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Richte dein Handeln an der Vernunft aus, wenn du ohne Schwierigkeiten durchs Leben kommen willst.
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| wortmeer |
| Hallo Maartje, ich bin irgendwann durch Zufall auf Deinen Blog gestoßen und muss sagen, dass ich immer wieder gern vorbei schaue. Mir gefällt, wie Du schreibst, wie Du Alltägliches so wunderbar in Worte kleidest. Sonnige Frühlingsgrüße vom wortmeer |
| 11.4.2007-10:45 |
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| Bücherfreundin |
| Freut mich zu lesen! |
| 22.3.2007-18:22 |
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| Maartje |
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@ Bücherfreundin,
vielen Dank nochmals für deinen Tipp. Das Portrait um 14.30 Uhr war sehr gelungen. Ich hätte was verpasst!! Liebe Grüße, Maartje |
| 22.3.2007-16:22 |
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| Bücherfreundin |
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PS: Morgen um 11.00 Uhr gibt es noch ein Portrait über einen von mir sehr geliebten Schriftsteller - Marcel Pagnol. Ich denke, auch das könnte interessant werden...Mal schauen... Ebenfalls Arte ;-)
LG |
| 17.3.2007-19:01 |
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| Bücherfreundin |
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Mußte gleich nochmal reinschauen,ob Du es gesehen hast. Es war beindruckend schön! Unbedingt die Wiederholung sehen - und am Besten aufzeichnen!
Ebenfalls liebe Grüße und einen schönen Sonntag. :-) |
| 17.3.2007-18:54 |
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es ist kalt...
Es gibt zum Glück die leckere heiße Tasse Schokolade kurz vor dem Zubettgehen, die heiße Tasse Tee am Morgen nach dem Aufstehen, das Buch, ein tolles Buch, die Wärmflasche, die man sich auf den Bauch legen kann, barfuß im Sommer über eine Blumenwiese laufen oder den Sand vom großen Zeh im Meer abspühlen...und noch so einiges fällt mir ein...
Es gibt viele Mützen für die Seele...
Maartje 25.10.2007, 21.36 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,
Der Weg ist das Ziel...

Maartje 17.10.2007, 19.26 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,
Wurzeln

Maartje 17.10.2007, 11.31 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,
Die Flügel der Möwe

Obwohl mir die Buchstaben im allgemeinen nicht abhanden kommen, konnte ich in den letzten Wochen meine Gefühle nicht mit Buchstaben in Einklang bringen. Es war stumm in mir-zum ersten Mal. Natürlich sind die Worte wieder da, sie sind ja nicht geflüchtet vor mir, sie hatten auch keine Angst ... nein, sie haben gewusst, dass sie sich zurückhalten mussten für einen bestimmten Zeitraum um danach nur so aus meinem Hals, aus dem Mund aus der Seele aus dem Herzen sprudeln. Ich kann mich auf meine Worte verlassen - immer! Sie machen schon das Richtige, wenn ich nicht mehr weiter weiß. Es ist kein Urlaub, kein Reisebericht, den ich verfassen möchte oder muss, nein, es ist mein Leben, dass sich nun zwischen Wellen und Sand abspielt. ein Leben, dass ich mir so sehr gewünscht habe.
Ich hatte einen wunderbaren Start hier oben an der Küste und zwar mit einer Musical Aufführung im hiesigen Theater, beruflich bedingt. Ein wunderschönes Theater, dass ich mir sofort als Schauplatz einer meiner nächsten Geschichten vorstellen konnte. Im Rahmen der Recherche werde ich Fotos schießen und die Geschichte, die mir schon seit meiner Ankunft im Kopf herumspukt findet sicher sehr bald den Weg auf das Papier.
Ich bin froh, dass sich meine Kreativität nicht zurückgezogen hat, so wie die Worte. Nein, im Gegenteil. Es ist fast so, als sei durch das Erstummen, die Ideen -und Fantasiekammer neu gefüllt worden. Es gibt hier so viel zu sehen, zu entdecken, die Gassen, der Strand, das Meer. Ein Füllhorn an Ideen. Darüber freue ich mich natürlich sehr. Außerdem nimmt der tägliche Heimwehschmerz auch kreative Formen an. Die dadurch entstehende Melancholie öffnet mir Türen in eine andere Welt. Ich fliege aus dem Zimmer, setze mich auf die Flügel einer Möwe und lasse mich treiben...Ich höre Musik, nehme sie ganz anders wahr, viel intensiver und lasse meine Gedanken fliegen, lasse Tränen und zugleich Lachen zu, wenn ich mich erinnere, diese Wehmütigkeit...alles hat seine Wirkung und das kommt der Kreativität zu Gute.
Ich bin hier am Meer. Umgeben von sehr, sehr freundlichen und lieben Menschen und eine wunderschönen Umgebung und beginne ein neues Leben. Ein neues Leben beginnen? Das alte Leben über Bord schmeißen will ich nicht, dazu hänge ich an jdem Jahr, doch eines verblüfft mich zutiefst. Als ich zumm Jahreswechsel die erste Eintragung schrieb, erwähnte ich, dass dieses Jahr ein magisches Jahr sein würde, dass es Veränderungen für mich mitbringen würde. Ich war fest davon überzeugt, weil meine Jahreszahlen eigentlich nicht anders zu deuten waren und nun...sitze ich hier am Meer an einem Ort, an dem ich immer schon leben wollte. Es gibt sie also doch, diese Wunschbestellung an das Universum?
Das Heimweh plagt mich nach meinem Zuhause, nach meinem Elternhaus, nach meinen Eltern, nach meinen Freunden, nach meinem Hund. Aber ich weiß auch, dass es die richtige Entscheidung für mich war und das hilft den täglichen Heimwehschmerz zu verkraften. Alles im Leben hat seine Zeit.
So wie die Worte nun in mir nicht mehr stumm sind, sondern pappernd aufs Papier aus den Tasten fallen, so wird auch eines Tages mein Heimweh erstummen, und wenn nicht, dann wird es sich zumindest zurückhaltend verhalten und es mir nicht mehr weiter erschweren, aber dennoch, selbst das Empfinden dieses Gefühls ist eine so kostbare Erfahrung. Ich hatte dieses Gefühl schon so lange nicht mehr und darum möchte ich mich ihm widmen, es ausleben, es verstehen und mit ihm zurecht kommen und ... es erinnert mich an eine längst vergangene Zeit, in der ich weinend auf meinem Bett lag und tagelang, nächtelang in Taschentücher schluchzte. Heimweh hat wirklich was von Liebeskummer. Der Schmerz im Herzen, das Gefühl im Magen...
Und ich bin jetzt hier - am Meer!

Maartje 11.10.2007, 16.15 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,
Bittersüßer Samstagmorgen
Wenn ich mich jetzt hier so umschaue, ist es schon erstaunlich...das Leben verpackt in Kisten zu sehen. Vor vier Jahren das letzte Mal. Wohlgemerkt, das ausgemistete Leben. Ich habe soviel zerrissen, dass die Papiertonne nun endgültig voll ist. Ich hebe immer zuviel auf. Das muss sich ändern, sonst ersticke ich irgenwann noch eines Tages am Papier. Papier, Papier und ich bin hin und weg.
Als ich heute Morgen aufgewacht bin, dachte ich gleich daran, dass ich nächsten Samstag schon an der Oastsee in einem anderen Zimmer aufwache. Und mich beschlich so ein bittersüßes Gefühl. Ich will es nicht Angst nennen, eher war es so etwas wie ein wehmütiges lähmendes Gefühl, das ich etwas verlasse, was ich so nicht mehr wiedersehen werde. Ich war immer schon eine kleine Weltenbummlerin, und erst seit vier Jahren wieder hier. Eigentlich sollte es gar nicht so lange dauern, eher als Zwischenstop geplant, doch dann kam die schwere Krankheit meines Vaters dazu und Pläne bleiben dann auf der Strecke und irgendwie kommt einem sowie das Leben immer dazwischen. Nun soll es also wirklich sein.
Es bleibt nicht mehr viel einzupacken, die Möbel stehen nackt und leer und sind alle bereit aufgeladen zu werden und dann ...kann es losgehen.
In mir pocht es aufgeregt und wild.
Dieses prickelnde Gefühl, dieser heftige Herzschlag, es diesmal richtig gemacht zu haben. Die Fragen, die sich paaren mit Antworten... es sind so hemmungslos viele. So verdammt viele Fragen auf die ich Antworten suche...
Maartje 08.09.2007, 11.19 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,
Inmitten der Kisten...
Seit Tagen sitze ich inmitten der großen und kleinen Kisten. Unendlich viele Bücherkisten, leere Regale, leere Vitrinen.
Ich packe ein, miste aus, rerreiße ... lese...erinnere, lache, weine. Erinnerungen in Schubladen, etwas verstaubt, lange nicht gelesen und fast vergessen, kommen nun wieder zum Vorschein. Es ist schön, Vergangenheit einzupacken...sie mitzunehmen in die Zukunft, um wieder neue Erinnerungen zu schaffen.
Ich bin leise. Fast lautlos ist es in mir, ganz sanft packe ich ein. Alte Tagebücher, Fotos, Telefonlisten...und immer wieder Papier. Angefangene Texte, erste Fassungen, Schreibspiele, Gedanken, Lyrik...schnell auf Zetteln geschrieben. Die erste Kindergeschichte...
Ausgedruckte Texte. Tintenfässer im alten Schreibtisch ausgelaufen...
Ich verlasse meine Schreibecken in diesem Haus und bin gespannt, wie es sich in der neuen Wohnung schreiben lässt. Die alte Schreibmaschine darf ich nicht vergessen einzupacken...
Ich schau mich um und nehme Abschied. Ich komme wieder, natürlich komme ich wieder. Ich bin immer wieder gekommen. Es ist mein Elternhaus...von dem aus ich immer neue Ufer gesucht und gefunden habe. Hier ist mein Hafen. Hier gehe ich vor Anker und hier ist mein Ausgangspunkt. Schon immer gewesen. Nicht für immer, nur auf Zeit. Auf Jahre, auf eine kleine Ewigkeit...
Dort hinten unter dem Dachvorsprung habe ich schon als Kind mit meiner kleinen Reiseschreibmaschine gesessen und geschrieben...
Nirgends konnte ich mich so in der Zeit verlieren, als hier oben auf dem Dachboden. Dieses Gefühl nehme ich auch mit, das packe ich auch ein. Ich packe so vieles ein, um es peu á peu wieder freizulassen...irgendwann!
Es wird Zeit!
Maartje 06.09.2007, 21.01 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,
Die Liebkosung
Das Streicheln des Sommerwindes ist so wundervoll. Ich liebe es, gemeinsam mit ihm über die Felder zu gehen, und genieße es, wenn er sanft meinen Nacken berührt. Ich drehe mich, hin und her, tanze in seinen Armen und lass ihn mit meinen Haaren spielen.
Meine Haut, von der Sonne geküsst, benetzt mit kleinen Schweißperlen, trocknet er ganz sanft. Er wirbt um mich, lässt mich nicht aus seinen Armen und wird immer stürmischer, bis ich den Waldrand erreiche. Dort werden meine Augen vom Sonnenlicht verführt… als es durch die Bäume wie ein leichter Nebelschleier seinen Weg zu mir sucht. Ein Vogel trällert sein Lied. Stille Glücksmomente!
Ich gehe mit leichten, fast tanzenden Schritten den Feldweg entlang und summe die Melodie der Baumkronen. Plötzlich ist er wieder da… als hätte er nur auf mich gewartet nimmt er mich in seine Arme und wirbelt mich umher. Wild und ungestüm. Ich jauchze, lache und winde mich aus seinen Armen, laufe ihm davon. Spielerisch fängt er mich wieder ein und lässt mich los. Hin und Her. Aus der Puste und lachend vor Glück bleibe ich bei den alten Hollunderbüschen vorne an der Wegbiegung stehen. Ordne meine Kleider, meine Haare. Zu stürmisch war unsere Begegnung und als ich am Waldbach ohne ihn nach Hause gehe…
Wie wird wohl der Ostseewind sein?
Maartje 26.08.2007, 09.33 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Lachen, Föhlichkeit,
Der Film zum Buch...
Maartje 24.08.2007, 22.53 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bücherkonsum | Tags: Film
Durchs Leben reisen...und rasten
“Die Hauptsache ist doch… man vergisst die eigenen Wurzeln nicht. Die Stätte, woher man kommt, nicht wahr!”
“Also, ich könnte das nicht, ich bin viel zu sehr mit allem verwurzelt. …”
Um nur zwei der Aussagen zu nennen, die ich in der letzten Zeit oft aus dem Bekanntenkreis höre, seitdem alle wissen, dass ich mich auf meinen Umzug vorbereite, um an der Küste zu leben und zu arbeiten.
Solche Sätze prallen ja nicht an mir ab und ich komme nicht umhin mir darüber Gedanken zu machen, was denn nun tatsächlich bedeutet… keine Wurzeln geschlagen zu haben, sondern das Leben zu begreifen, als würde man durch die Jahre reisen. Man beginnt mit einem durchaus fast leeren Koffer, also doch sehr wenig Gepäck und im Laufe der Jahre und der Zeit wird der Koffer immer schwerer, weil sich immer mehr anhäuft auf der Reise durch das Leben. Im Grunde kann ich auf Reisegefährten und nicht auf Lebensgefährten zurückblicken. Klingt das etwa zynisch? Wenn ja, muss ich verneinen… es ist durchaus nicht zynisch, sondern eher als Reisebekanntschaft im lieblichen Sinne zu verstehen. Man reist ein Stück durch das Leben gemeinsam… nicht bis zur Endstation und schon gar nicht, um gemeinsam alt zu werden. Es geht nicht ums WERDEN, sondern ums SEIN. Ich will nicht glücklich WERDEN, sondern SEIN. Nicht SPÄTER, sondern JETZT. Das Leben ist einfach zu kurz , um alles zu erwarten… was letztlich doch nicht eintrifft. Es ist keine Generalprobe, ich habe keinen zweiten Versuch, wir alle nicht und irgendwie kann ich mir Wurzeln nicht leisten. Ab und an ist es an der Zeit den schwerer gewordenen Koffer zu leeren, alles über Bord zu kippen, um Platz zu schaffen, für neue Dinge…
Ich habe viele Möbel, weil ich mir auf meine Reise egal wo ich war, ein Nest gebaut habe. In einem Nest kann man nicht wurzeln, da kann man nur rausfliegen… weit weg… zum nächsten Nest!
Lebensabschnitte, die nicht an Ehe, Kinder, Silberhochzeit und Enkeln gemessen werden. Sondern einen ganz eignen Entwurf haben und einen wie einen Vogel frei durch die Zeit schweben lässt.
Irgendwann, könnte ich glatt mit leichtem Gepäck das Glück auf dem Rücken und die Freude im Blick in ein Hotel ziehen. Möglichst zum Aperitif in der Lounge interessante Menschen treffen und neugierige Fragen über ihre Lebensreise stellen. Nur kurz verweilen nicht bleiben. Nicht etwa rastlos sein, nein ganz bestimmt nicht. Die Ruhe liegt nur ganz woanders, dort wo sie nicht so schnell zu finden ist!
Vorhersehbares Leben? Nichts für mich, noch nie. Immer staunen wollen und fragen wollen.
Schnecken haben mir seit jeher imponiert. Tolle Nomaden, haben ihr Haus immer parat, wenn sie sich zurückziehen wollen, egal wo sie sich befinden.
Wurzeln braucht man, um zu wissen wer man ist. Leben braucht man, um zu erkennen, was man will!
Ich reise und raste... diesmal am Meer. Für immer? wer weiß das schon...


Maartje 12.08.2007, 12.40 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,
Abschiedstage
So langsam werde ich immer nervöser. Der Tag des Umzugs rückt immer näher und ich werde immer unruhiger. Ich nehme fast jeden Tag ein Stück Abschied. Auf meinen Spaziergängen mit Oscar, wenn ich die Menschen und ihre Tiere treffe, die ich täglich gesehen habe.
Und natürlich hier zu Hause. Ich kann mir Zeit lassen und behutsam Abschied nehmen. Jeden Tag ein Stückchen mehr. Da werden Parties veranstaltet von Freundinnen, die mir versprechen, mich an der Küste zu besuchen und durch das Internet und Telefon gibt es im Grunde keine Entfernungen. Im Grunde...aber irgendwie schon, oder?
Obwohl ich mich auf mein neues Leben freue und ich eine super tolle Wohnung, nur 5 min. von der Ostsee entfernt gefunden habe...ertappe ich mich dabei...wehmütig dieses Treiben meiner Freundinnen zu beobachten. Valerie hat zum Beispiel erst vor kurzen ihren kleinen Laden in der Altstadt eröffnet und wieviel Spass hatten wir bei der Eröffnungspartie! Kaum zu glauben, wie verrückt wir sind. Sie werden mir fehlen, ganz bestimmt.
Ich bin gespannt und aufgeregt, was mich erwartet. Nächste Woche fahre ich wieder für zwei Tage hoch. Im September dann ist der komplette Umzug. Ich werde also den Herbst als erste Jahreszeit am Meer erleben können.
Manchmal geschieht tagelang, wochenlang...nichts. Aber auch rein gar nichts und dann passiert alles auf einmal. Vor ein paar Tagen habe ich die Nachricht bekommen, dass mich der Verlag, für den ich ab und zu Rezensionen geschrieben habe, nun tatsächlich fest als Rezensentin haben möchte und mich gleich mit enormen Bücherladung bedacht hat. Das ist fantastisch!
In der neuen Wohnung ist nun auch endlich richtig viel Platz für alle Bücherregale und ich kann es im Grunde auch gar nicht mehr abwarten, dort an meinem Schreibtisch zu sitzen. Obwohl mir mein kleines Schreibzimmer unterm Dach fehlen wird. Wenn ich allerdings an die sommerliche Hitze und die damit verbundenen Schweißausbrüche beim Lesen und Schreiben denke...nun kann ich meinen zukünftigen Gedanken einen Raum am Meer geben, wenn ich dort am Strand spazieren gehe, meine Füße von Wellen umspült werden und ich in die Weite blicke und sie mit Sehnsucht füllen kann.
Kann irgendwas inspirierender sein?
Der Blick aus meinem Fenster wird ein anderer sein! Meine Schreibmaschine wird das Getöse der Wellen zu hören bekommen, ob es sich auch auf das Schreiben positiv auswirkt? Ich hoffe es mal. Ja, ich bin eigentlich davon überzeugt, dass es sich positiv zeigen wird...das neue Lebensgefühl pumpt neue Inspiration in die Adern der Tasten.
Es bleibt für heute die Neugier und die Nervosität mein Begleiter. Ich merke es, weil ich mich so kribbelig fühle, als hätte ich zwei Eimer kohlrabenschwarzen Kaffee intus.
Maartje 28.07.2007, 09.41 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Gedanken, Schreiben, Alltag,
Aufbruch
Die Möglichkeit einer Insel trägt man in sich und man beginnt das Leben mit der Seele zu suchen.
Die Augen öffnen, die Zeichen beachten und sie einfach greifen. Ich habe das getan. Nicht gleich, es hat gedauert. Sehr lange sogar. Irgendwie war ich in Warteposition. Sicher, ich habe diese Zeit genutzt und war für mich gesehen produktiv. Habe das geschafft, was ich immer schon wollte. Doch darüber hinaus, habe ich die Zeichen nicht aus den Augen verloren. Irgendwann, so wusste ich, komme ich da an, wohin ich wollte. Ich musste es mir nur fest genug wünschen und manchmal bedeutet so ein Weg… harte Arbeit, manchmal fällt es einem aber auch in den Schoß. Einfach so, fällt das Glück vom Himmel und man braucht es nur noch auffangen. Vom Schicksal geküsst nenn ich das.
Ich habe es mir gewünscht, mir ausgemalt, wie es wäre…
Nun kann ich herausfinden, wie es sich zeigt, das Leben… am Meer!
Maartje 22.07.2007, 15.01 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,
Es ist wie ein Countdown.
Das Kribbeln im Bauch, das Kribbeln in der Seele...
alles beginnt wieder, war nur auf Eis gelegt, nur in Warteposition, doch nie vergessen.
Hatte Platz in einer Schublade, war abgelegt...unter so Vielen ist es doch wieder zum Vorschein gekommen...das Leben!
Maartje 08.07.2007, 12.10 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,
Auffangen!
Des Lebens Süße schleudert mir mit voller Wucht das Glück... direkt ins Gesicht.
Und was mach ich...
Ich springe hoch, öffne die Arme, jauchze...und fang es auf!
Maartje 07.07.2007, 20.13 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type
Des Lebens neue Ufer...
Zeichen hab ich im Gepäck. Sie liegen auf meinen Schultern. Wiegen schwer. Verbreiten Anstrengung und fordern alle Kraftreserven.
Die Freude ist auch mitgekommen, doch wollte die widerum nur mit ins Gepäck, wenn die Neugier und die Sehnsucht ebenfalls mitkommen würden. Zum Glück, konnte ich sie alle überreden mich auf meine Reise zu begleiten. Die Angst, die Skepsis, der Pessimismus...die sind völlig beleidigt in die hinterste Ecke gekrochen. Ich habe noch kein Laut von ihnen gehört. Wahrscheinlich liegen sie in den letzten Zügen. Kann sein, dass sie für immer Auf und Davon sind!
Das widerum würde dem Wagnis ungeheuer gut gefallen...dem prallen Leben mit offenem Blick die Stirn bieten...das Glück erwartet mich!
Ich reise...und komme an!
Maartje 07.07.2007, 15.37 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,
Erstens so…und Zweitens ganz anders!
Tief in mir… ist ein Lachen.
An manchen Tagen versteckt es sich, kommt nicht zum Vorschein…wenn, dann nur ganz zaghaft, fast schüchtern.
Sehr behutsam gehe ich mit ihm um. Will es nicht
verschrecken, nicht zu sehr strapazieren, nicht zu sehr fordern…. Es soll sich
wohl fühlen…in mir, im Verborgenen.
Die Ernsthaftigkeit verlangt es mir ab,
will bestimmen, will das SAGEN haben.
Maartje 16.06.2007, 19.01 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,
Wie es mir gefällt...!
Ich mag es, wenn der Tag so frisch und so jung mit seinen
Stunden vor mir liegt. So unverbraucht.
Es gibt mir das Gefühl…alles sei möglich!
Maartje 15.06.2007, 05.58 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type
Wie es mir gefällt...!
Leise, ganz leise
verschwindet der Tag in die Nacht, und lässt mich allein. Ich sitze am geöffneten Fenster, ein Hauch von Kühle bedeckt meine schwitzende Haut. Sommernacht.
Leise, ganz leise, die Lieblingsmusik. Ich singe mit und ich küsse den Himmel, dessen Blau in die Nacht leuchtet.
Leise ganz leise, der Regen. Er verführt mich, lässt mich träumen...und so langsam wird es auch leise ...in mir.
Dann komm...Nacht. Bedecke mich, trage mich durch die dunklen Stunden, aber sieh dich vor, du bist zu kurz... um mich zu ängstigen!
Sommernacht!
Maartje 14.06.2007, 22.35 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type
Ein Genuss fürs Ohr!!
DIESE MUSIK
Maartje 11.06.2007, 16.43 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Musik
Püppchen, Püppchen…komm her zu mir…!
Katja schleppte mich mal wieder zu einer ihrer *Auftritte* mit. Eine Galerieeröffnung stand an und da sie nicht ohne Begleitung gehen wollte…kam ich mit. Sozusagen als Freundschaftsdienst und im Grunde, mag ich ja auch diese tollen Events, denn die Karten sind rar, und sie kommt als Journalisten überall rein, ohne großes PiPaPo.
Ich hatte mir außerdem einen schönen Abend versprochen, schöne Menschen, schöne Bilder, schöne Skulpturen …eben so richtig was fürs kulturelle Herz, Augen und natürlich den Magen nicht zu vergessen, da es auf solchen Veranstaltungen immer sagenhafte Büffets gibt. Insofern hatte ich auch nichts gegessen, als Katja mich abholte.
Schon am Eingang wurden wir mit Champagner begrüßt und standen in der Menge der anwesenden Prominenz, von denen ich Sachverstand annahm, bezüglich der gezeigten Kunstobjekte. Von langen Eröffnungsreden ganz zu schweigen. Also jeder, wirklich jeder hatte aber auch was zu sagen… zu danken und zu beweihräuchern. Nachdem ich sagenhafte drei Stunden nur stand und trank, war mir so schlecht, dass ich ohne die offizielle Eröffnung des zugegebenermaßen perfekten kalten Büffets abzuwarten, mir einen der großen Teller nahm und alles auffüllte, was mein Magen begehrte. Das blieb natürlich nicht unentdeckt, da andere sich höflich zurückhielten und dennoch betrunken in der Menge standen, sahen sie mich an. Mit ernstem Blick, aber wippenden Beinen, fast schwankend…und sehnsüchtig auf meinen Teller starrend. Man muss sich nur trauen. Was hätte ich machen sollen? Mich übergeben in der Menge? Umfallen vor Hunger? Ist doch klar, dass ich mich für die klügere Lösung entschied und es hatte ja auch außer den paar herumstehenden Damen und Herren, denen vor lauter Contenance der Magen knurrte…nichts gesehen. Dachte ich zumindest.
In diesem Kreis der Kunstszene bin ich keine Unbekannte, da ich Katja des Öfteren begleite und so vom sehen kennt man sich eben. So nach dem Motto…das ist doch die…! Genau, die war und bin ich.
Da mir meine Füße schmerzten, zog ich völlig ungeniert meine viel zu engen Schuhe aus, die ich aber unbedingt zu dem Kleid tragen musste, und setze mich an einen der festlich gedeckten runden Tische. Es war im Halbdunkel, und ich konnte es nicht erwarten meinen ersten Happen zu mir zu nehmen…als plötzlich vom Rednerpult, das mit einem Mikrofon ausgestattet war, ein lautes Gelächter zu vernehmen war.
,,Und… meine Damen und Herren, wie ich hier schon gerade sehe…wurde das Büffet schon eröffnet…und, schmeckt es ihnen?“
Da saß ich, mit vollem Mund, barfuss…und wäre am liebsten in den Boden vor Scham versunken…
Rot angelaufen wie eine Tomate…ich hätte mir mein Make up sparen können, lachte ich mit, hob meinen Teller in die Höhe, nickte und bot mich dem Gelächter feil.
Danach schien ich zur vorgerückten Stunde zu so was wie... Freiwild geworden zu sein. Jeder Gast kannte mich. Ich war die barfuss Esserin, die man so kumpelhaft ansprechen konnte. Was hatte ich mir da bloß eingebrockt? Dickbäuchige Mäzene, machten auf du und du…und auch mein gequältes Lächeln brachte mich nicht weiter.
Ich hatte mich preisgegeben und mich sozusagen, als zügellos geoutet. In Champagnerlaune an der Bar wurde ich als *Ah…da sind sie ja…* angesprochen. Der Ernst der Lage war schief im Lächeln untergegangen und ich kam mir einfach nur noch dämlich…und irgendwie ...hüpfend vor. Katja, die in ihrer Eigenschaft als ernsthafte Reporterin über ein regionales Event berichten wollte und sollte, tat ihr Bestes.
Ich hatte an diesem Abend, der bis spät in die Nacht dauerte…durchaus noch schöne Momente, weitab von der Bar und dem Champagnergetümmel fanden die wahren Gespräche und Begegnungen statt…und plötzlich fand ich mich auch nicht mehr lächerlich und genoss den Abend in vollen Zügen…
Maartje 09.06.2007, 12.36 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,
Der Trugschluss!
Gerade jetzt...in diesem Moment stehe ich am Fenster und schaue hinaus...mich schaudert es und mich fröstelt es...
Kann es sein, dass ich am falschen Fenster stehe...
Maartje 04.06.2007, 19.51 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type


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