Papier und Tinte
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    Zufallsspruch:
    Meine dunkle Vergangenheitwird lichtwenn das Lichtaus dem Dunkel der Zukunftin die Gegenwart bricht

    (C) Christa Schyboll


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    wortmeer
    Hallo Maartje, ich bin irgendwann durch Zufall auf Deinen Blog gestoßen und muss sagen, dass ich immer wieder gern vorbei schaue. Mir gefällt, wie Du schreibst, wie Du Alltägliches so wunderbar in Worte kleidest. Sonnige Frühlingsgrüße vom wortmeer
    11.4.2007-10:45
    Bücherfreundin
    Freut mich zu lesen!
    22.3.2007-18:22
    Maartje
    @ Bücherfreundin,
    vielen Dank nochmals für deinen Tipp. Das Portrait um 14.30 Uhr war sehr gelungen. Ich hätte was verpasst!!
    Liebe Grüße, Maartje
    22.3.2007-16:22
    Bücherfreundin
    PS: Morgen um 11.00 Uhr gibt es noch ein Portrait über einen von mir sehr geliebten Schriftsteller - Marcel Pagnol. Ich denke, auch das könnte interessant werden...Mal schauen... Ebenfalls Arte ;-)
    LG
    17.3.2007-19:01
    Bücherfreundin
    Mußte gleich nochmal reinschauen,ob Du es gesehen hast. Es war beindruckend schön! Unbedingt die Wiederholung sehen - und am Besten aufzeichnen!
    Ebenfalls liebe Grüße und einen schönen Sonntag. :-)
    17.3.2007-18:54
    Letzte Kommentare:
    wortmeer:
    Alle guten Wünsche sende ich Dir, liebe Maart
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    Liz:
    Ach, liebe Maartje,ich komme ja nicht so oft
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    Holly:
    Liebe Maartje,ich bin so froh wieder von dir
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    alexia:
    hallo liebe maartje,vorab toller blog, bin wi
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    Manü:
    auch ich reise durch das Leben und habe nun G
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    Manü:
    Hallo Maartje,ja, ich stöbere gerne in deinem
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    Manü:
    Liebe Maartje,ich habe diesen wunderbaren Art
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    giocanda:
    Oh, das passiert mir auch immer wieder mal ;-
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    Eluin:
    Huhu Maartje,ne, das Buch kenne ich noch nich
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    Eluin:
    Liebe Maartje,du bringst mich immer wieder zu
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    Orhan Pamuk





     Mittwoch, 31. Januar 2007

    Orhan Pamuk wird massiv bedroht

    Deutschland-Reise abgesagt Pamuk in Gefahr


    Weiterlesen Hier Click






    Maartje 31.01.2007, 09.33 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zettelkasten

    Künsterverabredung






    Ich war zu unruhig für den Schreibtisch, also habe ich eine kleine Künsterverabredung
    eingelegt und bin heute Nachmittag in die Lieblingsbuchhandlung gefahren.
    Ich habe einen wahren Bücherschatz mit nach Hause getragen. Noch eingeschweißt in Folie, doch ich werde es mir gleich ganz gemütlich machen und in die Briefwelt der Virginia eintauchen!

    Virgina Woolf
    Briefe 1
    1888 - 1927



    Mehr über die
    Briefe-Sammlung ist von Wieland Freund in *der Welt* zu lesen.

    Zum 125. Jubiläum ihres Geburtstages liegen ihre Briefe jetzt auch in deutscher Sprache vor.
    HIER CLICK


    Und auch im READER`s EDITION ist etwas zum 125 Geburtstag der Virgina Woolf zu lesen. HIER CLICK

    Virginia Woolf - Wikipedia CLICK


    Ich lese schon seit mehreren Jahren Virgina Woolfs Romane und ihre Tagebücher. Als ich am 25. Januar in der Kulturzeit im 3 sat gehört habe, dass der S.Fischer Verlag die Briefe publiziert, war ich mehr als erfreut darüber.
    Außer V`s Romane mag ich ihre Biografie von Hermione Lee sehr gerne, die Briefe von Vita Sackville - West sind auch wunderschön zu lesen. Erschienen unter dem Titel *Geliebtes Wesen...*
    Ebenso wundervoll sind V`s Reiseaufzeichnungen mit dem Titel *Reisen mit Virginia Woolf*

    Vielen ist besonders *Mrs. Dalloway* im Gedächtnis geblieben, aber auch ihre anderen Romane, Erzählungen und Essays sind ein Lesetraum. Ich habe mich schon vor langer Zeit eingelesen in den Bloomsbury Kreis und bin ihm verfallen. Wenn ich jemals etwas gesammelt habe, dann ist es die Literatur von und über Virginia Woolf und meine Sammlung ist schon ganz beachtlich.

    So, jetzt gibt es kein Halten mehr...ich muss ins Buch! Heute Mittag habe ich doch geschrieben, ich wollte mein Hirn nicht melken...jetzt, will ich es füttern!



    Maartje 30.01.2007, 17.43 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bücherkonsum

    Ruhelos



    Irgendwie scheint mir der Tag heute anstrengend zu werden. Ich bin ruhelos, in aufgewühlter Stimmung.
    Der Trampelpfad um meinen Schreibtisch herum, zeigt ausgetretene Spuren.

    Ich stelle mir die Frage, ob ich tatsächlich heute mein Gehirn melken will.

    Maartje 30.01.2007, 12.13 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Stimmungen & Betrachtungen aus dem Buchstabenhaus



    Montag,den 29.Januar 2007 18.20 Uhr


    Vom Nestbau und Reisen auf Zeit


    Oftmals wünschte ich mir, mein Leben würde in einen Koffer passen. Doch ich besitze zu viel. Selbst für einen Überseekoffer…einfach zu viel Gepäck, mit dem ich durch das Leben reise. Meine Bücher, meine DVD` s,
    meine CD` s, mein Papier…meine Möbel, meine Kleidung, dieser ganze Ballast, den man Besitz nennt.

    Dabei reise ich doch einfach nur durch die Jahre.
    Bin Gast auf Zeit…im Leben.

    Dennoch sind wir ausgerichtet auf Nestbau, als wenn es für immer und ewig wäre. Die alten Ägypter haben es uns vor Tausenden vor Jahren vorgemacht…einfach das ganze Lebensgepäck mitnehmen. Nun ja, ist hier bei uns nicht möglich und ich kann mich auch nicht einbalsamieren lassen, ist schon klar…aber der Gedanke daran ist schon verführerisch. Wir haben ja eher das Prinzip des Vererbens erfunden. Die weltlichen Güter kommen nicht mit ins Jenseits, nein, sie bleiben im Diesseits und sollen sich doch andere damit vergnügen. Wir können nichts mitnehmen, gar nichts. Also warum schaffen wir uns überhaupt was an? Ja, ganz richtig, mich beschäftigt die Frage nach dem Sinn des Lebens!

    Wieso ich plötzlich darauf komme? Zugegeben, ein wenig depressiv hört sich das ja an, aber ich lag gestern Abend in meinem Bett, umgeben von Büchern, DVD `s und tausend anderen Klamotten, und da kam mir der Gedanke, was mit den ganzen Sachen passiert, wenn meine Reise zu Ende ist. Grauenvoller Gedanke? Nein, ich finde überhaupt nicht. Mir gehen derart viele, komische, düstere und durchaus lustige Gedanken durch den Kopf…und ich denke sehr gerne über alles Mögliche nach!

    Doch im Grunde würde ich lieber im Hotel wohnen. Am liebsten im Chelsea in New York. Das wäre was für mich. So zu wohnen würde mir gefallen und meinem Normadendrang sehr nahe kommen. Oder ich hätte auch gerne eine Schiffspassage, das wäre auch was Feines.

    Ich schaue mir zum Beispiel auch sehr gerne Häuser an auf meinen Spaziergängen. Ich mag alte Häuser, die Spuren an ihren Fassaden haben. Sie lassen Rückschlüsse zu, auf die Menschen, die darin ihre Jahre verbracht haben. Alte Häuser haben etwas Großartiges, Einzigartiges an sich. Oder auch alte Gärten mit altem Baumbestand. Gibt es etwas schöneres, als auf den Spuren der Menschen zu wandeln, die den Garten angelegt haben, oder den Baum gepflanzt haben?

    Vielleicht geht es einfach nur darum, Spuren zu hinterlassen!

    Maartje 29.01.2007, 18.40 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type

    Sonntagnachmittag




    Papier & Tinte

    Ich lese jedes Jahr den ARCHE Literaturkalender und auch so wie jedes Jahr, benutze ich die Kalenderblätter, um sie mit Tinte zu füllen.

    Die Kalenderblätter werden bei mir zu Monatsbriefen.  Jeden  Monat vier Kalenderblätter = ein Brief, den ich  einer Freundin oder einem Freund schicke. Ich schenke meine Sekunden, Minuten, Stunden, Tage,Wochen, Monate, ein ganzes Jahr über einer Person aus meinem Freudeskreis.
    Dieses Jahr gehen die Monatsbriefe in die Schweiz, zu meiner Schriftstellerfreundin Mo.




    Hier liegt der Januar vor mir.  Das erste Monat vom Jahr 2007...
    Frische Gedanken, Eindrücke, Begegnungen und Vorhaben auf vier Blättern verteilt.




    Das Wetter war heute Nachmittag zum Briefe schreiben ideal. Der Regen prasselte an die Fensterscheibe und ließ meine Finger mit meinem Füller nur so über die Kalenderblätter tanzen.

    Und ob man es glauben mag oder nicht...ich finde solche Murmeltiersonntage sehr reizvoll.




    Maartje 28.01.2007, 17.23 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Irgendwo...im Nimmerland


    Das Schönste an einem Sonntag, ist die morgendliche Stille! Ich fühle mich dann so, als sei ich aus der Zeit gefallen.

    Maartje 28.01.2007, 08.36 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Im Dunkeln





    Manchmal gefallen mir die Farben der Nacht nicht.
    Heute schon!



    Maartje 28.01.2007, 00.12 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

    Nachdem ich gestern...

    000_1396.jpg


    kein Gespür für Schnee entwickeln konnte, traf es mich heute um so mehr. Ein totaler Schneesturm fegte über Hameln hinweg und ich mittendrin mit dem Fahrrad entlang der Weser.
    Zuhause angekommen war Schnee schippen angesagt und vorbeigehende Kinder legten sich mit mir in Form von Schneeballschlacht an. Na, das hat mir gefallen...hat richtig Spass gemacht, die gemeinsame Freude am Schnee. Wenn ich nun aus dem Fenster blicke, regnet es und eventuell taut der Schnee bis morgen weg oder es ist Glatteis. Dann muss ich mir den Wecker stellen, sonst kann ich den Briefträger im Krankenhaus besuchen, falls er die Schlitterpartie auf der Treppe nicht heil überstehen würde!! Na ja, vielleicht ist ja auch nichts und ich brauche morgen früh nur mal einen Blick riskieren und mich dann gleich wieder schlafen legen.

    So war der Himmel gestern im Wald. Ich habe beim besten Willen den heutigen Schneesturm nicht vermutet. Sieht doch aus wie im März, oder?






    Doch es war frostig und sogar das Wasserloch mitten im Wald, an dem sich Oscar auch immer bedient, war komplett zugefroren. Ich gehe ja gerne auf gefrorene Pfützen, denn ich liebe dieses knacken unter mir, aber da ich weiß, dass dieses Wasserloch recht tief ist...hab ich hier aufs Knacken verzichtet. Mir war schon kalt genug.







    Maartje 26.01.2007, 21.55 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Schnappschüsse

    Frühstück und der Tag





    Nachdem ich bis spät in die Nacht in einem Buch zu Gast war, habe ich anschließend wunderbar geschlafen. Geweckt hat mich die Sonne und als ich heute Morgen aus dem Fenster sah, war ich doch überrascht. Frost! Wohin ich sah...alles weiß. Oscar ist gleich in den Garten gelaufen, als ich die Post und die Zeitung aus dem Kasten holte und hat sich mit dem wenigen Schnee vergnügt. Ein Hochgenuss, so den Tag zu beginnen...zumindest für meinen Hund.

    Ich wollte den Tag gemütlich mit einem leckeren Frühstück beginnen. Es ist nichts außergewöhnliches, was ich so am Schreibtisch gegessen habe. Eine Scheibe selbstgebackenes Dinkelbrot, mit selbstgekochter Holundermarmelade mit Mandeln, dazu eine herrlich heiß dampfende Tasse Earl Grey. Das hat geschmeckt und ich war im siebten Himmel, zumindest, was meinen Gaumen anbetraf.

    Nun scheint die Sonne immer noch und ich schnappe mir jetzt meinen Hund, stecke mein Notizbuch und Stift ein und ziehe mich warm an. Endlich kann ich meinen Lammfellmantel tragen, meine Mütze, meinen Schal und die Handschuhe, die ich gestrickt habe und ich durch das warme Frühlingswetter noch nicht tragen konnte.
    Ich will den Wald und das Wetter genießen, will meinen Kopf frei bekommen, will an was denken, an das ich noch nie gedacht habe, will die Gedanken einfach nur ziehen lassen oder festhalten in meinem Notizbuch...je nach dem.

    Somit werde ich wohl erst am späten Mittag zurück sein. Sollte ich mir heißen Kakau mitnehmen? Oder vielleicht ein bisschen Geld und in der Waldschänke einkehren?
    Die Camera kommt auf alle Fälle mit, denn mir ist heute so nach Bilder schießen. Ja, der heutige Tag und seine Stunden sollten festgehalten werden.

    Na dann...!


    Maartje 25.01.2007, 11.19 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Die Nacht kommt...




    ...und ich werd mich jetzt ins Bett verkrümeln. Um zu lesen, versteht sich. Mir ist nicht mehr nach Stricken, oder nach Fernsehen oder gar schreiben. Ich will einfach nur noch zwischen die Zeilen und in die Wörter abtauchen. In eine andere Welt und da ich nicht müde bin, kann es gut sein, dass ich die ganze Nacht zwischen den Buchdeckeln verbringe. Das Telefon ist ausgeschaltet und es sollte jetzt ja keiner auf die Idee kommen, mich zu stören.
    Ich will mich nicht über diesen Tag, der nun der Nacht weicht beschweren, er war gut und ich mochte seine Stunden, aber ich wünschte mich zur Zeit einfach in die äußerte Ecke der
    Shetlandinseln.

    Ich brauche Ruhe, innere Ruhe, die ich hier zur Zeit nicht habe. Ruhe, um mich zu konzentrieren. Vielleicht sollte ich wieder aufs Nachtschreiben übergehen. Es wäre eine Möglichkeit.

    So, jetzt koche ich mir eine große heiße Tasse Milch und dann freue ich mich aufs Buch.

    Vielleicht wird die Nacht zum Stundenbuch!

    Maartje 24.01.2007, 22.38 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Wie geht`s?




    Ich sitze am Fenster, die Sonne scheint auf meine Tastatur und ich blicke hinaus. Ich frage mich gerade sehr intensiv, wie es euch da draußen wohl so geht. Mir ist danach mal wieder ein Wort auf die Reise in den Tag zu schicken, doch stattdessen frage einfach mal unverblümt und voller Neugier:

    Wie beginnt ihr euren Tag? Welche Laune habt ihr? Was habt ihr heute vor? Wie geht es euch eigentlich?

    Maartje 24.01.2007, 10.20 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Frauen und ihre Hüte





    Frauen und der Lila Hut


    Bei Suza habe ich diesen Text gefunden, die ihn widerum bei Shayanna gelesen hat.
    Da ich leidenschaftlich gerne Hüte und auch Mützen trage...konnte ich an diesem Text nicht so ohne weiteres vorbei gehen. Ich plädiere dafür...den lila Hut nicht erst mit 80 Jahren zu tragen, sondern schon viel früher! Obwohl, wenn ich so darüber nachdenke, sollten wir uns Zeit lassen und diese Zeit genießen...bis wir ihn endlich aufsetzen können...den lila Hut.
    Ich finde die Lebensabschnitte in dieser Form zu betrachten wunderschön poetisch und es beflügelt mich geradezu meine Gedanken diesem Hutsspektakel nachzuhängen.
    Nein, ich will ihn nicht jetzt aufsetzen...den lila Hut, aber ich freue mich, wenn eines Tages die Zeit dazu gekommen ist! Wenn ich 80 bin... doch bis dahin, bin unterwegs, *ich bin ich* und gehe überall hin wohin ich möchte, mit dem Hut, den ich mir heute aufsetze...




    Mit 3 Jahren schauen sie sich im Spiegel an und sehen eine Königin.

    Mit 8 Jahren schauen sie sich im Spiegel an und sehen das Aschenputtel.

    Mit 15 Jahren schauen sie sich im Spiegel an und sehen die häßliche Stiefschwester des Aschenputtels: "Mutter, so kann ich unmöglich in die Schule gehen!"

    Mit 20 Jahren schauen sie sich im Spiegel an und sehen sich "zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, die Haare sind zu kraus/ zu glatt", aber sie gehen trotzdem aus.

    Mit 30 Jahren schauen sie sich im Spiegel an und sehen sich "zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, die Haare sind zu kraus/ zu glatt", aber sie finden, sie haben jetzt keine Zeit sich darum zu kümmern, und sie gehen trotzdem aus.

    Mit 40 Jahren schauen sie sich im Spiegel an und sehen sich "zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, die Haare sind zu kraus/ zu glatt", aber sie sagen sie seien zumindest sauber und gehen trotzdem aus.

    Mit 50 Jahren schauen sie sich im Spiegel an und finden "Ich bin ich" und gehen überall hin, wohin sie gehen möchten.

    Mit 60 Jahren schauen sie sich im Spiegel an und erinnern sich an alle Menschen, sie sich nicht mehr im Spiegel betrachten können. Sie gehen in die Welt hinaus und erobern sie.

    Mit 70 Jahren schauen sie sich im Spiegel an und sehen Weisheit, Lachen und Fähigkeit. Sie gehen aus und genießen das Leben.

    Mit 80 Jahren kümmern sie sich nicht mehr darum, in den Spiegel zu schauen. Sie setzen sich ganz einfach ihren lila Hut auf und gehen aus, um sich mit der Welt zu vergnügen.




    Maartje 21.01.2007, 09.53 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zettelkasten

    Noch nicht alles ist vorbei

    Warum sind die Menschen eigentlich so wortbrüchig geworden. Ist es denn so schwer, sein Wort zu halten, dass man gegeben hat, oder ist es so leicht, es zu brechen?
    Gar zu vergessen...so leicht?

    Maartje 20.01.2007, 09.44 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Die Ruhe nach dem Sturm



    Warum bin ich immer noch so aufgewühlt? Fühle mich schlapp, als hätte ich dem Sturm die Stirn geboten.

    Habe ich aber nicht, sondern habe mich verkrochen, weil nichts mehr ging. Das Licht flackerte und ich habe mich an den Schreibtisch gesetzt, wollte etwas aufs Papier bringen. Doch der Regen peitschte ans Fenster, prasselte auf das Dach, laut und deutlich, so dass ich mich nicht konzentrieren konnte. Auf gar nichts. Ich konnte mich noch nicht einmal in meine Bücher verkriechen. Dort, wohin ich sonst gehe, wenn ich eine andere Welt brauche.

    Unruhig gehe ich durch den Raum. Hin und her. Schleppend, müde völlig kraftlos. Ich möchte in Arme versinken, die mich halten, mich fest umarmen, meine Seele wärmen.

    Doch da sind keine Arme, die mich halten!

    Maartje 19.01.2007, 22.44 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Träume sind Schäume?



    Ich weiß manchmal nicht, was das soll. Da träume ich dermaßen real, dass mir Angst und Bange wird.
    Sehe das Gesicht der Menschen ganz deutlich, höre ihre Stimmen ebenso deutlich und die Umgebung in der ich mich befinde...

    Ich wache auf und bin schweiß gebadet, viel zu unruhig, um wieder einzuschlafen. Selbst Musik, die ich mir auflege, kann mich nicht beruhigen. Schlaflos beende ich die Nacht und greife zum Telefonhörer, um denjenigen anzurufen, von dem ich geträumt habe!

    Und tatsächlich...manchmal erweisen sich Träume nicht als Schäume!


    Maartje 19.01.2007, 11.24 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Das verlorene Profil

    Vergessen und verloren,
    als sein man nie geboren!

    Eine Garde der Unsichtbaren.

    Die Alten kommen schattengleich
    ins Königreich der Jungen.

    Aufstrebend

    mit Hochmut erfüllt
    in Demut gebeugt,

    das Alter bereut!

    Copyright Maartje van Sandemeer

    Maartje 18.01.2007, 23.40 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Alt sein, aber wie...!

    Ach hörn`se doch auf!

    Maartjes Kolumne aus dem Buchstabenhaus



    Haben sie zufällig den Film auf ZDF gesehen? Der Aufstand der Alten, so hieß der glaube ich. Also, ich sage ja, man muss sich das angucken, alle drei Teile, damit man mal weiß, was in den Jahren so auf uns zukommt.

    Mir wurde ja schon schlecht bei dem ersten Teil, was ich da alles gesehen habe, wie man mit den Alten umgeht. Was? Ach, hörn `se mir auf, das ist keine Utopie, was die uns da im Fernsehen zeigen. Das wird so kommen, sage ich ihnen. Grundrente, Massenunterkünfte für uns Alten.

    Man wird ausgesiebt. Alteninseln, sozusagen, als hätte man Lebra, da durften die Menschen auch nur vor den Stadtmauern leben und nicht in der Stadt. Wir werden doch wie Aussätzige behandelt. Alter als Makel des Menschen. Traumhafte Zukunft haben wir, oder was meinen sie? Na klar, die haben doch unsere Zukunft gezeigt. Hörn`se mal möchten sie vielleicht gerne ne Spritze kriegen, und verenden wie ein Tier. Ab 75 Jahren, wer da keine Lust mehr hat…schwupps lässt sich mal eben ne Spritze geben und weg ist er. Wie werden denn die Alten später hinterher, ich meine nach ihrem Tod entsorgt? Nein, nein, sie haben mich schon richtig verstanden, ich meine nicht versorgt, sondern entsorgt. Ha…wahrscheinlich so, wie die Tiere…ab zur Kadaververwertungsanstalt. Oh Gott, da bekomme ich eine Gänsehaut nach der anderen.

    Ja was denn? Da haben es doch die heutigen Alten gut. Die haben ihre Rente, die werden gut versorgt mit der Pflegeversicherung. Es gibt Altenheime, in denen sind sie wunderbar aufgehoben. Wer noch kann fährt wie eh und je auf Kaffeefahrten und vor allen Dingen kenne ich viele, die ihren Lebensabend auf Mallorca verbringen. Da wo`s warm ist. Ist doch gleich, wo die Rente ausgegeben wird. Ja, nicht auszudenken, was auf uns drauf zukommt. Ja, heute kommt der zweite Teil. Na klar, schauen sie sich das ruhig mal an. Sie sind ja noch jung…aber warten sie es nur ab, was kommt…so in 30 Jahren!!

    Nein, meiner Schwiegermutter geht es zum Beispiel sehr gut. Die ist bei uns im Haus, und ist mitten in der Familie. Doch, doch, das kam für meinen Mann und mich auch gar nicht anders in Frage. Wir leben sehr gerne innerhalb unserer kleinen Großfamilie. Es gibt doch nicht schöneres, als alle Generationen unter einem Dach zu haben. Welche Stufe sie bekommt? Na die erste. Wir haben zwar jetzt schon versucht die zweite Pflegestufe zu beantragen, aber wir warten noch auf den Bescheid der Krankenkasse. Das ist ja heutzutage auch schon nicht mehr so einfach. Ich sage es ihnen ja.

    Oh, Moment, ich muss mal eben… Mutter…ich habe dir doch gesagt, bleib da in der Tür stehen, ich komme gleich und helfe dir, sei doch nicht so ungeduldig, ich unterhalte mich doch gerade, du wirst doch wohl mal 5 Minuten warten können. Also manchmal ist es zum verrückt werden. Nichts kann man dir recht machen, dann musst du eben alleine gehen, wenn du nicht warten kannst. Himmel Herrgott noch mal, was ist denn das jetzt schon wieder…dafür, dass ich den ganzen Stress mit dir habe und du nie auf mich hören willst, wenn ich dir was sage… kaum zu glauben dass mir der Staat nur 200 € gibt für dich…

    Copyright by Maartje van Sandemeer

    Maartje 18.01.2007, 13.58 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Think & Type

    Die stürmische Seele




    Die Regentropfen klatschen ans Fenster und der Wind wird immer stärker.
    Es ist Sturm angesagt, besser noch… ein Orkan soll über ganz Deutschland hinwegfegen. Ich frage mich gerade, welcher Sturm wohl heftiger ist, der da draußen oder der in mir?

    Maartje 18.01.2007, 12.36 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Ein völlig beschwingster, kreativer Tag



    Im Hintergrund spielt das Radio französische Tanzmusik und ich muss sagen, ich fühle mich rundum beschwingt.

    Heute Morgen habe ich Baguette zum Frühstück gekauft, und bin los geradelt. Um 9.00 Uhr hatten wir uns verabredet. Es bringt immer was, wenn man gemeinsam redet, das Für und Wider abwägt, sich gegenseitig Kraft gibt und frohen Mutes ist, dass nur wir zwei so etwas auf die Beine stellen können.
    Wir kennen uns seit Kindertagen und da genügt ein Blick, eine Geste, und alles ist klar. Wir haben zusammen die Schulbank gedrückt und sind uns sicher...jetzt oder nie.

    Unsere Planung nimmt Formen an, der Entwurf kann gelingen und so nimmt es seinen Lauf. Zur Zeit kann ich weder die Idee äußern, noch kann ich über die Planung etwas erzählen. Das wäre zu früh und in diesem Rahmen auch nicht richtig. Es ist erst im Sommer dieses Jahres möglich, darüber zu berichten. Erst dann!

    Maartje 17.01.2007, 18.21 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Die Flucht



    Irgendwie scheint mir heute Morgen die Flucht nicht zu gelingen. Zu aufgewühlt bin ich in der realen Welt mit neuen Dingen konfrontiert, die es zu bewältigen gibt.
    Seit Gestern, seit diesem Paukenschlag, der eine Idee mit sich gebracht hat, die alles verändern würde.
    Am Mittwoch wird es sich klären, was wir davon realisieren können und wollen und ob wir von der Idee zum Entwurf übergehen können. Es würde unser beider Leben ändern, aber total.


    Maartje 15.01.2007, 10.57 | (4/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Ein Tag , der es in sich hat...



    Oh ja, so wie der Tag kam, lautlos und leise so geht er nicht...noch nicht.

    Zumindest ist der Paukenschlag doch gekommen. So wie von mir erwartet...oder besser gesagt, erhofft und zugleich gefürchtet. Der Paukenschlag kam ganz plötzlich heute Nachmittag über diesen sanften Tag und hat mich in solch starke Kreativität, Tatendrang und Ideenentwicklung gestürzt, dass ich kurz mal auftauche, um Luft zu holen.





    Maartje 14.01.2007, 18.12 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

    Manche Tage...



    ...kommen wie auf Samtpfoten daher. So wie dieser heutige Sonntag. Ich hoffe...er endet nicht mit einem Paukenschlag! 

    Maartje 14.01.2007, 07.09 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Es gibt mal wieder Abendseiten...

      Samstag, den 13 Januar 2007/19.30 Uhr

     Menschen und ihre Bücher

     Oh ja, die gehören zusammen. Wenn ich Menschen kennen lerne, besuche ich sie sehr gerne in ihrem Zuhause. Ich möchte wissen, mit wem ich es zu tun habe. Ob sich Bücher in ihrem Haus befinden und wenn ja, welche Bücher sie im Regal stehen haben. Es gibt mir Aufschluss über den Menschen.
    Wenn ich also ein Haus oder eine Wohnung betrete, schaue ich mich um...


    wer weiter lesen möchte Hier
    clicken und weiter gehts zu Maartjes Schreibtisch und zu den Abenddseiten!

    Maartje 13.01.2007, 19.49 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type

    Auf dem Spaziergang...Begegnung und Eindruck

    Während ich mit Oscar vorhin die Böschung ` runter zur Stadt ging, kamen mir zwei Jungen im Alter von ca. 14 Jahren entdecken. Beide hatten eine geöffnette Bierflasche in der Hand. Sie gingen mit schnellen Schritten, den Blick nach unten gesenkt, den Mund zur schmalen Linie zusammen gekniffen, an mir vorbei. Die Haare waren unter Mützen versteckt.
    Ich sah auf die Flaschen, roch die Bierfahne, als sie an mir vorbei gingen...und innerhalb einer Sekunde entschied ich mich...nichts zu sagen.

    Ich mische mich immer ein, habe immer etwas zu sagen, will aufmerksam machen...doch hier...blieb ich stumm. Ich habe mich nach ihnen umgedreht, sah ihnen nach, aber warum blieb ich stumm? Ich hatte keine Lust auf Auseinandersetzung, auf Beschimpfungen, auf jugendliche Aggressionen...und doch, hätte ich sie nicht auf ihre Selbstverantwortung ansprechen können?

    Maartje 12.01.2007, 15.36 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schnappschüsse

    Licht und Wärme




    Auf  Sturm und Regen folgt Sonne und Wärme. Die grauen Gedanken werden bunt und alles erstahlt im hellen Licht. Das Dunkle verschwindet...bis zum nächsten Angriff!
    Die Sonne scheint durch mein Fenster, blendet meine Schrift auf dem Papier und hüllt alles wohlig ein. Ich bin bereit,  freundliche Buchstaben zu verfassen. Wie sehr wir doch vom Licht und der Dunkelheit geprägt werden. Sonne macht Lust hinauszugehen, etwas zu erleben, zu sehen und zu lachen.

    Maartje 12.01.2007, 12.14 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Erfahrungen



    Man soll über das schreiben, was man kennt. Ok!

    Wie ist es mit dem Älter werden, mit dem Schmerz, den man empfindet, wenn Menschen, die einem wichtig waren und immer noch sind im Leben...wenn sie alt und krank werden. Wenn sie vor Schmerzen schreien. Wenn sie langsam siechen, der Körper nicht mehr will.
    Über was soll ich schreiben? Über meinen Schmerz, den ich fühle, wenn mir die Leere begegnet? Wenn ich aus dem nächtlichen Fenster schaue und mich das Schwarz der Nacht verschluckt und ich unsichtbar werde, in der Finsternis?


    Maartje 11.01.2007, 21.34 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

    Der Lärm

     


    Ich sitze hier unterm Dach am Schreibtisch. Ich will etwas aufs Papier bringen. Eine wunderbare Atmosphäre würde meine Inspiration und mein Schreiben begleiten...das Brausen des Sturmes um den Dachgiebel!

    Wäre da nicht dieses permanente laute Geräusch...das Scheppern des Windspiels aus Nachbars Garten. Von Morgends bis Abends immer dieses Scheppern.
    Warum können Menschen nicht auch mal Stille und nur die Geräusche der Natur zulassen?

    Maartje 11.01.2007, 11.05 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Träume




    Wie gerne würde ich meinen Lammfellmantel tragen, meine selbstgestrickten dicken Winterpullover, Mützen und auch die Handschuhe.

    Wie gerne würde ich durch den Schnee stapfen, die Wintersonne genießen und im Schneesturm Fahrrad fahren.

    Wie gerne würde ich am Kamin sitzen und lesen oder schreiben und Glühwein trinken.

    Wie gerne würde ich einen Schneemann im Garten bauen und mich bei einer Schneeballschlacht in den weichen Pulverschnee fallen lassen.

    Wie gerne würde ich meinen Schlitten aus dem Keller holen,  durch die Tannen brausen und die Schlucht hinunter jagen.

    Wie gerne würde ich mit meinem Hund im Schnee spazieren gehen und ihm zuschauen, wenn er sich im Schnee wälzt!




    Maartje 10.01.2007, 19.24 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:




    Alles *Mumpitz* oder *Alles cool, Alter ey*


    Die Verwirrung der Wörter

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     Morgenseiten aus dem Buchstabenhaus
    von Maartjes Schreibtisch


    Sprache. Wortperlen oder einfach nur ein Mischmasch dahingesagter Buchstabenfragmente.
    Manchmal wundert es mich schon, wie einfallslos Menschen, insbesondere Jugendliche mit ihrer Sprache umgehen.

    *Ey Alter, was solln das Kerle, biste behindert, oder was?*

    Kein Unfug, sondern das ist Sprache. Jugendsprache. In den letzten Jahren, habe ich das oft gehört, da ich in meinem Brotberuf. mit Jugendlichen arbeite.
    Ich habe mir die Haare gerauft, meine Ohren zu gehalten und habe mit ihnen über Sprache und Satzbildung gesprochen. Sie haben sich über Wörter wie *Backfisch*, *Mumpitz* etc lustig gemacht. Um mit Jugendlichen zu sprechen, benötigt man direkt ein Lexikon, um sie zu verstehen. Wenn man allerdings täglich mit ihnen zusammen ist, kennt man ihre Ausdrucksweise und kann gegebenenfalls übersetzen.

    *Ey haste schon gehört, M. bekommt`n Klettergerüst in ihre Fresse*. Nun, das bedeutet, M. bekommt eine Zahnspange eingesetzt.

    Ganze Sätze sind in Zeiten von SMS nicht mehr möglich, denn die Nabelschnur der Jugendlichen ist das Handy, so werden auch nur noch Abkürzungen gesprochen.
    *Sag, 15.00 Uhr Bahnhof? Du kommst?* Der ganze Satz würde heißen: * Können wir uns um 15.00 Uhr am Bahnhof treffen?*

    Ich bin dann dazu übergegangen und habe sie während meines Dienstes genauso angesprochen. Ihnen einfach mal den Spiegel vorgehalten. Wenn sie etwas nicht *wussten* oder *falsch* gemacht haben, egal was es war, auch bei Kleinigkeiten sagte ich:* Ey was soll`n das jetzt, he biste behindert oder was ist los* Wenn sie etwas mit mir besprechen wollten, antwortete ich im Telegrammstil, man nennt es auch Comicsprache. Ich antwortete nicht mehr in ganzen Sätzen. * Weiß nicht!* *Kann sein* Möglich* * Frühstück?* Und…in der Schule?* * Was geht ab?*
    Zuerst fanden sie es lustig, doch sie begriffen ganz schnell, was ich ihnen zeigen wollte, wie wichtig Sprache ist, um miteinander zu kommunizieren. Untereinander wollten sie auf ihre Sprache nicht verzichten, aber mit ihren Mitmenschen mussten sie schon ganze Sätze benutzen, um sich verständlich machen zu können.

    Das Fazit vom Ganzen war, dass wir uns alle um den Tisch herum versammelten und uns über Sprache unterhielten. Über neue Wörter und über alte Wörter, die heute kaum noch benutzt werden und das immer mehr englische Wörter in einem Satz mit eingebaut werden. Worte wie *Schön* oder *Hässlich* etc. müssen englischen Schlagwörtern weichen. Müssen? Warum eigentlich?

    Sie selbst haben es dann ausprobiert miteinander in ganzen Sätzen zu sprechen. *Könntest Du mir bitte das Brot reichen* und nicht * Ey schieb mal Scheibe Brot rüber* Oder *Ich ruh mich aus* und nicht * Ich chille jetzt mal*

    Bücher sind wichtig, um Sprache bilden zu können. Lesen bildet, dass meinte schon meine Grossmutter und ein Haus ohne Bücher ist ein Haus ohne Seele.

    Warum fällt mir das gerade heute Morgen ein? Nun, ich bin den Jugendlichen dankbar, dass ich ihre Sprache kenne. Ich brauche nicht mehr zu recherchieren, um zu wissen, wie Jugendliche miteinander sprechen. Dies kommt mir beim Schreiben zu Gute. Eine Kollegin, die einen Jugendroman plant, schrieb mir heute Morgen eine Mail, dass sie sich für mehrere Wochen in einem Kinderheim einquartiert hat und anschließend für vier Wochen in einer Kindertagesstätte hospitiert, um die Sprache und den Umgangston unserer Kinder zu recherchieren.

    Alles klar? Cool oder?

    Maartje 09.01.2007, 11.42 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Wieder an Deck...




    So, da bin ich wieder. Sitze am Schreibtisch mit einer Kanne Tee und brüte so vor mich hin. Es muss wohl der Fieberwahn gewesen sein, der mich zu einem Handlungsfaden geführt hat, der so flott ablief, wie ein zu schnell gespulter Film und ich brauchte nur noch alles aufschreiben.

    Nachdem ich mir den Film auf ZDF mit Iris Berben um 20.15 Uhr angesehen habe, will ich mich noch an die Überarbeitung setzen. Alles ein wenig gliedern.
    Ist das denn zu fassen...



    Maartje 08.01.2007, 19.49 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Was für ein Samstag!

    Es ist doch zäher, als ich dachte. sick2.gif Nur die Geduld fehlt mir, mich auch wirklich nur aufs gesund werden zu konzentrieren. Trotz Hals - und Kopfschmerzen und Gliederschmerzen nicht zu vergessen, gehen mir so viele Gedanken durch den Kopf, was ich noch alles machen muss, dieses Wochenende. Doch klare Gedanken können gar nicht gefasst werden, weil die Müdigkeit und Abgeschlagenheit ständig dazwischen kommt. Ich denke, es hat weng Sinn, sich dem zu widersetzen.

    Was ganz schlimm war gestern, Oscar kam vom Spaziergang mit einer Verletzung zurück . Eine Pfote hat stark geblutet. Zum Glück ließ er sich auch helfen, so konnte ich die Pfote anfassen und reinigen. Er hatte sich den Ballen aufgeschnitten.
    Das war eine Aufregung. Mein armer Oscar. Heute Vormittag geht es ihm wieder gut, nichts blutet mehr und ich warte mal den Tag ab.
    Nun liegen zwei Kranke hier im Haus. Ich im Bett und Oscar im Korb davor.
    Oh man, was für ein Wochenende!!!

    Maartje 06.01.2007, 12.24 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Abendseiten aus dem Buchstabenhaus

    Abendseiten
    aus dem Buchstabenhaus


    Freitag, 5.Januar 2007

    Prinzessin auf der Erbse, oder wie man sich bettet, so liegt man!



    Seit nunmehr 12 Jahren schlafe ich in meinem schonen Bett. Ein 1,40m breites Bett aus Holz. Ich liebe es sehr und fühle mich jeden Abend aufs neue wohl, in diesem Bett zu schlafen. Ein Bett zu haben ist wichtig.

    Meine Mutter bedankt sich heute noch, wenn auch aus Spaß und Vergnügen, beim lieben Gott, dass sie ihr Haupt und ihre müden Glieder auf solch schone Kissen und Federkernmatratzen betten darf, denn sie liebt ihr Bett ebenfalls sehr! *Lieber Gott, ich danke Dir* und dann kommt regelmäßig ein genussvolles Brummen, was sich fast wie ein Schnurren anhört. Jedes mal, wenn ich das Ritual meiner Mutter am späten Abend mitbekomme, muss ich schmunzeln, denn auch ich habe schon mit dem allabendlichen Ritual des Bettdankens begonnen.

    Gut, wir bedanken uns also für die Tatsache, ein Bett zu haben. Ich habe es seit sechs Jahren, seitdem ich meinen Hund Oscar habe,( einen 6 Jahre alten Austalien Shepherd, sehr hoch, sehr groß, eben ein Riesenhund) noch etwas verändert. Ich schlafe auf zwei Matratzen und insofern ist mein Bett sehr hoch. Oscar hat das niedrige Bett nicht für voll angesehen und bei seiner Größe, bedurfte es nur eines Schrittes und er war im Bett. Oder er stand über meinem Kopf und leckte mir zur morgendlichen Begrüßung stürmisch mitten durchs Gesicht. Kurzerhand besorgte ich mir eine zweite Matratze, legte sie auf die untere und hatte seitdem ein sehr hohes Bett. Oscar kann somit nicht ins Bett, er musste springen, was er aber nicht macht und mein Gesicht ist vor ihm sicher, denn er ist wesentlich niedriger und somit kleiner. Weil ich in einem derart hohen Bett schlafe, schaue ich auf ihn herunter. Hat was von Prinzessin auf der Erbse, doch es hat sich bewahrt und ich konnte mir nicht mehr vorstellen, jemals wieder so niedrig zu schlafen. In England und in Amerika gibt es ja sowieso die hohen Betten, nicht so wie bei uns!

    Da ich zur Zeit mit einer dicken Erkältung das Bett hüten muss, bin ich glücklich so ein schönes Bett mit vielen Kissen zu haben!! Wahrscheinlich werde ich mich heute wieder bedanken, dass ich mein Haupt so schön betten darf!

    Was mir dabei auffallt, wahrend ich dies hier schreibe ist, dass ich nicht im Bett schlafe, wenn ich Kummer habe. Dann zieht es mich keineswegs ins Bett, sondern dann schlafe ich auf dem Sofa. Das kann manchmal bis zu mehreren Wochen dauern. Es ist nun schon lange nicht mehr vorgekommen, aber dann scheine ich das Bett zu verschmähen und fühle mich auf dem Sofa wohler. Es ist kein gemütliches Schlafsofa, sondern eher sehr unbequem und wahrscheinlich ist es das, was ich dann brauche, das unbequeme, nicht das sanfte, wohlige sich betten, um Zufriedenheit in den Knochen zu spüren, wenn das Herz weh tut!

    Ich sollte es mal analysieren, warum ich es mir in kummervollen Zeiten nachts, wenn die Seele unruhig ist, nicht so gut gehen lassen möchte, sondern mich lieber auf dem Sofa malträtiere!

    Maartje 05.01.2007, 19.08 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Think & Type

    Krank



    Mich hats erwischt, ich bin krank.

    Der Kaffee schmeckt nicht mehr und mein Hals tut weh und meine Augen sind wie zugeklebt. Erkältung halt. Wahrscheinlich hat mir der gestrige Tag auf dem Fahrrad noch den Rest gegeben. Ich hätte doch vorsichtiger sein sollen, denn Anzeichen waren schon da. Aber ich musste ja gestern unbedingt in die Buchhandlung und
    mir meine bestellten Bücher abholen.

    Ich habe schon meine Schulbücher in dieser Buchhandlung gekauft und ich stöbere sehr häufig dort stundenlang in den wunderschönen Regalen. Zwar ist Amazon sehr praktisch und man bekommt ruckzuck das was man möchte und eben auch alles was man möchte, doch fehlt mir die Kommunikation, somit kaufe ich lieber in der Buchhandlung, die mir so vertraut ist.

    Wer keine Zeit hat zum stöbern und warten und immer wieder vorbeischauen, für denjenigen ist Amazon natürlich ideal.
    Nun, wie auch immer. Ich koche mir jetzt eine große Kanne Kräuteree und leg mich wieder hin! Auskurieren ist jetzt wichtig.

    Auf Morgenseiten verzichte ich heute mal im Buchstabenhaus.


    Vom Lesen
     Ich verreise nie,
    nur in meiner Fantasie
    finde ich Orte
    voller Worte,
    die mich mit sich nehmen
    in ihre Welt.
    Dort
    zwischen den Zeilen
    werd ich als Chamäleon
    verweilen.

    Werde von niemandem erkannt.
    Kann mich amüsieren,
    brauch mich nicht genieren,
    was ich alles dort erfahre und erlebe.
    Ob ich mich nun an den Rand eines Abgrunds begebe,
    oder ob ich mich als Himmelstürmerin
    erhebe…

    Jedes Buch, ein Füllhorn der Gefühle,
    der Träume
    und des Mutes.

    Ich verreise nie,
    nur in meiner Fantasie…

    © Maartje van Sandemeer

    Maartje 04.01.2007, 11.20 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

    Morgenseiten und Abendseiten






    Abendseiten aus dem Buchstabenhaus
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    Maartjes Schreibtisch

    Mittwoch, 3.Januar 2007/19.00 Uhr


     Das Herumtragen von Büchern



    Seit jeher trage ich Bücher mit mir herum, denn es macht mich einfach glücklich. Schon als kleines Kind als ich meine ersten Bücher bekam, war das so. Bilderbücher, wie den Struwelpeter zum Beispiel, später dann Pippi Langstrumpf und Ferien auf Saltkrokan, die Kinder von Bullerbü oder die Räuber von Kardemomme. Die Bücher mussten mit, egal wohin ich ging.

    Von meinem Großvater bekam ich meine eigene Bücherkiste, als ich sieben Jahre war. Ich konnte so meine Bücher verstauen, wenn es auf Reisen ging. Ich liebte meine Bücher sehr und das ist heute noch genauso, nur, dass sich die Autoren im Laufe der Jahre geändert haben.
    Als jugendliche Schülerin verstaute ich auch immer ein Buch in meinen Schulranzen. Wenn ich heute in die Stadt gehe, mich verabrede, oder einfach nur etwas bummeln und einkaufen gehe, stecke ich auch immer ein Buch in meine Handtasche. Nicht das ich weit entfernt von der Stadt wohnen würde, gerade mal 10 min. Fußweg. Nein, es ist so, als ob ich immer eines von ihnen mit in die große Welt nehmen möchte. Es könnte ja sein, dass ich mich in ein Café setze und lesen möchte. Wenn ich über das Wochenende verreise nehme ich auch immer zwei drei Bücher mit.

    Ein Buch mit sich zu tragen, gibt mir das Gefühl von Wärme, von Farben, Gerüchen und vom Flüstern in meiner Tasche, das aus einer geheimnisvollen Welt kommt. Alles in meiner Tasche! Jederzeit für mich erreichbar, eine beglückende Welt.

    Maartje 03.01.2007, 19.14 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    So einiges vom Tage


    Also ich werde heute nicht wach. Irgendwie renne ich wie in Trance durch diesen Tag. Das Wetter ist scheußlich. Es ist kalt, es regnet und ich friere.

    Außer, dass ich mit Oscar einen sehr weiten Spaziergang unternommen habe, den ganzen Vormittag gelesen habe, werde ich wohl erst später zum schreiben kommen. Es geht mir nicht alleine so, auf die Dunkelheit des Tages zu warten, damit ich schreiben kann. Das Abend - und Nachtschreiben ist für mich ideal. Im Moment, da ich ausschlafen kann. Es kommt auch durchaus vor, dass ich so eine gute Phase habe, dass ich während ich noch im Halbschlaf bin, Zeilen formuliere. Wehe, wenn ich dann nicht gleich aufwache und einen Stift parat habe, um es zu notieren. Ich schreibe so ungemein gerne, dass ich selbst im Dämmerzustand nicht zu bremsen bin...Himmel!


    Gestern gab es den Film *Jenseits von Afrika* Mein Lieblingsfilm, seit jeher. Heute Morgen wurde er auf Vox wiederholt und ich habe ihn mir noch einmal angesehen. Diese Szene, in der Robert Redford, Meryl Streep die Haare wäscht...!!
    Ich weiß noch genau, wo ich den Film zuerst sah, und zwar war ich damals im Sommerurlaub auf der Insel Langeoog. In dem kleinen überfüllten Inselkino.
    Ich habe mir mein kleines Buch Tanja Blixen *Afrika, Dunkel Lockende Welt* vom Manese Verlag aus dem Regal geholt. Meine Ausgabe ist aus dem Jahr 1986 und wunderschön. Mit goldenem Lesebändchen und rotem Leinen.

    *Rosenlippenmädchen, leichtfüssige Jungs*


     Afrika Dunkle Lockende Welt click




    Wenn ich nicht so viele andere Bücher auf meinem Leseplan hätte, ich würde so gerne noch einmal mehr das Buch lesen. Aber vielleicht sollte ich warten, bis zum Sommer und es Nachts im Garten unterm Sommersternenhimmel bei einer leckeren Flasche Wein lesen! Ja, das werde ich ...

    Maartje 02.01.2007, 18.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Von Vorsätzen und Hamstern ( Maartjes Kolumne 2007)



    Ach, hörn`se doch auf… die Kolumne aus dem Buchstabenhaus!!


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    Sagen sie mal, wie sieht es eigentlich aus mit ihren Vorsätzen für das neue Jahr 2007? Wie bitte, sie haben keine? Ach, hörn´se doch auf. Das glaube ich ihnen aber nun doch nicht. Jeder hat irgendwelche Vorsätze zum Jahreswechsel. Auch sie. Nein? Na, wie sieht es denn aus mit ihrem Winterspeck…sie stehen ja ganz gut in Futter, wenn ich das mal so sagen darf? Kennen sie den Bridget Jones Effekt?? Nein? Na klar kennen sie den. Mal weniger, mal mehr Schokolade und nicht nur zum Frühstück, nicht wahr! Sag ich doch. Also wollen sie etwas abnehmen im neuen Jahr? Doch, soviel. Also 10 Kilo wenige bis zum Sommer? Na dann…ich wünsche viel Glück.
    Auf die Ostereier müssen sie dann aber auch verzichten, sonst wird’s mit dem Bikini nichts. Tja, und wahrscheinlich haben sie dann auch über die Jahre einen Hamster im Kleiderschrank. Nein? Doch! Haben sie nicht von Größe 36 bis 44 alles im Kleiderschrank…ich sag ihnen von wegen JOJO Effekt. Ist doch klar, ich bitte sie das kennen wir doch alle.

    Also ich sage ihnen, ich werfe auch nichts weg. Alles nach Größe geordnet und sortiert und ich habe je nach Gewicht eine gesamte Kollektion. Ich schmeiß doch keine Kleidungsstücke weg. Kommt doch alles wieder. Ich sag ihnen, die Hosen mit Schlag, die Hüfthosen, alles schon mal da gewesen. Ist doch alles noch in gutem Zustand. Na also, habe ich sie doch erwischt bei ihren guten Vorsätzen. Was wollen sie denn noch…ach ja, mit dem Rauchen aufhören. Na das wünsche ich ihnen ja nun wirklich. Viel zu teuer, diese Zigaretten und nachher diese vielen Arztbesuche. Weiß doch jeder wie giftig dieses Zeug ist. Aufhören ist klug, sag ich ihnen. Irgendwann schmeißen die Krankenkassen noch die Raucher `raus. Werden einfach zu viele krank. Das können sie mir ruhig glauben.
    Na ja, ich wünsch ihnen was!

    Sagen sie mal, haben sie zufällig Feuer, ich habe doch glatt zu Silvester meine Streichholzschachteln verlegt.
    Ach…ein Feuerzeug tut es auch.

    Kann ich das behalten?

    Sie wollen ja sowieso aufhören.


    Copyright by Maartje van Sandemeer

    Maartje 01.01.2007, 17.30 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type

    Neujahr



    Nun ist es da. Noch ganz frisch und jung und kommt es lautstark daher mit einem Getöse, dass ich mir heute Morgen die Decke über die Ohren gezogen habe. GEWITTER. Donner, Regen und Sonnenschein. Die ganze Palette. Nur wenige Minuten lang, die es aber in sich hatten. Jetzt scheint wieder die Sonne über den Hügeln und alles ist wieder friedlich.
    Ich bin so voller Erwartung und voller Neugier auf diese frischen neuen Tage und Monate, die mit Schicksal gefüllt werden. Mit Glück, Freude und Lachen, aber auch mit Tränen, Kummer und Sorgen. Es ist so geheimnisvoll, wenn ein neues Jahr so vor einem liegt. Der Kalender hat noch unbeschriebene Seiten. Alles noch Zukunft, noch keine große Vergangenheit im Jahr 2007. Nur wenige Stunden der Nacht!

    Alles liegt noch vor uns! Ein wunderbares Gefühl, dass ich noch in keinem Jahr so intensiv gespürt habe, wie an dem heutigen Tage!

    Maartje 01.01.2007, 10.17 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

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