifen an den Ausgängen "Frohe Weihnachten". In der Fernsehwerbung wird man mit Weihnachtswerbung berieselt und ich denke immer nur...es kann kommen was will, es kann geschehen was will, alles dreht sich im Rhythmus. Mehr Schein als sein.
    Für mich ist diese Weihnachtszeit in meinem Inneren Kalender noch nicht angekommen. Ich befinde mich immer noch im Spätsommer.

    Sollte sich diese Einstellung bei mir nicht ändern...gibt es weder Geschenke noch einen Festtagsbraten. Wie um Himmels Willen, kann ich also noch auf die Schnelle Winter - und Weihnachtsgefühle bekommen?

    Maartje 24.11.2006, 19.42 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type

    Anthologie

    Anthologie *art of heart*


    Eben kam die Mail vom Verlag, dass die neue Anthologie *art of heart* erschienen ist und ich mein Autorenexemplar in den nächsten Tagen im Postkasten haben werde.
    Na, ich freu mich riesig darauf.
    Der Verlag achtet immer auf eine sehr schöne Präsentation der Texte. Das Layout ist immer super gemacht. immerhin fünf Gedichte meiner Liebeslyrik. Freu, Freu!!!


    Anthologie *Art of Mind*

    Zur Rezension hier

    Im Juli sind in dieser Anthologie auch schon fünf meiner Gedichte veröffentlicht worden, daher weiß ich, dass ich mich auf das Buch *art of heart* total freuen kann. Am meisten freue ich mich darüber, dass ich für die nächsten Projekte auch schon vorgesehen bin, zumindest kam die Anfrage des Verlages! Jede Veröffentlichung ist eine Traumperle für sich!
    So, und jetzt gehe ich aufs Sofa, nehme mein Strickzeug und schenk mir ein Glas Minervois ein. Zur Feier des Tages und eventuell habe ich ja mein Exemplar schon morgen im Briefkasten!

    Maartje 23.11.2006, 20.30 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

    Traumatische Nächte 1.Teil





    Teil 1 notiert am 21.11.2006


    Das mache ich nie wieder. Ehrlich nicht.

    Seit Wochen liegt dieses Buch bei mir auf dem Tisch im Schlafzimmer, doch ich musste und wollte erst andere zu Ende lesen.

    So , nun bin ich gestern frühzeitig genug ins Bett gegangen, um mich in das Buch zu verkriechen. So schnell, wie ich mich in die Zeilen hineinverkrochen habe, so schnell habe ich mich auch wieder herausgehangelt. Natürlich wusste ich, dass ich mir einen Krimi gekauft hatte, wobei ich die Schritstellerin nicht kannte. Zu meinen bevorzugten Krimidamen gehören nach wie vor Patricia Highsmith und Liza Marklunds *Annika* Romane.

    Nun also ein Buch von Anne Holt. OK. Da wird mir schlecht. Also im dritten Kapitel zum Schluss heißt es:

    *Sie saß im Bett. Nackt. Ihre Hände waren am Kopfende an die Wand genagelt. Sie hatte die Beine gespreizt, und es sah aus, als habe jemand versucht, ihr ein Buch in die Vagina zu stopfen...*

    Himmel, war mir gruselig... Mit einem Sprung war ich aus dem Bett. Habe mir mein Handy griffbereit auf den Nachttisch gelegt und habe mir erstmal ein Glas *Minervois* gegönnt. Gott, wie scheußlich, diese Vorstellung...ein Buch....brrrr. Also, ich werde es lesen, doch bestimmt nicht am späten Abend im Bett, wenns draußen regnet und stürmt. Da bekommt man ja Alpträume. Doch anschaulich schreibt Anne Holt, das muss man ihr lassen. Ich habe keine guten Traumperlen diese Nacht gehabt. Keine gute Nacht verspricht das Buch.

    Aber vielleicht werden es spannende Nachmittage, oder doch Nächte? Mal sehen!

    Maartje 23.11.2006, 11.31 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bücherkonsum

    Zusammen ist man weniger allein