Papier und Tinte
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    Zufallsspruch:
    Eine eigene Meinung zu haben, ist nicht selten ein Luxus, den man sich nicht leisten kann.

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    wortmeer
    Hallo Maartje, ich bin irgendwann durch Zufall auf Deinen Blog gestoßen und muss sagen, dass ich immer wieder gern vorbei schaue. Mir gefällt, wie Du schreibst, wie Du Alltägliches so wunderbar in Worte kleidest. Sonnige Frühlingsgrüße vom wortmeer
    11.4.2007-10:45
    Bücherfreundin
    Freut mich zu lesen!
    22.3.2007-18:22
    Maartje
    @ Bücherfreundin,
    vielen Dank nochmals für deinen Tipp. Das Portrait um 14.30 Uhr war sehr gelungen. Ich hätte was verpasst!!
    Liebe Grüße, Maartje
    22.3.2007-16:22
    Bücherfreundin
    PS: Morgen um 11.00 Uhr gibt es noch ein Portrait über einen von mir sehr geliebten Schriftsteller - Marcel Pagnol. Ich denke, auch das könnte interessant werden...Mal schauen... Ebenfalls Arte ;-)
    LG
    17.3.2007-19:01
    Bücherfreundin
    Mußte gleich nochmal reinschauen,ob Du es gesehen hast. Es war beindruckend schön! Unbedingt die Wiederholung sehen - und am Besten aufzeichnen!
    Ebenfalls liebe Grüße und einen schönen Sonntag. :-)
    17.3.2007-18:54
    Letzte Kommentare:
    Eluin:
    Huhu Maartje,ne, das Buch kenne ich noch nich
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    Eluin:
    Liebe Maartje,du bringst mich immer wieder zu
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    Eluin:
    Huhu Maartje,schön das du wieder zurück bist
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    Brian:
    ich bin heute auf deine Seite gestoßen - frei
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    wortmeer:
    Mein Aufenthalt am Meer währte leider nur kur
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    Mamü:
    Liebe Maartje,das hört sich nach einem schöne
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    Mamü:
    Liebe Maartje,"Ich glaube, dass man die Heima
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    wortmeer:
    Ich hoffe, Ihr hattet einen schönen Sonntag,
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    wortmeer:
    Vielen Dank für den Fernsehtipp. Werde ich mi
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    Mamü:
    Da isse ja wieder, die liebe Maartje. :-) Ein
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    Filmtip




    Auf RBB gibt es heute Abend um 22.50 Uhr den Film *Sous le Sable* (Unter dem Sand) mit Bruno Cremer und Charlotte Rampling. Ich bin ein Rampling Fan und dieser Film von 2000 unter der Regie von Francois Ozon ist es wert, sich die Dienstagnacht ein wenig zu verkürzen. Hier kann man sich den Trailer anschauen CLICK
    und hier Click den Inhalt des Films. Es lohnt sich wirklich, ein Filmgenuss mit großartigen Schauspielern!

    Der Film *Swimming-Pool* ist ebenfalls unter der Regie von Francois Ozon entstanden In der Rolle der Schriftstellerin Charlotte Rampling.




    Maartje 26.08.2008, 22.38 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zettelkasten | Tags: Film

    Ein Morgen im Sommer!





    Es ist einfach nur schön, so früh am Morgen aufzuwachen, die Terrassentür zu öffnen und die Sonne aufs Bett scheinen zu lassen. Sophie schläft noch. Die sommerliche Hitze und das abendliche Bad in ihrem kleinen Badeeimer, die Sonntägliche Ruhe im Haus...
    So kann ich ohne Hektik das Morgenfläschchen zubereiten und meinen Morgenkaffee auf der Terrasse trinken. Vielleicht sogar schon meine Morgenseiten schreiben. Der Himmel ist wieder leuchtend blau und wolkenlos. Die Möwen umfliegen kreischend die Häuser und ein leichter, warmer Hauch des Windes, legt sich auf meine Haut.

    Später habe ich mich am Strand verabredet. Dann sind wir zu viert mit vier Babys und ich ahne schon, dass es Spass machen wird und ich freue mich auch darauf, obwohl ich es genieße allein die Stunden mit Sophie am Strand zu verbringen, diese Leichtigkeit des Sommers mit ihr zu erleben.






    Maartje 27.07.2008, 08.17 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Alltagsskizzen

    Schriftstellerfilme das Meer und die Leichtigkeit des Sommers








    Ich bin ein ARTE Fan und da gab es gestern Abend einen wundervollen Film, den man sich als Video anschauen kann. HIER CLICK

    Die Wiederholung wird aber auch am 3. August auf Arte gesendet.


    Heute zieht es mich wahrscheinlich wieder aufs Meer hinaus. Wir haben gestern eine kleine Bootstour unternommen, leider hatte ich meine kleine Digicam nicht dabei, so dass ich mit meinem Herzen fotografiert habe und damit...bekommt man bekanntlich sowieso die besten Bilder...

    Hier brummt die Sonne buchstäblich vom Himmel, der dermaßen azurblau ist, dass jede Färberin neidisch werden könnte, dazu ein leichter Wind, der die Hitze hier oben erträglich macht.

    Der Himmel aufgenommen auf meiner Terrasse um 10.30 Uhr WOLKENLOS!!!!

    AzurHimmel.jpg

    Ein schöner Sommer ist das für mich und ich denke darüber nach, eventuell in den nächsten Tagen für ein, zwei Wochen Richtung Dänemark oder Schweden mit der Fähre aufzubrechen.

    Für dieses Wochenende allerdings bin ich ersteinmal mit neuen Büchern eingedeckt und werde auch am Strand im Schatten lesen. Ein Sommergefühl...himmlisch.

    Selbst die Möwen sind zu träge bei den Temperaturen und genießen das Meer, indem sie einfach nur so auf den Steinen sitzen.





    Ich schicke in allen Richtungen einen schönen Wochenendgruß. Macht es euch schön!
    Es ist Sommer!


    Maartje 26.07.2008, 12.55 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zettelkasten | Tags: Schriftstellerfilme

    Irgendwie...








    "...bin ich zwischen den Zeilen des Lebens geraten und dort ...verrutscht.
    Es dauert, bis ich mich befreit habe... mich geradegerückt habe"







    Maartje 18.07.2008, 10.16 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Alltagsskizzen

    Ein gutes Leben!






    Ich denke über *Ein gutes Leben* nach. Aufgrund einer Radioreportage zu diesem Thema, die ich heute Abend verfolgt habe, versuche ich zu ergründen, was es für mich bedeutet, ein gutes Leben zu haben. Was ist überhaupt ein gutes Leben?

    Ich werde mit dieser Frage in die Federn kriechen und wohl auch damit aufwachen. Spontan fällt mir dazu ein, dass es wichtig ist, sich einzulassen auf jemanden oder auf etwas. Nun, ich freue mich schon auf meine Morgenseiten, denn meine Nachtgedanken können mir dann auf dem Papier entgegen springen!






    Maartje 17.06.2008, 22.41 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,

    Ein einziger Moment







    Wie fast jeden Tag, unternehme ich mit Sophie eine Spazierfahrt zum Meer. Von unserer Wohnung sind es noch ca. 5 min und wir sind am Strand. Es geschieht nichts Aufregendes auf diesem Weg dorthin und so schlendere ich, meist in Gedanken gehüllt, den Gehweg entlang, der durch ein kleines Wäldchen führt. Viele Krähen sitzen in den Bäumen und krächzen ihr Lied. Die Sonne bricht ihre Strahlen, sich im Wind wiegenden Zweige. Blätter rauschen. Nichts Besonderes.


    Am Kiosk kaufe ich mir ein Eis. Erdbeer. Meine Lieblingssorte. Sophie schläft in ihrem Kinderwagen und um uns herum ist es ruhig. Ich kann das Wasser schon riechen und die aufkommende Brise auf der nackten Haut spüren. Möwen schweben über unsere Köpfe und alles ist wie immer.


    Ich blicke auf die Straße, denn nur zwei Schritte von uns entfernt sehe ich plötzlich auf der Fahrbahn eine Krähe. Es ist ein Jungtier. Kugelrund hockt es mitten auf der Fahrbahn. Es ist ohne Zweifel in Schwierigkeiten. Ich sichere die Bremse des Kinderwagens...wohin mit meinem Eis? Der kleinen Krähe muss ich helfen und versuchen, dass sie wieder auf den Bürgersteig hüpft. Sie kann noch nicht fliegen, ist aus dem Nest gefallen, es ist irgendetwas mit ihren Flügeln. Zum Glück sind nur wenige Autos auf der Straße und der heranfahrende Wagen fährt langsam. Der Fahrer, ein älterer Mann so um die 70 Jahre, sieht den Jungvogel mitten auf der Straße und ich gebe ein Zeichen, dass ich zu dem Tier gehe. Der Fahrer stoppt seinen Wagen. Es ist nur noch ein Schritt für mich, dann bin ich bei dem verängstigten Tier. Plötzlich setzt der Fahrer seinen Wagen in Bewegung, überfährt die Jungkrähe und ich höre dicht neben mir ein Knacken. Der Wagen rauscht davon.


    Ich schaue auf die Straße und sehe den Vogel ...tot, den Kopf platt gefahren. Höre immer noch das Knacken des Körpers, ein zartes Geräusch, als wenn man ein Stück Schokolade von der Tafel bricht.


    Ich bin wie erstarrt. Meine Augen füllen sich mit Tränen und langsam gehe ich wieder zum Kinderwagen zurück. Sophie schläft. Eine Frau kommt vorbei, sie hat ein Kind an der Hand, dass lustig lachend von einem Bein auf das andere hüpft. Die Frau schüttelt den Kopf und meint aus lachendem Mund: ,, Von den Biestern gibt es hier viel zu viele“


    Mir verschlägt es vor Traurigkeit die Sprache. Ich blicke zum Himmel, der sich mit Krähen füllt, die aus den Baumwipfeln fliegen. Laut schreiend umkreisen sie die Fahrbahn. Ich löse die Bremse des Kinderwagens und laufe schnell, fast gehetzt durch das Waldstück auf die andere Seite und bleibe stehen. Immer mehr Krähen umkreisen die Fahrbahn und die Lautstärke ihres Schreis dröhnt durch die Stille des Nachmittags.



    Es war nur ein kleiner Augenblick...


    Maartje 05.06.2008, 21.55 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schnappschüsse

    Geschützt: An der Angel!

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    Maartje 02.06.2008, 17.33 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Geschützt: Jetzt noch nicht! Nein, wirklich nicht!

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    Maartje 31.05.2008, 10.29 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn

    Vergessene Geschichten

     




    Ich sitze wirklich seit Tagen am Schreibtisch und überarbeite meine Geschichte, die ich vor drei Jahren geschrieben habe. Es ist ein Erstentwurf, der dann in der Schublade verschwand. Zu früh, um sie zu erzählen, wie ich damals fand. Ja, und so wanderte sie in die Schublade der vergessenen Geschichten, wie ich dieses Fach meines Schreibtischs nenne. Irgendwann, so weiß ich, kommt die Stunde dieser Figuren und ihrer Geschichten, und es ist an der Zeit, sie zu erzählen. Doch bevor es soweit ist, schlummern sie in ihren Papierseiten und träumen so vor sich hin.


    Als vor einigen Tagen dann der Verlag anfragte, ob ich mich mit einer Geschichte an der geplanten Anthologie beteiligen möchte, wollte ich zunächst eine neue Geschichte, extra zum Thema der Anthologie passend schreiben, bis mir wieder meine Schublade einfiel. Ich hatte ja bereits eine auf Lager. Eine, die genau zum Thema passen würde. Nun bin ich inzwischen bei der vierten Fassung und streiche und auch wieder nicht und ich gehe wie bei jeder Geschichte mit den Figuren spazieren, schlafen, und sie sitzen am Kaffeetisch und reden sich die Köpfe heiß. Mir ist ja klar, dass sie ihre Geschichte erzählt haben wollen und sie gehen mir ja auch nicht mehr aus dem Kopf...


    So ist das, wenn vergessene Geschichten wieder ihren Platz auf dem Papier finden. Jetzt hoffe ich nur, dass der Verlag sie auch für so gut hält, um sie zu veröffentlichen.



    Maartje 24.05.2008, 11.43 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn | Tags: Schreiben, Alltag, Projekte,

    Wo die Zeit wohnt...







    wer sich immer schon einmal gefragt hat, wo die Zeit zu Hause ist...


    Hier ist die Antwort 
    CLICK

    Maartje 19.05.2008, 10.33 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Das Reisetagebuch | Tags: Leben, Reisen, Lesen,

    Berührung







    Die Zeit, die durch den Spiegel fällt!


    Maartje 14.05.2008, 13.55 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zettelkasten | Tags: Schreiben, Alltag, Gedanken,

    Nicht aufzuhalten und kein entrinnen!







    Könnte ich die Dämonen, die mich verfolgen wegschreiben...ich würde es tun, sofort und ohne Umschweife. Kann ich aber nicht, also bleiben sie und treten in den seltsamsten Gestalten auf.









    Maartje 12.05.2008, 12.15 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Leben, Gedanken,

    Verschlafen...





    ... und doch trunken vor Glück in der Müdigkeit. Die ganze Nacht geschrieben. Kein Zaudern mit den Worten, habe alles fließen lassen aufs Papier, dass lange hatte warten müssen und das ich nicht schlafen konnte und wollte, war klar.
    Ideen sicher...eine Menge, doch wenn sie nicht mit Worten erfüllt werden, dann nutzen sie einem nichts. Sie können noch so gut sein in ihren Ansätzen. Das Gerüst muss stimmen, doch dann kommt das Flüstern und das Raunen...dann zu schlafen..oh bei Gott, das wäre fahrlässig!

    Kein Stück rühre ich mich heute vom Schreibpult! Welch Glück, Strom für den Laptop und genügend Papier zu haben. Welch Glück!



    Maartje 12.05.2008, 11.13 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn | Tags: Schreiben

    In der Zeit - Allein








    Ich liebe es am frühen Morgen am Küchentisch zu sitzen und zu schreiben.  Vor meinem Küchenfenster stehen Duftperlagonien, die sich wie eine grüne Gardine über das ganze Fenster ziehen und das Sonnenlicht bezaubernd brechen und auf meine Tasten fallen lassen. Eine schöne Atmosphäre, um sich Gedanken zu machen und dabei den ersten Kaffee des noch jungen Tages zu trinken. Eine köstliche Angelegenheit und ein schönes, wertvolles Ritual.

    Ich bin dann in der Zeit...allein! Mit ihr, meiner Vertrauten. In ihr passieren derart viele unterschiedliche Dinge. Jeder von uns hat seine eigene Zeit, in dem nur das für ihn Wichtige geschieht, oder auch vielleicht nur Nebensächliches, Unwichtiges. Man kann sich auf die Zeit verlassen, da sie immer um einen herum ist. Ob nun in der Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft. Sie ist da. Immer. Sie verführt uns, schenkt uns Momente, in denen wir glücklich sind. Bringt uns Begegnungen, Erinnerungen, Situationen, Menschen. Freud und Leid. Lachen und Tränen. Zittern und Bangen. Tod und Geburt. Sie ist etwas sehr Vergängliches...so wie wir auch. Sie ist zart aber gleichermaßen auch robust und hält viel aus.

    Von Jahr zu Jahr wird sie kostbarer und ich möchte sie so manches Mal anhalten, sie soll stehen bleiben, innehalten...doch sie fängt mich immer wieder auf, indem sie mir zeigt, dass es nie zu spät ist, etwas zu tun, zu sagen zu bleiben oder zu gehen. So erlebe ich sie, die Zeit, die mir unendlich viel gebracht hat und immer wieder bringt, aber auch wegnimmt und zwar erbarmungslos. Jeden Tag aufs Neue könnte ich staunen und dann lehrt sie mich, mit dem was geschieht umzugehen und ich freue mich, dass ich sie an meiner Seite habe...die Zeit...meine Zeit.  Sie trennt und führt wieder zusammen.
    Manchmal dauert es Jahre, die vergehen müssen, damit sich Menschen aneinander erinnern und den Weg wieder zu einander finden. Die Erinnerung ist eines der schönsten Zeitreisen für mich und gibt es etwas schöneres, als gemeinsame Erinnerungen zu haben? So wird wieder alles lebendig...für kurze Zeit. Dennoch...es ist die Zeit, die gemeinsam verbracht wurde und daher so wehmütig. Ein Geruch, ein Geschmack, der Hauch des Windes auf der Haut, ein Sommergewitterregen...ein Lachen, und schon ist sie da, und man taucht ein, in die geheime Zeit. Da sind die Spaziergänge in der Heimatstadt... durch die alten Gassen. Das Schlendern am Fluss entlang und das sich erinnern an ein letztes Gespräch...

    Ich habe oft in meinem Leben meine Zeit vertrödelt. Habe mich weggeträumt und die Zeit vergehen lassen. Na und wenn schon...es war schön und ich mache das heute noch...Zeit vertrödeln!  Allerdings komme ich nicht umhin mich zu fragen, was es bedeutet, die Zeit sinnvoll zu nutzen. Wenn ich die Stunden und Minuten mit einem Buch verbringe, oder meine schlafende Sophie im Arm halte und mich nicht rühren will,  wenn ich Stundenlang mit meinem Oscar durch den Wald streife und es genieße mit jedem Muskel meiner Beine, wenn ich bei Kerzenlicht und Musik in der Badewanne liege, wenn ich Nachts auf der Terrasse im Nachthemd die Sterne bei einem Glas Rotwein betrachte, wenn ich an einem Regennachmittag einen alten Film schaue...

    Was wäre, wenn ich sie...die Zeit einfach mal vor die Tür schicke, sie verbanne?
    Was wäre das? Müßiggang..., oder Zeit sinnvoll nutzen, die nur mir gehört?  Zeit leben und erleben. Ich nehme mir die Zeit...Zeit zu haben! Nun, ich bin eventuell auch gut in meiner Organisation, wie mir eine liebe Schriftstellerfreundin heute am Telefon bestätigte.

    Ich vergleiche den Beginn eines neuen Tages sehr gerne mit einem Sprung ins kalte Wasser. Erst am Abend weiß ich, ob ich im Brustschwimmen, Kraulen oder Rückenschwimmen gut war...




    Maartje 11.05.2008, 18.00 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type

    Die Suche nach einem Café und das Finden der Inspiration!

    Café

    Auf der Suche nach einem Lieblingscafé, um dort zu schreiben, zu lesen und meinen inneren Schriftsteller ein wenig zu bezierzen...bin ich hier gelandet.

    Café


    Bei diesem Blick war ich sofort fasziniert. Nicht weit weg vom Hafen und den Fischkuttern, kommt man an dieser versteckten Oase vorbei. Hier kann ich bei schönem Wetter mit Sophie im Kinderwagen sitzen und schreiben, lesen und einfach nur schauen, was es gibt an Schnappschüssen.



    Gänseblümchen

    Eine besondere Inspiration ist für mich dieser entzückende Blumenladen schon im Winter gewesen, als ich mich mit der Stadt vertraut gemacht habe. Der Name *Gänseblümchen* ist bezaubernd und regt meine Fantasie an...


    Katze vor dem Gänseblümchen


    die durch die schwarze Katze auf den Stufen des *Gänseblümchens*  verstärkt wird.

    Ich bin wie besessen von der Inspiration, die mir die Stadt und die Nähe des Meeres gibt. Schauplätze in Hülle und Fülle entdecke ich bei jedem neuen Spaziergang. Dennoch können nur Skizzen und Notizen angefertigt werden im Café, da ich zum schreiben des 1. Entwurfes die Einsamkeit brauche. Die Zeit ist gefangen in der Stille und so treffe ich mich mit ihr bei mir zu Hause, wenn ich die Tür schließe...dann gehört sie mir, die Einsamkeit zum schreiben!







    Maartje 28.04.2008, 08.46 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreiben in Cafés | Tags: Schreiben, Alltag, Projekte,

    Ein sonniger Tag am Meer



    Heute war es so sommerlich warm, dass ich mir mein Sophiechen geschnappt habe und mit dem schönen großen Kinderwagen zum Meer gegangen bin. Nur 5 min entfernt und plötzlich ist man im Urlaub. Schmeckt und riecht das Meer. Lässt die Sonnenstrahlen zärtlich die Haut streicheln. Es war so schön. Allerdings fehlte mir mein Oscar. Sehr sogar! Aber ich weiß, dass es ihm zuhause in Hameln sehr gut geht und nur noch ein paar Wochen, dann hole ich ihn wieder ans Meer!


    click
    Ein Spziergang am Meer


    Hier schlummert Sophiechen vor sich hin und genießt die Meeresluft!

    click
    Sophie mit neuem Wagen am Pier


    Es macht hier sehr viel Spass zu schreiben und zu lesen. Das nächste Mal nehme ich mir Kaffee mit, und für Sophie das Fläschchen, dann können wir es so richtig genießen.

    click
    Lesen und Schreiben am Meer

    Das Ausflugsboot. Sie bieten eine Rundfahrt an der Bucht zu den Inseln an und ich will das unbedingt in den nächsten Frühlingstagen unternehmen. Als Inspiration! Meine Quelle auffrischen!


    click
    Das Meer

    Der Sonnenschein und das Meer. Zwei, die sich lieben und brauchen. Der Sand schimmert wie Goldfäden duch das klare Wasser. Ein bezaubernder Anblick.

    Nun ist es Abend. Sophie liegt neben mir. Die letzten Sonnenstrahlen durchfluten die Zimmer und ich bin glücklich, alles, so wie es ist, in Worte fassen zu können. Nicht aufhören zu können, alles aufzuschreiben. Alles, was Leben hier oben am Meer ausmacht und noch viel mehr!


    Ich wünsche euch allen einen schönen Abend, die hier heute noch in Papier & Tinte vorbeischauen!


    Maartje 24.04.2008, 19.17 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Alltagsskizzen | Tags: Meer, Eindrücke, Alltag, Schreiben, ,

    23.April 2008








    Die Sonne scheint am frühen Morgen aus allen Knopflöchern und es ist der Welttag des Buches!

    Hier Click

    Was für ein wundervoller Tag!





    Maartje 23.04.2008, 08.01 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bücherkonsum | Tags: Bücher, Schreiben, Lesen,

    Wenn Tage mit ihren Stunden die Seele streicheln!



    Der heutige Tag tat gut. Wirklich, es gibt diese Tage mit diesen wundervollen Stunden, die es gut mit mir meinen. Wenn ich am Morgen aufwache und aus dem Fenster schaue, dann ist es mir egal, ob es regnet, stürmt oder die Sonne scheint, denn ob es ein guter oder schlechter Tag wird, hängt für mich nicht vom Wetter ab. Ich bin einfach nur neugierig auf den Tag. So auch heute. Mit meiner Neugierde auf den Tag und seine Stunden bin ich nicht alleine. Mein kleines Babymädchen zeigt sich ebenso neugierig und mein Hund Oscar...ich kenne keinen Hund, der neugieriger ist! Zur Zeit ist Oscar in Hameln und somit bin alleine hier oben an der Küste mit meinem Babymädchen und da gestalten wir unsere Tage anders. Der tägliche Hundespaziergang am Meer fällt weg und so sind wir meistens in der Stadt unterwegs zum bummeln, zum gucken!

    Mir fehlt hier in Wismar noch ein kleines Café zum schreiben und lesen. In Hameln hatte ich ja mein Café in der Altstadt schon seit Jahren, aber hier muss ich erst wieder auf die Suche gehen. Im Café zu schreiben hat mir immer schon sehr viel Spass...



    Wer Lust hat...weiter geht es im Buchstabenhaus unter Leben & Schreiben am Abend, denn in diesem Zimmer sitze ich gerade...



    Maartje 22.04.2008, 21.59 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Alltagsskizzen | Tags: Schreiben

    Das stille Örtchen...und das Lesen!



    Jetzt kann man sich natürlich fragen, was die Toilette mit Literatur zu tun hat. Nun, eine ganze Menge.
    Das kennt doch bestimmt jeder. Lesen auf der Toilette. Egal ob im Buch oder in einer Zeitschrift. Jeder tut es...an diesem Ort. Man blättert gemütlich vor sich hin und ...wartet. Mal ist es eine längere Sitzung, dann schafft man ein, zwei oder gar drei Kapitel und dann mal wieder reicht es nur für die kurze Kolumne in der Tageszeitung.  Doch das wichtigste ist doch...man liest. Man beschäftigt sich mit dem geschriebenen Wort immer und überall.

    Die Gästetoilette eines befreundeten Paares gleicht einer kleinen Bibliothek. Rund um die Toilettenschüssel befinden sich Bücherregale, die äußerst gut gefüllt sind. Ein Spass, dort zu sein und man kommt gar nicht runter vom Thron. Dort findet man von Lyrik bis hin zum Comic wirklich alles, was das lesende Herz begehrt.
    Es kommt vor, dass man sich mit einem Glas Wein dort wohler fühlt, als im Wohnzimmer. Wobei ich jetzt nichts gegen die Einrichtung des Wohnzimmers sagen möchte. Ganz und gar nicht.  Ich war erst kürzlich da, als ich in Hameln war über Ostern und konnte mich an der Fülle der *Klobücher* seit langem mal wieder erfreuen.

    Natürlich habe ich auch Bücher im Badezimmer und einen gut gefüllten Korb voller Zeitschriften. Mode und Haufenweise House Beautiful und Country Living Magazine.
    Nun, wie dem auch sei. Ich lese sowieso überall, da ich in jeder Handtasche ein Buch deponiert habe, denn ohne ein Buch verlasse ich nicht das Haus. Niemals! Insofern bin ich für alles gewappnet.

    Auch im Auto ist immer eine kleine Notfallkiste mit Nacht - und Waschzeug und selbstverständlich BÜCHER deponiert, sicher ist sicher, wenn ich unterwegs bin. Und selbst für Sophie habe ich schon eine Bücherkiste gebaut und auch schon gefüllt. Ich habe ihr gestern erst das Bilderbuch * Die Wurzelkinder* vorgelesen und gesungen und sie hat schon mit großen Augen und offenen Mündchen gestaunt, was da so bunt zu betrachten ist.



    Wie ist das mit euch ...und den Büchern?




    Maartje 22.04.2008, 18.54 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Gedanken, ,

    Geschützt: Wenn die Muse küsst...oder in den Hintern tritt...

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    Maartje 20.04.2008, 10.24 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schreibwahnsinn | Tags: Schreibanlässe, Fantasie, Projekte, Bücherkonsum,

    Jeder Tag ist eine Wundertüte. Immer ist eine Überraschung drin.



    Gerade noch fluchte ich während eines Telefonates mit D., über mein momentanes Schicksal, den wohl schrecklichsten Kinderwagen der Welt zu besitzen, mit dem ich meine kleine Sophie umher kutschiere...und nun steht bereits ein Supermodel vor unserer Wohnungstür.
    Wie das kommt?
    Nun, als ich gestern Nachmittag mit Sophie zum Einkaufen wollte, traf ich die Mieterin von oben. Sie hat ebenfalls ein Babymädchen und so halten wir gerne mal einen kleinen Plausch im Treppenhaus. Nebenbei erzählte sie mir, dass sie sich einen neuen Kinderwagen gekauft hätte und ob ich nicht ihren *alten* Wagen haben möchte. Ich schluckte und schickte blitzschnell eine Dankeshymne gen Himmel. EIN NEUER WAGEN FÜR SOPHIE!! ENDLICH! Mit Federung und allen Schickanen, die ein Baby genießen kann. Eine Luxusausführung auf drei großen Rädern. Endlich kann ich dem alten, ja wirklich uralten Kopfsteinpflaster der Wismarer Altstadt trotzen und von den vielen Vorteilen, die es meinen Handgelenken verschafft, einen Kinderwagen mit Federung zu schieben, ganz zu schweigen. Und das alles abgekauft für nen Appel und n Ei!

    Ist das nicht schön? Ich sags euch...Wuntertütentage...es gibt sie wirklich!

    Heute ist Samstag. Ein grauer Morgen, wenn ich aus dem Fenster blicke, der Schreibtisch steht genau am Terrassenfenster, es wird wohl gleich anfangen zu regnen. Ich liebe den Regen, und zu jeder Jahreszeit inspiriert er mich anders. Ich schreibe dann besonders gerne und lese dann auch am liebsten, doch zur Zeit sind nur zwei Stunden Lesezeit am Tag für mich drin. Mehr geht nicht im Augenblick. Eine Stunde am Nachmittag und am Abend vor dem Schlafengehen eine weitere Stunde. Lesen ist Lebensnotwendig für mich und somit sind diese Stunden kostbar. Nachher machen Sophie und ich noch einen Abstecher in die Buchhandlung, um meine privat bestellten Bücher abzuholen, und dann freue ich mich aufs Wochenende. Eingekauft ist alles, der Kühlschrank ist gefüllt und Hipp Menüs und Fläschen sind auch genügend vorhanden, so können wir lecker zufrieden sein. Einen Kuchen wollte ich auch noch backen, was will ich mehr!

    WAS WILL ICH MEHR?

    Einen schönen Wundertütentag auch für euch!


    Maartje 19.04.2008, 09.48 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Schreiben, Alltag, Gedanken,

    Manche Worte und Buchstaben...und Zeilen...







    ...möchten einfach nicht von der breiten Öffentlichkeit gelesen werden. Um daher zukünftig im Blog mitlesen zu können, muss ein Passwort eingegeben werden. Wer das möchte, kann mir über das Kontaktblatt eine Mail schicken.








    Maartje 18.04.2008, 07.31 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Schreiben, Alltag, Gedanken,

    Geschützt: Refugien

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    Maartje 17.04.2008, 18.12 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Think & Type | Tags: Schreiben, Alltag, Gedanken,

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