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Beim Fasten sollte man wachen, nicht murren und die Zeit nutzen.
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| wortmeer |
| Hallo Maartje, ich bin irgendwann durch Zufall auf Deinen Blog gestoßen und muss sagen, dass ich immer wieder gern vorbei schaue. Mir gefällt, wie Du schreibst, wie Du Alltägliches so wunderbar in Worte kleidest. Sonnige Frühlingsgrüße vom wortmeer |
| 11.4.2007-10:45 |
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| Bücherfreundin |
| Freut mich zu lesen! |
| 22.3.2007-18:22 |
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| Maartje |
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@ Bücherfreundin,
vielen Dank nochmals für deinen Tipp. Das Portrait um 14.30 Uhr war sehr gelungen. Ich hätte was verpasst!! Liebe Grüße, Maartje |
| 22.3.2007-16:22 |
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| Bücherfreundin |
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PS: Morgen um 11.00 Uhr gibt es noch ein Portrait über einen von mir sehr geliebten Schriftsteller - Marcel Pagnol. Ich denke, auch das könnte interessant werden...Mal schauen... Ebenfalls Arte ;-)
LG |
| 17.3.2007-19:01 |
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| Bücherfreundin |
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Mußte gleich nochmal reinschauen,ob Du es gesehen hast. Es war beindruckend schön! Unbedingt die Wiederholung sehen - und am Besten aufzeichnen!
Ebenfalls liebe Grüße und einen schönen Sonntag. :-) |
| 17.3.2007-18:54 |
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Allein...in der Stille der Gedanken
Ich blühe auf. Ehrlich, ich merke die Veränderung, die der kurzweilige Ortswechsel mit sich bringt. Diese Stille in die ich mich begeben habe, erweist sich an produktiven Ideen, die mir nur so auf die Tasten sprudeln. Das gestrige Telefonat mit dem Verlag war auch ganz vielversprechend und nun heißt es sich wieder einmal gedulden. Genauso gespannt bin ich, wie es meinem Manuskript wohl ergehen mag, dass ich heute Vormittag zur Post gebracht habe. Anschließend haben Oscar und ich einen herrlichen Spaziergang unternommen und uns die Gegend angeshen und hie und da einen kleinen Plausch gehalten. Mein Notizbuch habe ich immer dabei, denn hier stehen überall am Deich entlang Sitzbänke. Windig und kalt zur Zeit, aber herrlich erfrischend, wenn einem der Wind um die Ohren braust. Hier nimmt alles einen eher traumhaften Platz ein. Fast Klischeehaft, in der kleinen Schreiberhütte, wie ich sie nenne. Doch die Tage sind gezählt und bald geht es wieder zurück in den Alltag.
Oh je, ich hör mich jammern, dabei freue ich mich doch auch, wieder an meinen Schreibtisch zu kommen, und all meine Bücher um mich zu haben. Aber bis dahin bleibt noch etwas Zeit, um zu genießen, was ich nicht immer haben kann. Abgeschiedenheit. Dabei ist sie so notwendig! Ich müsste wirklich wieder einen zweiten Wohnsitz haben. So einen Schlupfwinkel. Aber noch ist das nicht der Fall, aber träumen darf man ja wohl, oder? Schließlich kann das ja immer wieder kommen. Das wäre was, einen schreibenden Schlupfwinkel, wie damals zu haben.
Au backe, bevor ich mich hier ganz in Schwärmereien verliere...ich muss los... der Tag wartet. Gespannt bin ich hier auf jede Sekunde!
Maartje 23.03.2007, 12.07 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Gedanken, Schreiben, Alltag,
Das Schreiben und die Ablenkung
Ich habe zwei Schreibzimmer unterm Dach. Das habe ich ja nun schon mal erwähnt und auch Bilder davon sind im Buchstabenhaus zu sehen. Das Schreiben findet ganz spartanisch an meinem kleinen Schultisch aus Schottland auf dem Laptop statt und da ist wirklich nichts, außer die Tasten und ich...und die vielen Gäste im Kopf, so will ich das mal nennen.
Im anderen Zimmer steht der Schreibtisch, der PC mit Internetanschluss, Telefon und viel Papier und vielen Büchern.
Doch zur Zeit bin ich weit weg, von beiden Zimmern und alles konzentriert sich auf engstem Raum und ich merke, dass ich wesentlich mehr schreibe als zu Hause. Hier kann mich im Moment nichts ablenken. Ich bin bewusst mit nur wenigen Büchern, dem Notizbuch und dem Laptop, das mich nur mal ab und zu ins Internet führt, weg gefahren. (Wolle habe ich auch eingepackt...selbstvertsändlich verreise ich nie ohne meine Wollknäule, denn gerade beim stricken kommen die besten Gedanken, die schönsten Sätze und die Fabulierkunst ganz von alleine.)
Einsam bin ich nicht, da auch Oscar mitgekommen ist. Die Spaziergänge sind ein toller Ausgleich, um den Gedanken frischen Wind einzuhauchen.
Leider ist es zur Zeit so, als säße ich auf glühenden Kohlen, da ich auf eine Antwort warte, um zu erfahren, in welche Richtung nun alles gehen wird. Ich bin nach wie vor Feuer und Flamme für das Projekt und möchte es endlich in Angriff nehmen...doch ich muss abwarten und das fällt mir ehrlich schwer. Wirklich!
Aber in dieser Abgeschiedenheit fällt mir auch wieder auf, dass ich im Grunde allein sein muss, um produktiver zu arbeiten. Die Ablenkung ist so verführerisch und so könnte ich mir durchaus vorstellen, wenn größere Projekte anstehen, einfach für mehrere Wochen wegzugehen, also in die Stille zu ziehen, um von Morgends bis Abends am Tintenball zu bleiben.
Ist nur eine Überlegung, vorerst, doch es wäre doch die richtige Entscheidung, ob es machbar ist oder nicht...wir werden sehen.
Maartje 22.03.2007, 16.43 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Schreiben, Alltag, Projekte,
Schreibend den Tag beschließen...
Ich bin dankbar,dass...
Mit welchen Gedanken beschließe ich den Tag, und was geht mir beim Aufstehen durch den Kopf?
Bei all der Träumerei in den letzten Nächten, was alles andere als langweilig war...empfinde ich doch von Zeit zu Zeit auch Dankbarkeit über so einiges, was ich im täglichen Leben erfahre. Gerade heute habe ich derart viel Freundlichkeit erfahren, dass ich es aufschreiben möchte, es festhalten möchte!
Um mich vom Tag zu verabschieden und ihn noch einmal mit all seinen Begebenheiten Revue passieren zu lassen, habe ich mir ein kleines Ritual überlegt.
Ich liste auf, für was ich dem Tag dankbar bin. Ich werde mindestens 20 Sätze schreiben, und immer gleich beginnen: Ich bin dankbar, dass...
Ich möchte alles zu Papier bringen was mir zu diesem Thema in den Sinn kommt.
Es schärft meine Wahrnehmung für die wunderbaren Kleinigkeiten des Alltags und ich benutze es auch gleichermaßen als Schreibanlass.
Maartje 20.03.2007, 21.42 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Gedanken, Traumperlen, Tagebuch, Schreibanlass,
Lesen, Schlafen, Träumen
Die Nacht ist im Anmarsch und ich werde mich gleich in die Kissen legen, um in das aktuelle Lesebuch zu kriechen. Ich lese sehr langsam zur Zeit, will es gar nicht auslesen, es soll nicht im Regal verschwinden, sondern ruhig länger noch im Bett schlafen dürfen.
Nacht für Nacht ein, zwei Kapitel...doch das ist zu langsam, da noch andere Bücher auf dem Lesestapel warten. Noch habe ich genügend Zeit Bücher in Ruhe zu lesen. Und ich liebe dieses beruhigende Gefühl, Zeilen zu lesen, Worte in mich aufzunehmen, schöne Sätze zu lesen...bevor ich mich in das Reich der Träume zurückziehe.
Mir fallen meine Träume auch morgends kurz nach dem Aufwachen ein, so dass ich bestimmte Szenen notieren kann und ich finde es sehr interessant, in welche Situationen ich komme und welche Menschen mir in dieser anderen Welt begegnen, die mir letztlich so real erscheinen, in Stimme und Verhalten.
Geschrieben habe ich heute auch mehrere Seiten, doch will ich sie gleich morgen früh überarbeiten. Ich mag schöne Sätze und hoffe sehr, dass einige in den geschriebenen Seiten zu finden sind. Sonst wird alles gnadenlos durchgestrichen und neu begonnen.
Aber damit will ich mich jetzt nicht beschäftigen. Ehrlich nicht...ich will zur Ruhe kommen und die Nacht lesend begrüßen. Milch und Kekse würden mir dazu gefallen. Mal sehen, irgendwo in der oberen Keksdose muss ich noch etwas Schottisches Teegebäck haben. Mmmm...die schmecken wunderbar zum Wein. Ein Glas zur Nacht...oder doch lieber Milch?
Maartje 19.03.2007, 23.29 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Träume, Bücher, Lesen, Schreiben,
Wortwolken
Ich habe ein wundervolles Wort für den heutigen Tag gefunden. Es ist mir eben bei Wikipedia begegnet und es hat mich total verzaubert.
Danke schön, Beatrice, diese Blogfunktion ist toll!
Maartje 18.03.2007, 15.02 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Worte, Lieblingsworte,
König Oscar...
Inmitten der Osterglocken! Brauche ich noch Worte, um das Gefühl zu erklären, das ausdrückt, wie viel Freude ich auf meinen täglichen Spaziergängen empfinde? Ich glaube mal nicht!
Maartje 18.03.2007, 14.40 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Hund, Spaziergänge,
Figuren
Ein stürmischer Sonntagmorgen. Windig und mit Regen gefüllt...und dennoch, in mir ist eine Ruhe, eine Gemütlichkeit der Gedanken.
Ich bin aufgewacht, mit der Gewissheit, sie genau vor mir gesehen zu haben. Die alte Frau auf der Treppe, wie sie aus einer Schüssel die heiße Suppe löffelte. Ihre Stimme, ihr Gesicht. Jede Falte sah ich.
Maartje 18.03.2007, 13.11 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Träume, Schreiben, Figuren, Geschichten,

Es gibt SOLCHE und solche Tage...{und Nächte!}
Momentan frage ich mich, welcher Tag wohl heute dran ist? Ehrlich, manchmal ist mir ein Mischmaschtag wesentlich lieber. Da hat man doch von allem etwas.
Mir gehen derart viele Gedanken und auch neue Projekte im Kopf herum, dass ich selbst nachts in meinen Träumen nicht zur Ruhe komme. Es sind zur Zeit Traumperlen von absoluter Intensität und wenn ich den Traum erzählen sollte...ich würde glatt rot werden hier vor meinem Monitor. Da wünschte ich mir ganz ehrlich, dass Träume wahr werden würden.
Nachdem ich in den letzten Tagen so wütend war...ich habe es ja ausführlich geschildert, bin ich völlig überrascht morgends um 7.30 Uhr aufgewacht und habe mich gefreut, dass ich so was Schönes geträumt habe! Seit langer Zeit mal wieder was vollkommen anderes auf der Traumleinwand zu erleben ist eine willkommene Abwechlung! Wie gesagt...ich konnte es kaum fassen!
Maartje 17.03.2007, 17.57 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Gedanken, Träume,
Ein nebliger Morgen...
mit
so klaren
Gedanken,
die keinen
zweistimmigen Gesang
zulassen.
© Maartje van Sandemeer
Maartje 15.03.2007, 06.34 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Lyrik, Schreiben,
Hier bin ich Tag, also, was fangen wir an?
Das waren heute früh um 4.00 Uhr meine Gedanken. Als um 5.00 Uhr das Vogelkonzert einsetzte war ich so voller Lebensglück, dass es schon erstaunlich ist, was ein heller Frühlingsmorgen ausrichten kann.
Die Sonne scheint und es blüht weiß und gelb und rot und rosa...in allen prächtigen Farben und ich freue mich auf den Nachmittagsspaziergang mit meinem Hund. Die dunklen Wolken am Seelenhimmel haben sich noch nicht ganz verzogen, aber es wird schon, da bin ich mir sicher.
Auf meinem Plan steht heute auch noch der Blumenkauf für meinen Balkonkasten vor meinem Schreibzimmerfenster. Das muss jetzt sein!!
Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr dem Regen die Sonne folgt und wie schnell der Schatten vom Licht vertrieben wird!
Heute ist ein richtig schöner Seelentag im Anmarsch! Machen wir alle was Schönes draus!

Maartje 14.03.2007, 12.55 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Gedanken, ,
Pustekuchen. Es ist nicht so. Ich habe heute einen super schönen Spaziergang mit Oscar unternommen und danach gings mir schon besser. Es ist nichts aus dem Sinn und ich habe den Spätnachmittag dazu genutzt, meiner Seele Platz auf dem Papier zu geben. Anschließend habe ich mich mit meiner Mutter unterhalten. Doch es gibt den berühmten Familien-Bonus, mit dem ich nichts am Hut habe, und so habe ich alles bis aufs Kleinste auseinandergepflückt und wir sind zu erstaunlichen Ergebnissen und Einsichten gekommen.
Ich finde es ganz furchtbar, wenn jemand zu Besuch kommt und anschließend muss hinterher das Gleichgewicht einer Familie wieder hergestellt werden. Das kostet soviel Energie und Kraft.
Heute Nacht werde ich nicht gut schlafen, das weiß ich jetzt schon. Wahrscheinlich wird der dämliche Familien-Bonus auf meinem Bettpfosten hocken und mich beobachten. Wahrscheinlich wird er versuchen, mir ein schlechtes Gewissen zu machen...dass ich vielleicht über die Stränge geschlagen bin...
Aber da kennt er mich schlecht, denn hier geht es nicht um die Formel: Alter vor Einsicht. Alter schützt nun mal vor Torheit nicht. Hat es früher nicht und wird es heute auch nicht geben.
Aber es hat mich dazu gebracht über Schwestern nachzudenken und den Roman in Erwägung zu ziehen. Das ist zumindest schon mal was Konkretes.
Und eines weiß ich...man darf mich nicht als Tochter unterschätzen!!!
Maartje 13.03.2007, 20.58 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type
Familienfacetten
Der Himmel strahlt und die Sonne scheint quietsch vergnügt zu sein. Nur ich nicht. Für mich bricht etwas auseinander und ich fühle mich hilflos. Ich glaube, selbst das Schreiben kann da nicht helfen. Sicherlich, gestern abend habe ich das alles genutzt und wie sagt man so schön, das Leben schreibt die besten Geschichten und natürlich wäre diese Geschichte ein guter Stoff für einen wunderbarer Familienroman. Ich müsste mich nur erstmal von meinem Schock, von der Wut und von der Traurigleit befreien, dann könnte ich alles aufschreiben, um aus dem realen einen fiktiven Stoff zu machen.
Je mehr ich darüber nachdenke, um so besser finde ich die Idee, diese Geschichte, die mit meinen Grosseltern begann, aufzuschreiben. Vielleicht sollte ich gar nicht abwarten, dass Wut und Traurigkeit verfliegen, und ich wieder Distanz zu den Geschehnissen bekomme, denn vielleicht ist ha gerade das meine Motivation, um zu schreiben. Ich kann mich an alles erinnern und kenne die Hintergründe, auch durch die vielen Gespräche mit meiner Grossmutter.
Ich glaube, es wird mir gut tun, eine Runde im Wald mit Oscar zu drehen und mich am herrlich schönen Wetter erfreuen und ich hoffe, dass die Made verschwunden ist, wenn ich wieder von Spaziergang zurück bin. Würde ich einen Krimi schreiben hätte ich schon den Titel *Die Made*
Aber all das Nachdenken hat zu Ergebnissen geführt. Zum Schreiben natürlich, aber hauptsächlich bin ich um die Erkenntnis reicher geworden, dass man Verwandte und ganz besonders Tanten nicht um`s verrecken mögen muss. Und die hier, um die es geht... hat schon überall verbrannte Erde hinterlassen. Aber genau das macht diese Familiengeschichte ja so interessant!!
Also sollte ich mich doch glatt freuen, dass ich dadurch den Geschichtenstoff bekomme!
Maartje 13.03.2007, 11.37 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Familie, Gedanken,
Obwohl ich von dem heutigen Tag nicht geküsst wurde, bin ich dennoch gut durch seine Stunden gekommen.
Ich habe vieles nachdenken können. Bin sachlicher in meinen Gedanken heute Abend. Ich bin nicht den Tränen nahe, da ich nichts ändern kann. In jeder Familie gibt es eine Made, die sich an der Zerrüttung und am Streit anderer nährt. Ich weiß, wer diese Made ist, doch ich kann es keinem begreiflich machen...es darf nicht sein, was ist. Der Verdrängungsmodus wird eingeschaltet. Familien verschließen die Augen. Mütter sind auch nur Menschen. Sie sind Frauen, Tanten, Schwestern.
Aber eines habe ich gelernt...nichts kann gefährlicher werden für eine Schwester, als eine Schwester! Der Vergleichsmodus wird eingestellt!
Und wie schlimm wird es für die Tochter, die die Schwester der Mutter nicht mehr ertragen kann?
Die Schwester gewinnt immer, denn Schwestern sind sich näher, als Mutter und Tochter. Ein wichtiger Aspekt!
Ich überlege, ob das nicht ein Stoff ist, den ich verarbeiten kann.
Maartje 12.03.2007, 22.29 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: | Tags: Schreiben, Recherche, Familie, Gedanken,
Ein Wort auf Reisen!
Gerade jetzt, nach meinem Eintrag über diesen doch so schrecklichen Montagmorgen, möchte ich unbedingt ein Wort auf Reisen schicken. In diesen sonnen Tag hinein und in diese sonnige Woche. Ich wünsche mir, das sich dieses Wort selbst alle Ehre macht und gemaß seiner Aussage auch hält, was es verspricht. Das es die Sicht der Dinge im Rückblick betrachtet und weiß, welche Verantwortung es übernimmt, bei wem auch immer es auf seiner Reise eine kurze Verschnaufspause einlegt, um letztlich weiter zu reisen.
Ich bin gespannt, ob die Rücksicht auf ihrer Reise etwas dazu lernen kann! Ich wünsche es ihr jedenfalls.
Schon komisch, das die Rücksicht weiblich ist, ebenso wie die Hoffnung!
Maartje 12.03.2007, 12.13 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Worte auf Reisen, ,
Ein wahrlich besch...Morgen
Ich kann wahrlich nicht sagen, dass mich dieser heutige Montagmorgen geküsst hat. Ganz im Gegenteil. Im Grunde hat er mir einen Tritt in den Allerwertesten gegeben. Ob es natürlich der Tag war, der mir den Tritt in den...gegeben hat, oder die Person, die ich an diesem Morgen getroffen habe, sei dahingestellt. Und ob es was mit dem berühmten Montag zu tun hat, sei auch noch zu hinterfragen!
Was läuft schief in der Komminikation zwischen Menschen? Es staut sich etwas auf und man kann sicher sein, dass es `rauskommt, auch nach Jahren noch. Es genügt ein kleiner Funke und dann ist der Paukenschlag da. Alles steht mitten im Raum und die gegenseitigen Verletzungen werden wie in einer Arena hin und her jongliert. Man misst sich an den gegenseitigen Treffern. Oftmals überschlägt sich die Stimme. Und man geht sich zumindest verbal an die Gurgel. Der Klügere gibt nach? Welcher Dummkopf hat dieses Sprichwort erfunden? Nein, man sollte nicht nachgegeben, sondern wohl dosiert in angemessener Sprache sofort sagen, was man will und was man nicht will. Gegenseitige Akzeptanz ist wichtig. Ist das Gleichgewicht nicht gegeben, ist es schlecht, dann wird man zu Sparringspartnern. Nicht sofort...aber schlummernd in ein paar Jahren wird aus dem Lamm der Löwe.
Besonders innerhalb Familien, sprich Verwandten. Da wird Rücksicht genommen. Da wird soviel Rücksicht aufeinander genommen, dass vor lauter Rück die Sicht völlig verbaut ist.
Noch schlechter ist es, wenn man in diesem Kreise der Familie die Spielregeln nicht einhält. Wohl dem die Spielregeln der Erwachsenen, denn das ändert sich in Familien nicht. Einmal Kind, immer Kind. Einmal Erwachsener, immer Erwachsener. Da wird die Zahl der Jahre gar nicht wahrgenommen, geschweige denn ernst genommen.
Heute ist so ein Tag, an dem ich mir wirklich wünschte, mein Leben wieder so zu leben, wie es mal war. Zuviel ist zerbrochen innerhalb der lieben Familie und man kann es nicht kitten. Scheinharmonie war noch nie mein Ding und so kann man sich vorstellen, wie sehr ich heute Morgen zum Löwen wurde.
Mit dem einen Unterschied. Für die Personen, die es erlebt haben, heute Morgen, ist der Krug zerbrochen...für mich, ist er endlich nach Jahren wieder heil und ich kann wieder Wasser aus dem Brunnen in mein Inneres füllen. Dennoch bin ich am Boden, muss mich aufrappeln, wieder atmen und mich von dem Fluch befreien und mich aus dieser Enge der Gedanken und Lügen befreien. Diese Besserwisser, diese Alleskönner! Seitjeher ein Graus für mich!
Das schlimmste sind Familienstrukturen die so voller Scheinheiligkeit geprägt sind, dass sie die Ehrlichkeit fürchten.
Mir sagte man immer:,, Lass, sag lieber gar nichts!"
Toll, ich frage mich wirklich, woher ich soviele Worte bekommen habe und immer noch voller Worte bin. Für ein Kind, eine Jugendliche, eine junge Erwachsene, die immer ruhig war...bin ich doch eine gesprächige Frau geworden.
Wenn wunderts, dass ich so fröhlich bin.
Maartje 12.03.2007, 11.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Schlechte Tage, Stimmungen, Betrachtungen, Familie,
Ein Frühlingssonntag, wie er im Buche steht
Es ist traumhaftes Wetter. Sonne satt, aber kalter Wind weht um die Häuser. Ich werde mir heute einen richtig schönen Reisesonntag gestalten. Ich meine das wortwörtlich.
Rausgehen und durch die Lande ziehen, den Wind um die Nase wehen lassen, Sonne tanken, Schaufenster betrachten und die Sinne schärfen. Wer weiß, vielleicht treffe ich den kreativen Funken. All so was, möchte ich heute machen.
Außerdem möchte ich mal wieder meinen Kraftort besuchen. Dort, wo ich zur Ruhe komme, wohin ich mich schon als junges Mädchen zurückgezogen habe, um nachzudenken. Damals habe ich ihn mir ausgesucht und er ist all die Jahrzehnte geblieben. Nichts hat sich dort verändert.
Wenn ich im Alltagstrubel stecke, brauche ich nur die Augen zu schließen. Was höre ich? Was rieche ich? Bin ich allein dort? Und dann sprudelt es nur so an Energie für mich, weil ich mich an alles erinnere...wie es an meinem geheimen Ort aussieht und ich schmecke ihn mit all meinen Sinnen.
Meine Unternehmungslust ist heute grenzenlos und das kann sehr wohl an diesem strahlenden, lachenden Himmel liegen. In den Gärten blüht es, alles erwacht und warum nicht auch meine Entdeckungs - und Reiselust. Die träge Zeit liegt hinter mir, obwohl ich weiß Gott nicht vom Winterschlaf sprechen kann.
Maartje 11.03.2007, 11.04 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Sonntag, Gedanken, ,
Ganz ehrlich, ich rase durch die Woche. Himmel...und heute war ein Tag, der es in sich sich hatte. Heute Mittag war ich beim Fotografen, um mir endlich Fotos zu gönnen. Portraitaufnahmen von mir. Tz...Tz...
Ein Drama ist es, denn ich lasse mich nicht gerne fotografieren und schon gar nicht vom Fotografen, aber diese Fotos mussten sein und ich bin auch ganz zufrieden, wie es gelaufen ist und wie die Fotos letztlich geworden sind!
Ich bin mit dem Fahrrad zum Termin gefahren und kam mit wehenden Haaren und durchfroren dort an. Also das Rouge hätte ich mir schenken können und die Haare sahen aus...durch den Fahrtwind, als hatte ich die Hauptrolle in dem Musical *Hair*. Na ja, alles nicht so tragisch, denn es gab einen Visagisten und der konnte alles bändigen, auch meine Haare...meinte er. Nun, es war auch so. Zum Glück.
Ansonsten bin ich noch zum Lieblingscafe´geradelt, um mich dort mit einer Bekannten zu treffen und anschließend sind wir in die Buchhandlung gegangen. Ich habe schonmal über eine *Buchdiät* nachgedacht. Das Wort las ich kürzlich in einem Blog. Ich habe schon über Wolldiät gelesen und nun gibt es also auch eine Buchdiät...! Was soll ich davon halten? Ich weiß es nicht so genau...Ok
Wolldiät = ich kaufe keine Wolle, verbrauche erst mal die Knäulmengen, die ich in meinem Vorrat habe.
Buchdiät= ich kaufe keine Bücher und lese ersteinmal die vielen ungelesenen Bücher in meinem Regal, bevor ich neue kaufe...oder wie?
Meine Güte ich bin Büchersammler und ...Buchsüchtig. Ich kann keine Bücherdiät machen und will es auch nicht. Ich will Bücherschätze um mich haben.
Wer hat dieses Wort Buchdiät erfunden?
Maartje 09.03.2007, 19.12 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Bücher, Schreiben, Lesen,
Huuuiii!!
Schöne Zeiten!
Also wirklich, wenn es die letzten beiden Tage nicht gegeben hätte...ich hätte sie glatt erfinden müssen!
Ich war mir so sicher, dass es ein magisches Jahr wird...aber dass es so schnell geht...hätte ich nun doch nicht geglaubt!
Jetzt bin ich wirklich mal gespannt, ob mich auch der morgige Tag so küsst, wie das Gestern und Heute!
Maartje 07.03.2007, 23.02 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Gedanken, Schreiben, Alltag,
Die Magie des Montags
Der frühe Vogel fängt den Wurm
Ein kraftvoller Tagesbeginn, dem hoffentlich eine inspirierende und erfüllte Woche folgen wird.
Montage haben es in sich. Mal verborgen, mal spontan und wie ein Faustschlag auf dem Tisch... kommen sie daher. Grinsend, dem Sonntag ein Schnippchen schlagend und immer auf der Hut, man könne ihn nicht ernst nehmen...diesen Montag, als Wochenbeginn.
Und wie ich ihn ernst nehme und ich muss ganz offen gestehen...dieser Montag ist einer der Besten seit langer Zeit.
Man sagt ja nicht umsonst ,, Der frühe Vogel fängt den Wurm" und so bin ich dem Montag heute schon gegen 6.00 Uhr begegnet. In aller Form und sehr charmant...und mit größter Diskretion, versteht sich. Denn das, was er von mir wollte, hat er bekommen!
Auf beiden Seiten sind wir nun restlos zufrieden. Die gegenseitige Erwartungshaltung wurde erfüllt, doch Momentchen mal, nun mal nicht sio hastig. Es ist erst Montagmittag. Der Rest des Tages wird es zeigen, ob frühe Vögel wirklich diese berühmten Würmer fangen!!
Maartje 05.03.2007, 12.28 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Gedanken, Schreiben, Alltag,
Der lachende Tag
Puuuh... war das eine Nacht!! Die Mondfinsternis war ein Spektakel der Extraklasse. Man konnte die Hand nicht vor Augen sehen. Ich fand es ungeheuer spannend und inspirierend, zu beobachten und den Himmel zu betrachten.
Auf ARTE war den ganzen gestrigen Tag und Abend das Thema*MOND* angesagt. Berichte, Filme...alles drehte sich um die SuperKugel am Himmel.
Ich bin erst um 3.00 Uhr ins Bett gegangen, so aufgekratzt war ich. Nach dem Nachtspaziergang mit einigen Freunden, habe ich mir auch noch den alten Spielfilm Hotel International mit Liz Taylor angesehen, anschließend noch ein wenig geschrieben und so läpperte sich die Zeit zusammen. Heute Morgen war ich auch zeitig auf und brauchte einen starken Kaffee.
Der heutige Tag war sonnig, klar und ein wahrer Frühlingssonntag und ich habe den Tag an der frischen Luft genossen. Diese Helligkeit, diese kraftvolle Wärme der Sonnenstrahlen... lässt einem das Gemüt in die Unendlichkeit tanzen.
Ich glaube, heute hätte sonst was passieren könnte...ich hatte einen lachenden Tag, den ich ganz fest umarmt habe.
Maartje 04.03.2007, 18.01 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Tagesfarben

....du...Mond
riesig und hell
fliegst durch die Wolken so schnell.
Bringst Regen mit und lässt ihn nieder
aus den Wolken immer wieder.
So plätschert es aus der Wolkenflut
warm ist`s nur an der Feuerglut.
Bringst keinen Schnee mit von deiner Reise,
der würde fallen ja ganz leise.
Wir Kinder hätten was zum spielen
und was weiches, wenn wir fielen.
Schneeballschlachten und noch mehr
das fehlt uns Kindern doch schon sehr.
Jetzt sei so lieb und schein in mein Zimmer
komm und lass hernieder dein Sternengeflimmer.
Ich möchte träumen von schönen Sachen
denn ich möchte tanzen, singen und lachen.
Wenn Du mich beschützest in der Nacht
schick mir Feen, die halten Wacht.
Und noch eine Bitte hätt ich an Dich
lass mich auch morgen nicht im Stich.
© Maartje van Sandemeer
Maartje 03.03.2007, 23.15 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Lyrik, Schreiben,
Also ich kann über den Vormittag auch nicht klagen. Ich bin verdammt spät ins Bett gekommen und habe heute schön ausschlafen können. Zwar scheint es Wettermäßig nicht gerade zum Wohlfühlwochenende zu mutieren, aber dennoch, bei Regen ist es schön zu lesen und zu schreiben.
Ich habe mir vorgenommen mehr Essays zu verfassen. Und ich habe festgestellt, dass ich mich wirklich nur noch Nachts auf das Schreiben so richtig konzentrieren kann. Manchmal wünschte ich mir so einen einsamen Turm als Schreibzimmer. Begreiflich zu machen, dass man als schreibender Mensch die Einsamkeit, die Stille braucht und sucht und nicht jeden Moment aus ihr wieder hervorkommen kann, ist doch sehr schwierig.
Die Akzeptanz ist nicht immer gegeben und schwierig wird es, wenn ich mich dauernd entschuldigen muss, gerade jetzt und in diesem Moment nicht ans Telefon gehen zu wollen und auch keine Tür öffne und mich nicht stören lassen will. Begreiflich zu machen, dass es manchmal Stunden sein können, die man am Schreibtisch verbringt und ja, natürlich klingt Musik aus meinem Zimmer. Mal laut, mal leise. Eben ganz so, wie ich mich fühle.
Das Hineinversetzen in die andere Welt, die Figuren aus der Welt aufs Papier zu lassen, erfordert ein Verschwinden aus der Realität. Ich bin dann nicht mehr im Hier und Jetzt und somit interessiert mich auch nicht mehr, was um mich herum in der Phase des Schreibens geschieht. Da bin ich ganz weit weg und habe andere Probleme zu lösen. Die Figuren, die Handlung, die Schauplätze…alles existiert…nur eben nicht das, was außerhalb des Papiers relevant ist.
Maartje 03.03.2007, 13.23 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Schreiben
Wenn das Leben nicht hält, was es verspricht...
...nun, mir hat das Leben nichts versprochen. Es ist einfach so blitzschnell über mich gekommen, und es hat mir verdammt viel verraten...und ich liebe es...zu leben!
Besonders heute Nacht!
Maartje 03.03.2007, 00.18 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Gedanken, Schreiben, Alltag,
Mal wieder ein Buch!
Bei Titel Thesen Temperamente gab es ein sehr schönes Portrait der Autorin. Ich wurde neugierig und habe mit das erste auf Deutsch übersetzte Buch von ihr bestellt.

das Buch HIER CLICK und HIER CLICK
Maartje 27.02.2007, 17.35 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Bücher, Lesen, ,


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